Badtrends 2017

Digitale und barrierefreie Erlebniswelt

Trend: Barrierefreies Wohnen

Das Badezimmer als digitale Erlebniswelt

Smartphones und Tablets haben das Leben verändert. Fast überall können wir Musik hören, Filme sehen oder mit Freunden kommunizieren. Das hat in Zukunft auch deutliche Auswirkungen auf die Planung und Gestaltung moderner Badezimmer.  

SHK-Handwerker sprechen von der „Infrastruktur smarter Bäder“. Gemeint sind die Voraussetzungen, damit Digitalisierung und Internet ins Bad einziehen können. Dabei geht es nicht nur um Unterhaltung, sondern auch um die Steuerung von Geräten und Temperaturen. Auch die Einbindung wichtiger Komfort- und Energiespar-Funktionen in ein vernetztes Smart Home-System gehört dazu. 

Von großer Bedeutung ist vor allem die durchdachte Planung hinter der Wand, da es ohne Strom keine Digitalisierung geben kann. Eigenheimbesitzer oder Baufamilien, die von einem smarten Bad träumen, sollten daher möglichst früh einen Fachmann aus dem Sanitär-, Heizungs- und Klimafachbetrieb in die Planung einbeziehen. Denn eine koordinierte Einrichtung der benötigten Sanitär- und Stromleitungen benötigt professionelles Know-how.  

Barrierefreie Bäder liegen im Trend

Selbstständiges Wohnen im Alter wird für immer mehr Eigenheimbesitzer zum Thema. Dabei spielt das Bad als einer der Schlüsselbereiche eine wesentliche Rolle – das zeigt auch sehr deutlich die vom Zentralverband Sanitär Heizung Klima in Auftrag gegebene Trendstudie „Smarte Bäder“.

Zukünftig werden veränderte Raumkonzepte mit viel Platz und sicherer Bewegungsfreiheit immer stärker gefragt sein. Keine Türschwellen, bodenebene Duschplätze, belastbare und leicht zu reinigende Materialien: die SHK-Handwerker kennen alle Details, die ein altersgerechtes Bad erfüllen muss. Sie realisieren individuelle Badkonzepte auch mit Blick auf die Zukunft. Dazu gehören durchdachte Sanitäreinrichtungen, die eine Brücke zwischen erholsamem Bade- und Wellnesserlebnis einerseits und generationsübergreifendem Gebrauchswert andererseits schaffen. Aspekte wie Barrierefreiheit, Bewegungsfreiraum für Rollator und Rollstuhl, Haltegriffe sowie elektrisch höhenverstellbare Sanitärobjekte liegen im Fokus. Aber auch rutschsichere Böden und berührungslose Armaturen schaffen Sicherheit und bieten Komfort.

Wer ein Bad für die Zukunft plant, sollte sich zuvor bei einem SHK-Fachbetrieb über alle Möglichkeiten informieren. Die SHK-Handwerker geben nicht nur Tipps zur Einrichtung, sondern beraten auch über mögliche Förderungen. Denn der Staat unterstützt altersgerechte Umbauten finanziell. Nach einem Beschluss des Deutschen Bundestages sind im Haushalt 2017 wieder Mittel für barrierereduzierende Maßnahmen im Programm „Altersgerecht Umbauen - Investitionszuschuss“ veranschlagt. Anträge sind direkt bei der KfW-Bank zu stellen. Schritt für Schritt zum Zuschuss.

Das Bad verändert sich

Stilvoll und werthaltig: Natürlich wirkende, edle Materialien statt kühler Kachelwände machen das Bad zukünftig deutlich wohnlicher. Die Kombination aus edlen Badmöbeln in kontrastreicher Inszenierung und individuell steuerbaren Licht- und Farbszenarien bietet einen hohen Wohnwert für den Wellness- und Gesundheitsbereich. Waschbecken oder Badewanne stehen nicht mehr ausschließlich an der Wand, sondern rücken in die Mitte. Gleichzeitig werden Musik, Video und Internet integriert. Die Sanitärtechnik ist in ein Smart Home-System eingebunden und wird via App gesteuert. Wer heute baut, sollte die hierfür notwendigen Strom- und Kommunikationsverbindungen schon bei der Badplanung berücksichtigen. SHK-Profis stehen dabei gern mit professionellem Know-how beratend zur Seite.  

Trend: Das Wohnbad kommt

Wie zuvor die Küche entwickelt sich auch das Bad immer mehr zum Wohnbereich. Es wird zum Gesundheits- und Wellnesszentrum für die ganze Familie. Sessel und Designerstühle, Liegen oder Daybeds halten Einzug. Auch angenehme Beleuchtung, Düfte und Musik werden immer wichtiger. Neue Raumkonzepte sorgen für eine besondere Wohlfühl-Stimmung und ein persönliches Flair.

Der Trend ist deutlich: Funktionalität, Lichtszenarien und Design wachsen zusammen. Wie in anderen Wohnbereichen erhält auch das Internet seinen Platz im Wellnessbereich. Wer sich die Zukunft ins Bad holen möchte, braucht vor allem eines: gut geplante und fachmännisch installierte Stromanschlüsse. Deshalb sollte ein Profi aus dem SHK-Handwerk hinzugezogen werden, wenn es um die zukunftsgerichtete Planung oder Sanierung von Bädern geht. Der Fachmann weiß, welche Sanitär- und Stromleitungen in Zukunft benötigt werden, damit das Badezimmer moderne Ansprüche erfüllt.

Wohnbäder und Digitalisierung: die Anforderungen an moderne Wellnessbereiche ändern sich. Mit Rat und Tat stehen Ihnen die Fachbetriebe des Sanitär-, Heizungs- und Klimahandwerks zur Seite. Den direkten Kontakt zum Fachbetrieb in Ihrer Nähe bietet Ihnen unsere Handwerkersuche.