Aufgaben
Interessenvertretung
Der Zentralverband an der Spitze der SHK-Organisation vertritt die Interessen seiner Mitgliedsbetriebe gegenüber der Wirtschaft, der Industrie, der Politik und auch der Wissenschaft. Er engagiert sich insbesondere in der Mittelstandspolitik und der Handwerkspolitik. Als Vertreter der größten Gruppe des installierenden Gewerbes positioniert der Zentralverband die Innungsbetriebe in der Öffentlichkeit als Kompetenzträger einer modernen und innovativen Gebäudetechnik. Energieeffizienz, Umweltschutz, Modernisierung, Komfort und Hygiene stehen hierbei im Fokus der Verbandskommunikation.
Absatzförderung
Die Absicherung und Förderung des Markterfolges der Innungsbetriebe ist eine der wichtigsten Aufgaben im Selbstverständnis und in der täglichen Arbeit des Zentralverbandes. Denn erst die Realisierung eines tragfähigen und zukunftsfähigen Geschäftserfolges der Unternehmen schafft die Basis für alle weiteren Anstrengungen zur Durchsetzung der brancheneigenen Interessen. Der Zentralverband konzipiert und realisiert in diesem Sinne eine erfolgsorientierte Marketingkommunikation und zielgruppengerechte Öffentlichkeitsarbeit.
Weiterbildung
In enger Kooperation mit Industrie und Großhandel konzipiert und realisiert der Zentralverband Qualifizierungs- und Weiterbildungsmaßnahmen, um seinen Innungsbetrieben im Markt einen „Vorsprung durch Wissen und Können“ zu verschaffen. Denn bei aller Bedeutung von Marktpräsenz, Absatzförderung, Geschäftsprozess, Umsatzentwicklung oder Kapazitätsauslastung – der wichtigste Erfolgsfaktor im Handwerk ist und bleibt der Mensch. Es sind die Auszubildenden, die Gesellen, die Meister und die engagierten Unternehmer, die die Zukunftsfähigkeit des SHK-Handwerks sichern. Dabei waren die Anforderungen an den Beruf des SHK-Anlagenmechanikers noch zu keinem Zeitpunkt so groß wie heute. Der Markt erwartet und fordert in wachsendem Maße Spezialisten: Technikspezialisten, Marketingspezialisten, Spezialisten in Unternehmensführung, Spezialisten in Kundenberatung – und das alles in einer Person.
Ausbildung
Der Zentralverband entwirft die Ausbildungsrichtlinien für alle SHK-Berufe und arbeitet kontinuierlich an einer Imageverbesserung der entsprechenden Berufsbilder. Im Jahr 2006 haben die SHK-Unternehmen 36.000 Auszubildende betreut und in den Anfängen ihres Berufslebens begleitet. Trotz dieser für die Wirtschaft durchaus beispielhaften Zahl muss das SHK-Handwerk in Zukunft die Herausforderung eines drohenden Nachwuchskräftemangels bestehen. Die Zahl der geeigneten Jugendlichen, die in den kommenden 10 bis 15 Jahren als Auszubildende für das moderne Handwerk Sanitär Heizung Klima zur Verfügung stehen, nimmt kontinuierlich ab. Heute schon im Osten, in naher Zukunft auch im Westen der Republik. Nachwuchswerbung und Nachwuchsgewinnung wird deshalb in den nächsten Jahren zwangsläufig ganz oben auf der Tagesordnung der Verbandsarbeit stehen.
Technische Regeln
Der Zentralverband erstellt als zuständige fachlich-technische Vereinigung das technische Regelwerk für seine Handwerke. Er unterstützt die Landesinnungs- und Fachverbände bei der Erfüllung ihrer gesetzlichen und satzungsmäßigen Aufgaben. Insbesondere ist er tätig in betriebswirtschaftlicher, rechtlicher und organisatorischer Hinsicht.




