Warum ist eine Optimierung oder ein Austausch von Pumpen sinnvoll?

Energie sparen mit den richtigen Maßnahmen

Energie sparen mit dem Austausch der Heizungspumpe

Eine Optimierung umfasst den hydraulischen Abgleich zu dem auch ggf. der Einbau von Ventilen gehört, die Anpassung der Heizkurve und der Einbau einer hocheffizienten Pumpe. Dies wird durch die Fördermaßnahme unterstützt.

Ebenfalls dazugehörig, jedoch nicht förderfähig sind der Austausch oder Einbau von Rohrdämmung, der Austausch des Ausdehnungsgefäßes oder ggf. der Austausch einzelner Heizkörper, um die Vorlauftemperaturen abzusenken.

Die Durchführung einer Optimierung spart unmittelbar Energie für die Beheizung und den notwendigen Strom ein und ist aus Sicht des Kunden spätestens mit der Förderung rentabel. Daneben werden Komfortprobleme wie unterversorgte Räume behoben. Bei einer späteren Sanierung des Wärmeerzeugers können diese Arbeiten vollständig oder weitestgehend übernommen werden. Der Austausch des Wärmeerzeugers wird damit finanziell entlastet.

Die Einsparungen liegen typischerweise in einer Größenordnung von 10-15 % und können bei relativen Neubauten über 20 % steigen. In unsanierten Altbauten mit massiven Komforteinschränkungen (unterversorgte Räume) kann die Optimierung erst zu einer funktionsfähigen Anlage führen. In diesem Fall erhalten die Räume mehr Wärme als früher. Damit können im Einzelfall die Einsparungen gegen 0 tendieren.

Wichtig: Der Verbrauch hängt von vielen Faktoren ab. Ein kalter Winter kann zum Beispiel im Vergleich zweier Jahre die Einsparungen durch die Optimierung überdecken. Verändertes Nutzerverhalten (Anstieg des Warmwasserverbrauches, erhöhte Raumtemperaturen, stärkeres Beheizen von vorher gering temperierten Räumen) hat ähnliche Effekte. Gewissheit über die Notwendigkeit einer Optimierung verschafft der Heizungs-Check. 

Link zum Heizungs-Check: http://www.wasserwaermeluft.de/heizung/energiewende-in-ihrem-haus/heizungs-check/

Vor Ort berät der Fachbetrieb.