Neue Heizungen braucht das Land

Beim Energiesparen haben Heizkessel mit Brennwerttechnik die Nase vorn.

Fassadendämmung, neue Fenster, bessere Geräte – wer Energie und Kosten sparen will, kann verschiedene Maßnahmen dafür ergreifen. Doch: Wie wirkungsvoll sind die einzelnen Modernisierungsschritte? Wo liegen die größten Einsparpotenziale? Und welche Investitionen können auch mit kleinen und mittleren Einkommen realisiert werden? Auch mit kleinem Budget können besonders beim Heizen hohe Betriebskosten eingespart und die Umwelt geschont werden.

Millionen Heizungsanlagen sind veraltet
Gebäude verursachen noch immer 40 Prozent des gesamten Energieverbrauchs in Deutschland und sind hierzulande für ein Drittel der klimaschädlichen Treibhausgase verantwortlich. Im Fokus der Studie stehen die privaten Haushalte: Hier werden 85 Prozent der Energie von Raumwärme und Warmwasserbereitung aufgezehrt. Zum Vergleich: Haushaltsgeräte haben einen Anteil von 14 Prozent am häuslichen Energieverbrauch, die Beleuchtung macht dagegen nur 1 Prozent aus. Keine Frage also, beim Heizen liegt der Schlüssel für das größte Einsparpotenzial. Denn allein die Wärmeerzeugung schluckt 73 Prozent des privaten Energieverbrauchs. Eine Ursache: Zwei Drittel der bestehenden Heizsysteme sind veraltet.

Sparpotenzial Schritt für Schritt ausschöpfen
Als eine erste Maßnahme zum Heizkostensparen empfiehlt sich die Durchführung eines gründlichen Heizungschecks und den hydraulischen Abgleich der Heizanlage durch einen SHK-Fachbetrieb. Damit wird sichergestellt, dass die erzeugte Wärme in allen Räumen gleichmäßig ankommt. Diese Maßnahme ist Grundvoraussetzung für die Förderung mit öffentlichen Mitteln und kann bereits bis zu 7 Prozent Energieeinsparung bringen.

Hocheffiziente Brennwerttechnik
Bei älteren Heizanlagen lohnt sich der komplette Austausch gegen einen modernen Brennwertkessel. Bei dieser neuen Technik wird der eingesetzte Brennstoff nahezu vollständig genutzt. Die Kondensationswärme des im Abgas entstehenden Wasserdampfes wird zudem von der Brennwerttechnik zur Wärmeerzeugung in den Heizkreislauf zurückgeführt. Mit der Brennwerttechnik kann im Vergleich zu einem alten Kessel bis zu 30 Prozent Energie gespart werden. Wird zusätzlich Solarthermie eingesetzt, lassen sich sogar bis zu 55 Prozent Energie sparen. In jedem Fall sollte auch die Warmwasserbereitung nicht mehr von einem Elektro-Durchlauferhitzer übernommen werden, sondern von der Zentralheizung.

Förderungen für die neue Heizung
Die Anschaffung eines neuen Wärmeerzeugers wird unter bestimmten Voraussetzungen mit öffentlichen Mitteln gefördert. Auch Versorgungsunternehmen und Gerätehersteller unterstützen Heizungsmodernisierer vielfach mit zinsgünstigen Krediten und Zuschüssen.

Der SHK-Heizungsbauer informiert bei allen Fragen rund ums Energiesparen beim Heizen: Handwerkersuche.

www.moderne-heizung.de

 

 

 

 

 

 

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