Zum siebten Mal ging am 17. September 2011 der bundesweite Tag des Bades über die Bühne. Betrachtet man das Fazit, so kann von der „verflixten 7“ allerdings keine Rede sein.
Nach Aussage von VDS-Geschäftsführer Jens J. Wischmann fand das zum Teil veränderte Konzept per saldo breite Zustimmung. Und: Ungeachtet eines deutlich reduzierten Projektbudgets habe man u. a. durch die zentrale (Internet-)Werbung und die intensive Öffentlichkeitsarbeit nicht nur für „erhebliche mediale Aufmerksamkeit“ im Vorfeld des Tag des Bades gesorgt, sondern auch das „Bad vom Profi“ generell wieder in den Fokus gerückt.
So weise die bisher vorliegende Statistik in der Zeit von Mitte August bis Mitte September allein bei Google rund 1,3 Mio. Einblendungen aus. Über 300.000 Seitenaufrufe ab Juli auf der Verbraucher-Plattform www.gutesbad.de bestätigten ebenfalls die Effizienz des konzentrierten Internet-Engagements. Das „große redaktionelle Echo“ erstreckte sich danach von gezielten Exklusivkooperationen mit Publikumszeitschriften und Tageszeitungen bis zu vielfältigen, zum Teil mehrseitigen Veröffentlichungen in lokalen und regionalen Medien. Wischmann: „Die nötige nationale Flankierung hat prima funktioniert.“
Anstieg auf 450 Ausstellungen
Auch die den Betrieben angebotenen Aktionsmittel seien gut nachgefragt worden. So lieferte die VDS, wie es heißt, zentral etwa 70.000 Gewinnspielkarten, 40.000 Infoblätter, 2.200 Poster sowie knapp 6.000 Broschüren „Rein & Fein“ und über 5.000 Ratgeber „Ihr Weg zum Traumbad“ aus. Berücksichtige man ferner, dass sich auf der kompletten Aktions-CD u. a. sämtliche Druckdaten befanden, sei de facto von weit höheren Auflagen auszugehen.
Rund 450 Ausstellungen von Großhandel und Handwerk beteiligten sich danach am diesjährigen Tag des Bades. Die spürbare Steigerung gegenüber dem Vorjahr (400) unterstreiche ebenfalls, dass „die Richtung stimmt“. Und wie lief es vor Ort? Unmittelbar nach der Veranstaltung registrierte Praxisstimmen erhärteten laut Wischmann erneut das Erfolgsmotto der Vorjahre: „Aktive gewinnen.“ Ein mitwirkender Großhändler brachte es mit dem Hinweis, dass „eine Zeitungsanzeige und eine länger geöffnete Ausstellung allein nicht reichen“, treffend auf den Punkt.
Starkes Badgeschäft
Auf dieser Basis überwogen, wie die VDS meldet, eindeutig die Erfolgsberichte. Besucherzahlen bis zu 1.000 etwa bei Kooperationsveranstaltungen von Großhandel und Handwerk seien keine Seltenheit gewesen. Sehr zufrieden äußerten sich auch Chefs von Handwerksbetrieben wie Georg Jäger aus dem thüringischen Herges-Hallenberg und Friedhelm Weinkopf aus dem rheinland-pfälzischen Scheuerfeld. Letzterer betonte sogar: „Wenn 2011 etwas läuft, dann ist es die Komplett-Badrenovierung.“
Schon zum jetzigen Zeitpunkt ist deshalb die Wahrscheinlichkeit hoch, dass der Tag des Bades auch 2012 zur „dreistufigen Verbraucheroffensive“ gehört. „Auf jeden Fall beibehalten“, fordert z. B. Dirk Schlag klipp und klar. Der Verkaufsleiter Ausstellung des Großhändlers Eugen König in Koblenz ergänzend: „Die Aktion hat sich im Terminkalender der Sanitärbranche einen festen Platz ergattert.“







