Hauptsächlich in Krankenhäusern, aber auch in anderen Gebäuden wurden seit Gültigkeit der neuen Trinkwasserverordnung zahlreiche epidemiologische Untersuchungen durchgeführt, die zeigen, dass nicht nur Legionellenkontaminationen, sondern auch andere fakultativ-pathogene Mikroorganismen, insbesondere Pseudomonas aeruginosa, von Bedeutung sind.
Sowohl Ausbrüche von Legionelleninfektionen als auch massiv auftretende Kontaminationen von Trinkwasser-Installationen mit Pseudomonas aeruginosa standen häufig im Zusammenhang mit der Inbetriebnahme von Trinkwasseranlagen.
Aufgrund der seit einigen Jahren verwendeten Feintypisierungsverfahren konnte aufgrund der Ursachenfindung festgestellt werden, dass 35 – 42 % der nosokomialen Pseudomonas aeruginosa-Infektionen bei Patienten der stationären Versorgung im Krankenhaus auf eine Kontamination des Leitungswassers hauptsächlich über Entnahmearmaturen zurückzuführen waren.
Nicht ausgeschlossen werden kann, dass mit Zunahme infektdisponierter Personen außerhalb von Risikobereichen, wie Krankenhäusern und Pflegeheimen, eine Erkrankung grundsätzlich auch im häuslichen Umfeld von Bedeutung ist.
Aus diesen Gründen muss zukünftig bei der Neuinstallation größte Sorgfalt bei der Planung, Ausführung, Inbetriebnahme und im täglichen Betrieb für Hygiene und Gesundheit in der Trinkwasser-Installation eingehalten werden.
Hierzu bieten SHK-Fachbetriebe, die eine besondere Qualifizierungsmaßnahme zum „Fachbetrieb für Hygiene und Schutz des Trinkwasser“ durchgeführt haben, fachgerechten Service und Hilfestellung an.
In der Rubrik Handwerkersuche<//a> unter dem Suchkriterium „SHK-Fachbetrieb für Hygiene und Schutz des Trinkwassers“ sind diese Firmen gelistet.<//font><//font><//font>
Fachbetrieb für Hygiene und Sicherheit in der Trinkwasser-Installation
Qualifizierte SHK-Fachbetriebe bieten bei Planung, Ausführung, Inbetriebnahme und im täglichen Betrieb der Trinkwasser-Installation fachgerechten Service und Hilfestellungen an.
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