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Grafik 416 3040 WertschaetzungFSV
VDS
Körper und Seele fit machen / Regeneration wird wichtiger / Hohe Wertschätzung fürs Bad / Als Entspannungsort beliebt / Markantes Umfrage-Resultat / Passende Ausstattungswünsche / „Tag des Bades“: Stressfreier Komplettüberblick

Zugegeben: Der Begriff „Luxus“ hat einige Imageprobleme. Klingt er doch für viele ausschließlich nach sündhaft teuren Genüssen jedweder Art, die sich ohnehin kaum einer leisten kann. Und außerdem: Gerade in einer Zeit, die offenbar von Krise zu Krise eilt und deshalb vom Ruf nach der „neuen Bescheidenheit“ geprägt ist, scheint Luxus nun wirklich nicht in die Landschaft zu passen. Oder doch?

Die Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) jedenfalls bricht für ihn eine Lanze – und sieht darin sogar einen in breiten Bevölkerungskreisen wachsenden Trend. Er definiert Luxus freilich neu und meint damit die Zeit und die Sorgfalt, die die Menschen für sich selbst und ihr körperliches und seelisches Wohlbefinden aufwenden. Die Erklärung für diese Entwicklung liefert der Branchenverband gleich mit. Je turbulenter es „draußen“ zugehe, desto größer werde der Wunsch nach Ruhe, Regeneration und Entspannung. Dabei spiele das heimische Bad als persönlicher Lebens- und Entfaltungsraum eine immer wichtigere Rolle.

Das bestätige auch das Resultat einer Internet-Umfrage, an der, wie es heißt, knapp 70.000 Leser/innen von Publikumsmedien des Fachschriften-Verlages teilnahmen. Danach genießt das Bad bei den Bundesbürgern eine hohe Wertschätzung. Laut Erhebung halten es 94 % als Entspannungsort im Vergleich zu anderen Wohnungsräumen für „relativ wichtig“ und 5 % sogar für den „wichtigsten Raum überhaupt“. Das „markante Resultat“ sei u. a. deshalb bemerkenswert, weil an der Initiative überwiegend an dem Thema „Bauen und Modernisieren“ stark interessierte Personen mitwirkten.

Passend zum generellen Entspannungsvotum fielen zudem die Antworten auf die Frage nach der Wunschausstattung im Bad aus, ergänzt VDS-Geschäftsführer Jens J. Wischmann. Mit jeweils rund 50 % rangierten danach Whirlwannen, große Badewannen und Regenbrausen auf den ersten drei Plätzen. Hier wie bei den übrigen Einrichtungsobjekten fehle es nicht an den nötigen Alternativen, um das individuelle „Private Spa“ zu realisieren. Ob kantig oder geschwungen, ob geradlinig streng oder organisch weich – das breite Designspektrum mache alles möglich.

Einladung zum Ortstermin

Einen ebenso stressfreien wie kompletten Überblick über die gesamte aktuelle Ausstattungspalette biete zum Beispiel der bundesweite „Tag des Bades“ am 18. September 2010. Dann will die Branche den Verbrauchern in den ständigen Ausstellungen von Handel und Handwerk wieder einen Live-Eindruck von modernen Bädern vermitteln. Dort könnten sich die Besucher von Profis fundiert beraten und von Produkten und Ideen inspirieren lassen. Mit etwas Glück winke zudem ein attraktiver Sachpreis des flankierenden nationalen Gewinnspiels mit der Verlosung von „Traumbädern“ und Wellness-Kurzreisen. Detailinfos und Adresslisten sind, so die Veranstalter, ab Juli unter www.gutesbad.de verfügbar.

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