Tipps zum Steuern sparen

Handwerkertätigkeiten

Lassen Sie Handwerker in Ihrer selbst genutzten Eigentumswohnung oder Ihrem selbst bewohnten Haus arbeiten, können Sie 20 Prozent des Arbeitslohns von der Steuer absetzten. Insgesamt bis zu 1.200 Euro. Die Mehrwertsteuer setzen Sie dabei mit an. Ebenfalls Fahrtkosten sowie Verbrauchsmittel (z. B. Klebeband und Abdeckplane). Nicht absetzen können Sie die Materialien, die für die Arbeiten notwendig sind. Das Finanzamt erkennt den Steuerabzug nur an, wenn Sie die Rechnung überwiesen haben. Und: Der Staat fördert nur Arbeiten, die dem Erhalt oder der Renovierung dienen, nicht aber solche, die Neues schaffen.

Folgende Handwerkertätigkeiten werden u. a. von Finanzämtern anerkannt:

  • Reparatur, Wartung oder Austausch von Heizungsanlagen, Elektro-, Gas- und Wasserinstallationen
  • Arbeiten an Innen- und Außenwänden
  • Arbeiten am Dach, an der Fassade, an Garagen, o.ä.
  • Abflussrohrreinigung innerhalb des Grundstücks
  • Wartung und Reingung der Abwasserentsorgung innerhalb des Grundstücks
  • Arbeiten an Zu- und Ableitungen innerhalb des Grundstücks
  • Wartung, Spülung, Reparatur und nachträglicher Einbau von Fußbodenheizungen
  • Streichen/Lackieren von Türen, Fenstern (innen und außen), Wandschränken, Heizkörpern und -rohren
  • Reparatur oder Austausch von Bodenbelägen (z. B. Teppichboden, Parkett, Fliesen)
  • Modernisierung oder Austausch der Einbauküche, Modernisierung des Badezimmers
  • Reparatur und Wartung von Gegenständen im Haushalt des Steuerpflichtigen (z. B. Waschmaschine, Geschirrspüler, Herd, Fernseher, Personalcomputer und andere Gegenstände, die in der Hausratversicherung mitversichert werden können).

Eine umfassende Liste erhalten Sie beim Bundesfinanzministerium.