Wassersparen

- aber mit Augenmaß

Sauberes Trinkwasser ist in weiten Teilen der Welt keine Selbstverständlichkeit. Daher ist es richtig, das kostbare Nass nicht zu verschwenden.

Allerdings ist es in unseren Breiten durchaus sinnvoll, zumindest von Zeit zu Zeit dafür zu sorgen, dass die Leitungen im Eigenheim gründlich durchgespült werden. Denn das Trink- und Abwassersystem in jedem Haus ist entsprechend eines zu erwartenden Durchschnitts- und Spitzenverbrauchs geplant. Wenn dann permanent weniger Wasser durch die Rohre läuft, leiden vor allem die Abflüsse, die nicht mehr freigespült werden und schneller verstopfen.

Aber auch in den Trinkwasserleitungen sollte spätestens alle sieben Tage ein vollständiger Wasseraustausch stattfinden. Das bedeutet: nach dem Urlaub in jedem Fall erstmal alle Leitungen gründlich durchspülen. So lässt sich vermeiden, dass die Wasserqualität an der Zapfstelle leidet. Von großer Bedeutung ist in diesem Zusammenhang auch der Hauseingangsfilter. Hier läuft das Wasser aus dem öffentlichen Netz durch, bevor es in den Hausleitungen verteilt und an den Zapfstellen zur Verfügung gestellt wird.

Der Hauseingangsfilter hält eventuell vorhandene Schwebstoffe zurück. Das ist wichtig, da bereits einzelne Sandkörner unter bestimmten Bedingungen zur Korrosion der Wasserleitungen führen können. Der Filter sollte daher regelmäßig gewechselt werden. Idealerweise geschieht dies im Rahmen des sogenannten Trinkwasser-Checks, den die Sanitär-, Heizungs- und Klimafachbetriebe vor Ort anbieten.

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