Sicherung des Trinkwassers in der Hausinstallation

Rückstauverschlüsse gegen Kellerüberflutung

Moderne Wasseraufbereitungssysteme schützen Leitungen, Armaturen und Geräte

Trotz eines hervorragenden Trinkwasser-Versorgungsnetzes kann es auch hierzulande durch verkalkte Leitungen, Rohrbrüche und das Eindringen von Keimen und Bakterien zu Problemen kommen. Risiken gibt es vor allem dort, wo das Trinkwasser extrem kalkhaltig ist.

Spezielle Systeme zur Wasserbehandlung sichern das Trinkwasser in der Hausinstallation. Das Gerät wird gleich hinter der Wasseruhr im Keller installiert und verhindert, dass sich Kalk in Leitungen, Armaturen oder Warmwasserbereitern absetzen kann. Mehr noch: Vor Wasserschäden durch Rohrbrüche oder Leckagen schützt moderne Überwachungselektronik.

Und so funktioniert’s: Auf Basis des alltäglichen Wasserverbrauchs der Hausbewohner werden bestimmte Werte elektronisch vorprogrammiert. Kommt es zu einer Überschreitung dieser Werte, verriegelt das Gerät automatisch die gesamte Installation. So würde zum Beispiel auch eine überlaufende Badewanne wirkungsvoll gestoppt.

Profi-Tipp

Enthärten, filtern, aufbereiten: So bleibt das Trinkwasser einwandfrei.
Ihr SHK-Innungsfachbetrieb gibt Ihnen gern Auskunft, wie Ihr Trinkwasser am besten vor hausinternen Beeinträchtigungen geschützt werden kann. Denn es gibt verschiedene Systeme zur Trinkwasserbehandlung, die auf die individuellen Bedürfnisse von Privathaushalten zugeschnitten sind:

- Filter
Sie stellen sicher, dass weder Schmutz noch andere Partikel aus dem Rohrleitungsnetz Ihr Trinkwasser verunreinigen können.

- Dosiergeräte
Sie sorgen für Korrosionsschutz und stabilisieren den Härtegrad des Wassers.

- Enthärtungsanlagen
Mit Hilfe so genannter Ionenaustauscher werden die Härtebildner im Wasser – Kalzium- und Magnesiumionen – gegen Natriumionen ausgetauscht.

- Kalkschutzgeräte
Sie bilden aus dem Kalk, der sich im Wasser befindet, Kristalle, die sich nicht mehr im Leitungssystem ablagern, sondern einfach über die Entnahmearmatur ausgespült werden.


Rückstauverschlüsse gegen Kellerüberflutung

Bei starken Regenfällen reicht die Kapazität der Abwasserkanäle häufig nicht aus, um die Wassermassen abzuleiten. Folge:Eine schmutzige Brühe drückt sich durch die Leitungen in die Häuser und sprudelt aus Wasser-Ablaufstellen in den Keller. Dort gelagerte Gegenstände und Mobiliar werden unbrauchbar. Wenn der Unrat schließlich beseitigt ist, stellt sich heraus, dass die Versicherung für die Rückstauschäden nicht aufkommt.

Denn diese Schäden sind vermeidbar: Rückstauverschlüsse sorgen dafür, dass der Keller trocken bleibt. Deshalb sollten sie zum Schutz aller Ablaufstellen, die unterhalb der Straßenoberkante liegen, installiert werden. Lassen Sie sicherheitshalber alle Entwässerungseinrichtungen von einem speziell  qualifizierten Fachbetrieb überprüfen.