Im Vorfeld der Beratungen im Wirtschaftsausschuss des Bundesrates machte Pfister ganz deutlich, dass der vorgelegte Gesetzesentwurf am Ziel einer Liberalisierung des Schornsteinfegerwesens weit vorbeischießt.
Er fordert statt dessen "eine Reform, die einen echten Preis senkenden Wettbewerb auslöst." Die Gesetzesvorlage "schaffe stattdessen mehr Bürokratie und bringe höhere Kosten für den Bürger mit sich."
Unterstützung findet dabei die Forderung der SHK-Organisation nach einer Anerkennung der Messungen BImSchV-Messungen des autorisierten SHK-Fachbetriebs.
"Ich werde erst zufrieden sein, wenn es ein Ende hat mit der Doppelmessung durch den Heizungsfachmann und danach noch durch den Schornsteinfeger. Mein Vorschlag ist, die Messungen des Heizung-Sanitär-Klima-Handwerks als rechtsverbindlich anzuerkennen und damit die unnötige finanzielle Doppelbelastung des Bürgers zu beenden," ist der Mitteilung des Wirtschaftsministers vom 9.4.2008 zu entnehmen.
Auch die einseitige Öffnung des Monopols durch Aufhebung des Nebenerwerbsverbotes kritisiert der Minister. Liberalisierung dürfe keine Einbahnstraße sein und zu Lasten anderer Handwerksbereiche gehen. Kostensenkungspotentiale bei der Wartung und der Überprüfung der Feuerstätten blieben auf diese Weise unausgeschöpft.
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