Weltwassertag 2016

Trinkwasser ist kostbar – weltweit

Kostbares Trinkwasser

Bereits im Dezember 1992 rief die UN-Generalversammlung den Weltwassertag aus, der seitdem jährlich am 22. März begangen wird. Das Motto wechselt, aber immer steht der verantwortungsvolle Umgang mit Trinkwasser im Vordergrund. Denn ohne Wasser würde es kein Leben auf der Erde geben.

Leider ist die Verteilung der weltweiten Trinkwasservorkommen sehr ungleich: In Deutschland herrscht kein Mangel, aber rund zwei Drittel der Weltbevölkerung haben Probleme, regelmäßig an einwandfreies Trinkwasser zu gelangen.

Hierzulande geht es vor allem darum, die hohe Qualität des Leitungswassers sicherzustellen und gleichzeitig das hohe Gut Trinkwasser verantwortungsvoll zu verwenden.

Trinkwasser ist in Deutschland das am besten kontrollierte Lebensmittel, weshalb sich Verbraucher auch in Zukunft keine Sorgen um dessen Qualität machen müssen. Allerdings endet der Einfluss der Wasserwerke am Hausanschluss. Was auf den letzten Metern bis zum Wasserhahn mit dem kostbaren Nass passiert, ist Sache des Hausbesitzers. Nur wenn die sanitären Anlagen regelmäßig geprüft und gewartet werden, steht einwandfreies Wasser zum Trinken, Kochen, Waschen und Spülen zur Verfügung. Wir empfehlen regelmäßige Checks vom Fachmann vor Ort, um Beeinträchtigungen oder Schäden frühzeitig zu erkennen.

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In deutschen Haushalten wird mehr warmes als kaltes Wasser genutzt. Die größte Menge verbraucht man beim Duschen und Baden.

Beim Wäschewaschen fließen pro Haushaltsmitglied täglich etwa 16 Liter Warmwasser in die Kanalisation, beim Spülen ungefähr acht Liter. Die Spülmaschine lässt sich problemlos an die Warmwasserleitung anschließen. Das ist auch bei Waschmaschinen möglich, die mit einem getrennten Warm- und Kaltwasseranschluss ausgestattet sind. Das warme Wasser liefert dann ein zentraler Warmwasserspeicher, der mehrere Zapfstellen im Haus versorgt. Wird der Inhalt des Speichers von einer Gas-Brennwertheizung erwärmt, so lässt sich vergleichsweise viel Energie einsparen.

Für das Trinken und Kochen werden pro Kopf täglich fünf Liter Wasser gebraucht. Hier lässt sich einfach Energie sparen, wenn man das warme Wasser aus der Leitung zapft, anstatt es auf dem Herd oder im Wasserkocher komplett aufzuheizen. Putzen, Autopflege und Gartenarbeit beanspruchen acht Liter, die WC-Spülung täglich circa 35 Liter pro Person.