wasserwaermeluft.de - Verbraucher News https://www.wasserwaermeluft.de/ Ein Informationsdienst des Zentralverbandes SHK de wasserwaermeluft.de - Verbraucher News https://www.wasserwaermeluft.de/typo3conf/ext/tt_news/ext_icon.gif https://www.wasserwaermeluft.de/ 18 16 Ein Informationsdienst des Zentralverbandes SHK TYPO3 - get.content.right http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Tue, 08 Sep 2020 12:54:23 +0200 Heizungswartung https://www.wasserwaermeluft.de/heizungswartung/ Mit wenigen Klicks zum Fachbetrieb Die Wartung des Heizsystems sollte einmal jährlich vom Fachbetrieb des Sanitär-, Heizungs- und Klimahandwerks durchgeführt werden. Denn mit Wartung bleibt die Heizung fit!

]]>
Wartung Tue, 08 Sep 2020 12:54:23 +0200
SHK-Handwerk mit Verantwortung https://www.wasserwaermeluft.de/heizung/erneuerbare-energien/details/artikel/3136-shk-handwerk-mit-verantwortung/ Hygienekodex der SHK-Verbandsorganisation Das SHK-Handwerk ist auch in Krisenzeiten ein verlässlicher Partner. Trotz Kontakteinschränkungen sind die SHK-Organisation und die angeschlossenen Handwerksbetriebe weiterhin für Sie da. Damit leisten wir als vom Bund bestätigte systemrelevante Einrichtungen unseren Beitrag zur Aufrechterhaltung der kritischen Infrastruktur in Deutschland.

Um Sie und die Mitarbeiter der SHK-Fachbetriebe bestmöglich vor Ansteckung zu schützen, bekennen sich zahlreiche Mitgliedsbetriebe der SHK-Verbandsorganisation zur Einhaltung eines gemeinsamen Standards an Schutzmaßnahmen. Dieses Bekenntnis erkennen Sie am Signet.

Schutz für Kunden und Mitarbeiter: Dazu verpflichten sich die SHK-Betriebe

Die SHK-Organisation informiert die Mitgliedsbetriebe unverzüglich über notwendige und sinnvolle Maßnahmen bei Arbeiten in Corona-Zeiten. Sie unterstützt die Mitgliedsbetriebe bestmöglich bei der Umsetzung hygienisch einwandfreier Prozesse.

Im Betrieb wird die Unterweisung der Mitarbeiter dokumentiert - Inhalte Hygieneregeln u. a.:

  • Unterweisung zugrundelegender Hygieneregeln (Abstand halten, Begrüßung ohne Handschlag, Husten/Niesen in die Armbeuge, regelmäßige Händereinigung, Berühren des Gesichts vermeiden, Umgang mit Mund-Nase-Bedeckung, etc.).
  • Arbeits- und Pausenbereiche (soweit im Innenbereich) regelmäßig lüften.
  • Die gründliche Reinigung der Hände (mindestens 20 Sekunden) ist vor der Nahrungsaufnahme und nach dem Toilettengang zwingend und sollte auch vor dem Verlassen des Arbeitsortes nach Beendigung der Arbeiten vorgenommen werden.
  • Zur Reinigung der Hände Flüssigseife und saubere Papierhandtücher verwenden. Von mehreren Personen genutzte Seifenstücke und Handtücher sind zur hygienischen Händereinigung nicht geeignet.
  • Steht vor Ort keine Waschmöglichkeit zur Verfügung, ist die Verwendung von Händedesinfektionsmitteln (mindestens begrenzt viruzid) eine Alternative, die dazu im Kundendienst mitgeführt werden sollten.
  • Anlegen und Umgang mit Mund-Nase-Bedeckung
  • Dringende Empfehlung zur Nutzung der Corona-Warn-App

Der Betrieb sorgt dafür, dass

  • ausreichende Ausrüstung mit effektivem Mund-Nase-Schutz (Stoffmasken, Einweg-OP-Masken, FFP2-Masken) vorhanden ist.
  • Hygienemittel (Waschmöglichkeit/Seifenspender (keine von mehreren genutzten Seifenstücke)/saubere Papierhandtücher (Einmalhandtücher)/Handdesinfektionsmittel (mindestens begrenzt viruzid) im notwendigen Umfang zur Verfügung stehen.
  • Desinfektionsmittel (zur Desinfektion der Arbeitsmittel vor Übergabe/Rückgabe) bereitstehen.
  • Mitarbeiter mit Atemwegssymptomen oder Fieber der Arbeit fernbleiben.
  • Arbeits- und Pausenräume täglich gereinigt bzw. desinfiziert werden.
  • Unterschrift des Mitarbeiters, dass er kein Fieber oder Atemwegssymptome hat und er keinen bewussten unmittelbaren Kontakt zu Personen mit Corona-Symptomatik (Fieber, Atemwegserkrankung) hatte.

Organisation im Betrieb

  • Tagesplanung im Betrieb mit den Mitarbeitern erfolgt individuell/kontaktlos.
  • Grundsätzlich Personalwechsel innerhalb der Teams zur Vermeidung zusätzlicher weiterer persönlicher Kontakte möglichst ausschließen.
  • Auftragsbestätigungen enthalten Kundeninfo zu Corona und Abfrage, ob sich am Arbeitsort eine Person
    • in angeordneter häuslicher Isolierung
    • mit Atemwegssymptomen oder Fieber
    • aus einer Risikogruppe
      befindet.
      Arbeiten sollten dann ohne Anwesenheit der betroffenen Person erfolgen. Jeder unmittelbare Kontakt ist zu vermeiden.
  • Kunden bitten, Arbeitsbereich vor Arbeitsantritt gut zu lüften. Wenn möglich, Türklinken und Arbeitsbereich desinfizieren bzw. mindestens gut reinigen.
  • Für den Weg zum Kunden vorzugsweise Individualverkehr nutzen, wenn möglich Einzelfahrten. Bei Sammelfahrten mit Firmenfahrzeugen sollte die Anzahl der Personen im Fahrzeug möglichst durch parallele Nutzung von Privatfahrzeugen reduziert werden. Bei mehreren Personen im Fahrzeug, keine Umluft einschalten, Mund-Nase-Bedeckung einsetzen.
  • Direkte Kundenkontakte auf ein Mindestmaß reduzieren, dabei immer Abstand halten (mindestens 1,5 Meter).
  • Direkte, enge Zusammenarbeit von Beschäftigten vermeiden, auch hier möglichst Abstand voneinander halten (mindestens 1,5 Meter).
  • Pausen so organisieren, dass ein Mindestabstand zwischen den Beschäftigten (mindestens 1,5 Meter) eingehalten werden kann, zum Beispiel durch Pausenmöglichkeit im Freien, versetzte Pausenzeiten.
  • Arbeiten so organisieren, dass in kleineren Räumen möglichst nur eine Beschäftigte oder ein Beschäftigter arbeitet.
  • Während der Arbeiten den Arbeitsbereich regelmäßig lüften.
  • Den Arbeitsbereich vor Verlassen desinfizieren bzw. gründlich reinigen.
  • Auf eine Gegenzeichnung von Dokumenten z.B. Stundennachweisen/Regieberichten durch den Auftraggeber sollte verzichtet werden. (unverzügliche elektronische Übermittlung)

Die Nutzung des Signets ist für SHK-Fachbetriebe nur bei vollständiger Beachtung des vorstehenden Hygienekodex gestattet.

Für die weitere Beratung stehen die SHK-Fachbetriebe gern zur Verfügung.

Nutzen Sie dazu die Kontaktdaten der Handwerkersuche.

]]>
Erneuerbare Energien Öl und Gas Wartung Richtig lüften Modernisierung Neubau Mon, 13 Jul 2020 12:35:00 +0200
Das Handwerk in der Corona-Krise https://www.wasserwaermeluft.de/sanitaer/neues-bad/details/artikel/3129-das-handwerk-in-der-corona-krise/ Das SHK-Handwerk ist darauf vorbereitet, die Arbeiten unter Einhaltung aller empfohlenen... Badausbau nicht verschieben

Noch weiß niemand, wie lange es wegen des Corona-Virus weitere Einschränkungen geben wird. Bundesweit planen tausende Eigenheimbesitzer den Umbau ihres Badezimmers zu einer modernen und meist barrierefreien Wellness-Oase. Viele sind nun unsicher, ob die Arbeiten während der Einschränkungen durch das Corona-Virus sinnvoll und möglich sind.

Das Handwerk hat darauf eine klare Antwort. Frank Ebisch vom Zentralverband Sanitär Heizung Klima: „Die Mitarbeiter der SHK-Fachbetriebe folgen strikt den Empfehlungen zur Infektionsvermeidung und halten sich schon im eigenen Interesse an die Einhaltung der Hygieneregeln.“ Insbesondere achten die Fachhandwerker darauf, zu den Hausbewohnern ausreichenden Abstand zu halten. Bei umsichtigem Verhalten aller Beteiligten ist das nicht schwer, denn während der Arbeiten gibt es nur selten einen Grund, direkt mit den Bewohnern in Kontakt zu treten. Viele Eigenheime verfügen zudem über einen separaten Eingang, den die Fachhandwerkern nutzen können. So lässt sich die Ansteckungsgefahr nochmals deutlich reduzieren. Wer Adressen lokaler Sanitärfachbetriebe sucht, findet diese in der Handwerkersuche.

Defekte Haustechnik in der Quarantäne

Die Zahl derjenigen, die sich wegen einer Corona-Infektion in ihrem Umfeld in Quarantäne befinden, ist groß. Vor allem Eigenheimbesitzer sollten sich dann auf ihre Haustechnik verlassen können. Was passiert aber, wenn in einem Quarantäne-Haushalt die Heizung ausfällt oder ein Rohr verstopft? Hierzu Frank Ebisch vom Zentralverband Sanitär, Heizung, Klima (ZVSHK): „Wer sich in Quarantäne befindet und bei der Haustechnik eine Notfallsituation hat, sollte den SHK-Fachbetrieb vor Ort anrufen, muss aber auf die Quarantänesituation hinweisen.“ Der Fachbetrieb kann den Auftrag annehmen, wenn durch den Defekt die Sicherheit der Bewohner bedroht ist. In der Regel wird der Fachmann dann in Abstimmung mit den örtlichen Gesundheitsbehörden die notwendigen Maßnahmen besprechen – und dabei auch eine mögliche Verschiebung der Arbeiten prüfen. Wichtig zu wissen: Es besteht keine Verpflichtung des Fachbetriebs, den Auftrag anzunehmen. Denn dieser muss freiwillige Mitarbeiter finden, die sich bereit erklären, den Einsatz zu übernehmen. Die Arbeiten werden dann in kompletter Schutzkleidung (Atemschutz FFP3, Schutzbrille, Einmal-Anzug, Latexhandschuhe) durchgeführt. Zudem müssen die Mitarbeiter im An- und Ablegen von Schutzkleidung geschult sein.

Damit im Quarantänefall Verlass auf die Haustechnik ist, empfiehlt es sich, die turnusmäßigen Wartungen der Heizungs- und Klimatechnik trotz der Corona-Krise durchführen zu lassen. Denn so verringert sich die Wahrscheinlichkeit, dass im Fall einer behördlich angeordneten Quarantäne wichtige Systeme ausfallen.

Den Fachbetrieb in Ihrer Nähe finden Sie in der Handwerkersuche.

Heizungsaustausch nicht verschieben

Noch weiß niemand, wie lange es wegen des Corona-Virus weitere Einschränkungen geben wird. Aktuell planen tausende Eigenheimbesitzer den Austausch ihrer alten Heizung gegen ein energiesparendes System, meist auf Basis erneuerbarer Energie. Der Staat übernimmt hierbei bis zu 45 Prozent der Kosten. Viele sind nun unsicher, ob ein Austausch während der Einschränkungen durch das Corona-Virus sinnvoll und möglich ist. Das Handwerk hat darauf eine klare Antwort. Frank Ebisch vom Zentralverband Sanitär Heizung Klima: „Die Mitarbeiter der SHK-Fachbetriebe folgen strikt den Empfehlungen zur Infektionsvermeidung und halten sich schon im eigenen Interesse an die Einhaltung der Hygieneregeln.“ Insbesondere achten die Fachhandwerker darauf, zu den Hausbewohnern ausreichenden Abstand zu halten.

Bei umsichtigem Verhalten aller Beteiligten ist das nicht schwer, denn während der Arbeiten gibt es nur selten einen Grund, direkt mit den Bewohnern in Kontakt zu treten. Viele Eigenheime verfügen zudem über einen separaten Eingang, beispielsweise in die Kellerräume, den die Fachhandwerkern nutzen können. So lässt sich die Ansteckungsgefahr nochmals deutlich reduzieren. Wer Adressen lokaler Heizungsfachbetriebe sucht, findet diese in der Handwerkersuche.

Können Handwerks-Aufträge storniert werden?

Die Auftragsbücher im Handwerk sind gut gefüllt, viele Eigenheimbesitzer haben den Austausch der Heizungsanlage oder den Badumbau schon vor Monaten in Auftrag gegeben.

Unter dem Eindruck der Corona-Krise denkt nun so mancher Hausbesitzer darüber nach, den Auftrag zu stornieren. Wie ist die Rechtslage? Einen Kündigungsgrund „Angst vor Ansteckung“ gibt es nicht. Und so lange alle Hausbewohner gesund sind, können die Arbeiten in der Regel problemlos durchgeführt werden. Hierzu Frank Ebisch, Sprecher des Zentralverbandes Sanitär Heizung Klima (ZVSHK): „Die Fachbetriebe halten sich schon im eigenen Interesse an die Schutzmaßnahmen zur Verhinderung von Ansteckungen. Das Risiko ist deswegen gering“. Eigenheimbesitzer, die dennoch Angst vor Ansteckung haben, können mit dem Fachbetrieb über eine mögliche Verschiebung der Arbeiten sprechen. Hierbei wird dann auch geklärt, ob dadurch zusätzliche Kosten entstehen, beispielsweise weil der Fachhandwerker bereits in Vorleistung gegangen ist und teure Bauteile bestellt hat. Weitere Informationen und Kontaktadressen bei Ihrem Fachbetrieb.

SHK-Fachbetriebe gehören zur kritischen Infrastruktur

Die Corona-Krise macht die Achilles-Fersen unserer Gesellschaft deutlich: Das Gesundheitssystem steht auf dem Prüfstand, aber auch die Grundversorgung mit Nahrungsmitteln besteht in diesen Tagen etliche Stresstests. Der Staat fasst alle Wirtschaftszweige, deren Zusammenspiel das Minimum gesellschaftlichen Lebens sicherstellt, unter dem Begriff „kritische Infrastruktur“ zusammen. Dazu gehören aber bei weitem nicht nur Krankenschwestern, Pfleger, Lebensmittelhändler und Lkw-Fahrer. Auch das Handwerk spielt eine entscheidende Rolle, denn Gesundheit, Trinkwasser, Hygiene, Wärme und Energie sind lebenswichtige Faktoren. Ob Krankenhaus, Pflegeheim, Lebensmittelbetrieb oder öffentliche Verwaltung – jede dieser Einrichtungen benötigt zur Aufrechterhaltung der Arbeitsfähigkeit die Unterstützung von Fachbetrieben aus der Sanitär-, Heizungs- und Klimabranche.

Aber auch im privaten Bereich ist die sichere Funktion der Gebäudetechnik wichtig. Homeoffice und häusliche Quarantäne sind nur möglich, wenn alles zuverlässig funktioniert. Der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) hat seinen Mitgliedsbetrieben deswegen einen durchdachten Leitfaden für die Corona-Krise an die Hand gegeben, mit dessen Hilfe die Funktionstüchtigkeit der Haustechnik auch in Krisenzeiten flächendeckend sichergestellt werden kann. Eigenheimbesitzer sollten in der aktuellen Situation weder Wartungsaufträge verschieben noch geplante Sanierungsmaßnahme absagen. Von Seiten der SHK-Fachbetriebe ist die Einhaltung der empfohlenen Hygienevorschriften sichergestellt, so dass der verlässlichen Versorgung mit Wärme, Wasser und Energie nichts im Weg steht. Wer Fragen hat, sollte sich am besten direkt mit dem SHK-Fachbetrieb vor Ort in Verbindung setzen.

Weitere Informationen:

]]>
Neubau Mon, 13 Jul 2020 02:17:00 +0200
Das Badezimmer jetzt renovieren https://www.wasserwaermeluft.de/sanitaer/bad-renovieren/details/artikel/3135-das-badezimmer-jetzt-renovieren/ Handwerkerarbeiten an der Sanitärtechnik sind kontaktlos und hygienisch möglich Viele Bäder sind renovierungsbedürftig, doch gerade während der Corona-Pandemie werden die Arbeiten hinausgeschoben. Das muss nicht sein. "Handwerkertätigkeiten an der Sanitärtechnik sind kontaktlos und hygienischproblemlos umsetzbar", betont Helmut Bramann, Hauptgeschäftsführer beim Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK). Für Einsätze beim Kunden gebe es im Handwerk strenge Vorschriften. "Die Betriebe klären vor dem Termin, ob sich jemand in angeordneter häuslicher Isolierung befindet, grundlegende Hygieneregeln wie der 1,5-Meter-Abstand werden von den Handwerkern ohnehin eingehalten", so Helmut Bramann. "Ganz allgemein bemühen sich die Betriebe, direkte Kundenkontakte auf ein Mindestmaß zu reduzieren." Einen Fachbetrieb vor Ort findet man in der Handwerkersuche.

Design, Optik, Barrierefreiheit

Das Badezimmer der Zukunft ist "smart", denn die Ansprüche an diesen Raum werden sich weiter gravierendverändern. "Zum einen wird das Bad noch mehr als heute Gesundheitsstandort für Wellness und Pflege sein.Barrierefreiheit, Features wie Dusch-WCs, höhenverstellbare Systeme am Waschtisch und WC sowie eine intelligente Lichtsteuerung für die Pflege oder mit automatischer Notrufauslösung stehen für diesen Trend", erklärt Helmut Bramann. Fachhandwerker kennen alle Details, die ein altersgerechtes Bad erfüllen muss, und können über mögliche Förderungen informieren. Denn der Staat unterstützt altersgerechte Umbauten finanziell, die entsprechenden Anträge sind direkt bei der KfW-Bank zu stellen. Wie in anderen Wohnbereichen erhält auch das Internet seinen Platz im Wellnessbereich. "Wer sich die Zukunft ins Bad holen möchte, braucht vor allem gut geplante und fachmännisch installierte Stromanschlüsse", erläutert Helmut Bramann. Der Fachmann wisse, welche Sanitär- und Stromleitungen in Zukunft benötigt werden, damit das Badezimmer moderne Ansprüche erfüllt.

Fachbetrieb vor Ort statt Internet

Auch wenn manches Onlineangebot auf den ersten Blick attraktiv erscheinen mag - wie steht es um die individuelle Beratung, die Lieferung, den fachgerechten Einbau und die Gewährleistung auf die Montage? Bei einem Paketangebot vom Handwerker vor Ort gehen Badmodernisierer auf Nummer sicher, bis hin zur Gewährleistung für den professionellen Einbau. "Vom Fachbetrieb erhalten sie einen Festpreis, der Sanitärprodukte, Montagematerialienund die Arbeitsleistung umfasst. Anschließende, unangenehme Überraschungen sind damit ausgeschlossen", so Helmut Bramann.

Vor Ort steht der Fachbetrieb mit Rat und Tat bereit.

 

]]>
Modernisierung Sun, 12 Jul 2020 11:50:00 +0200
Neue Förderbroschüre: Förderkonditionen für das Heizen mit erneuerbaren Energien https://www.wasserwaermeluft.de/heizung/erneuerbare-energien/details/artikel/3138-neue-foerderbroschuere-foerderkonditionen-fuer-das-heizen-mit-erneuerbaren-energien/ Klimaschutz – Komfort – Kostenersparnis Die VdZ – Forum für Energieeffizienz in der Gebäudetechnik e.V. hat eine neue Förderbroschüre erarbeitet, mit der sich Verbraucher einen Überblick über die aktuelle Förderkulisse verschaffen können.

Sehr anschaulich und übersichtlich wird erläutert, welche Technik mit welchen Maßnahmen gefördert wird.

Hierzu zählen:

  • BAFA Förderung
  • BAFA-/KfW Brennstoffzellenförderung
  • KfW Programm 151/152
  • KfW Programm 430
  • KfW Programm 167
  • Steuerliche Förderung

Zusätzliche Informationen gibt es unter
https://intelligent-heizen.info/foerderung-heizung/

Zum Download: Broschüre "Klimaschutz – Komfort – Kostenersparnis"

]]>
Erneuerbare Energien Thu, 02 Jul 2020 12:19:00 +0200
Privates Paradies – So wird das Bad ein bisschen wie Urlaub https://www.wasserwaermeluft.de/sanitaer/bad-renovieren/details/artikel/3137-privates-paradies-so-wird-das-bad-ein-bisschen-wie-urlaub/ Zeitlose Eleganz und zugleich Modernität Bei der Einrichtung des Bades rein intuitiv zu handeln, kann mitunter missglücken. Denn der Ausstattung gehen durchaus grundsätzliche Überlegungen voraus sowie Entscheidungen über den Stil. Generell eine gefällige Lösung ist es, sich an zeitloser Eleganz und zugleich Modernität zu orientieren. Laut Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) bringt sie die unterschiedlichen Geschmäcker der Nutzer häufig auf einen Nenner.

 „Der Internationale Stil gibt sich wie auch Asien- und Scandi-Design eher reduziert, klar in der Linienführung und unaufdringlich. Zugleich ist er bequem, praktisch und von hoher Qualität, wie sie Markenhersteller allgemein bieten“, so VDS-Geschäftsführer Jens J. Wischmann. Extreme Farben sollten mit Zurückhaltung verwendet werden. All-Over-Looks, egal, ob in hellen oder gedeckten Tönen, garantierten größtmögliche Entspannung.

Auch im Zusammenhang mit Ordnung gestaltet sich der Rückzug vom Alltag meist erfolgreicher. Ist rundherum alles aufgewühlt, kommt das eigene Seelenleben nur langsam zur Ruhe. Schränke mit geschlossenen Fronten sind da fraglos eine gute Option. Offene Regale mit Zusatznutzen können bei der Organisation von Kleinigkeiten helfen. Rollcontainer punkten durch die Kombination von Flexibilität und Platzangebot. Für alle Lösungen gilt, potenzielles Chaos in ästhetische Bahnen zu lenken, ohne jedoch den Raum einzuengen.

Fernweh nach Meer: In der Wanne immer gut unterwegs

Das Herz des Badezimmers und darüber hinaus ein probates Mittel gegen Fernweh nach Meer ist für viele ganz klar die Wanne. Wer bei der Anschaffung jedoch an Liegekomfort spart und mangels Platz auf eine unmotivierte Notlösung setzt, sollte laut dem Bonner Dachverband besser seine ganze Aufmerksamkeit einer modernen bodengleichen Dusche mit Brauseregen und Massagestrahl schenken. Ansonsten ist man mit Blick auf das Abtauchen in wohlig warmem Wasser mit einem 90 x 180 cm großen Rechteckmodell immer gut unterwegs. Exemplare mit ergonomischen Ausformungen für Rücken, Becken und Arme dürften dabei mehr als eine Überlegung wert sein.

Noch besser bettet man sich, wenn man die Badewanne vor der Anschaffung testet. Dazu rät die ehemalige Weltklasseschwimmerin Franziska van Almsick. Die VDS-Badbotschafterin empfiehlt dafür einen Besuch in den bundesweiten Ausstellungen der Badprofis; idealerweise gleich mit allen Personen, die zum Haushalt gehören. Der Tag des Bades 2020 am 19. September bietet dazu eine gute Gelegenheit. „Aber auch an allen anderen Tagen des Jahres sind die systemrelevanten Sanitärfachleute im (Beratungs-)Einsatz – mit allen Sicherheitsmaßnahmen natürlich, die vor einer COVID-19-Infektion schützen“, ergänzt Wischmann.

Rechtzeitig planen: Stromanschlüsse für smarte Hygiene und Licht

Bequeme Badewannen, praktische Stauraumlösungen und eine möglichst defensive Gestaltung in puncto Farben und Stil sind die ideale Basis, auf der sich die weitere Planung aufbauen lässt. Wen die zunehmende Digitalisierung des Alltags nervös macht, der möge seine eigene kleine Wellnessoase von Internet & Co. abschotten. Allerdings: Smarte Hygiene-Produkte wie berührungslose Armaturen, Infrarot-Seifenspender und das Dusch-WC benötigen Elektrik. Ebenso die schöne Beleuchtung, die perfektes Funktionslicht liefert, die Stimmung hebt und zudem der Orientierung dient.

Beim Entwurf eines zeitgemäßen Bades sollte man daher in jedem Fall dem Trend der intelligenten Gebäudetechnik zur Automation und Vernetzung zumindest mit Leerrohren begegnen. Nachträgliche Installationen kommen teuer. Das gilt zudem für die Installation einer Topdusche. Wer neu bauen will, bespricht seine Wünsche am besten sofort mit einem Badplaner. So lassen sich die notwendige Bodenkonstruktion und die Lage des Abflusses rechtzeitig vorsehen. Auf den Körper abgestimmte Wasserauslässe in der Wand, die vorprogrammierte Massageanwendungen bieten, benötigen wiederum spezielle technische Voraussetzungen und ggf. Netzwerkanschlüsse. Dafür muss man sich ebenfalls früh entscheiden.

Aus aller Welt: Mitbringsel für die persönliche Note

Den kleinen Details, die dem Bad den letzten Schliff bringen, lässt es sich hingegen später widmen. Das beginnt mit der Auswahl von Accessoires wie Seifenschalen, Handtuchablagen und Toilettenbürstengarnituren und umfasst vielleicht sogar Teelichtgläser, exotische Grünpflanzen und natürlich Handtücher zum Reinkuscheln. Bei der Badbotschafterin ziehen Mitbringsel aus aller Welt mit ein: „Aufgeräumte Bäder erhalten damit eine persönliche Note.“

Gelingt auch diese Auswahl, dann ist die Punktlandung gewiss und das eigene Bad mit Sicherheit ein privates Paradies. Und als solches kann es sich speziell in einem Sommer, in dem sich viele entschieden haben, das Land nicht zu verlassen, auf ausgiebige Aufenthalte seiner Besucher einstellen. „Ausgedehnter geht bei mir eigentlich nicht mehr“, verrät Franziska van Almsick. „Als bekennende Badewannentante halte ich mich nach Ansicht der Familie ohnehin schon mehr als genug im Bad auf. Aber für mich ist es eben der perfekte Rückzugsort und ein kleines bisschen wie Urlaub.“

Mehr Informationen zum Tag des Bades sowie Tipps rund ums Bad als privates Paradies und schicke Urlaubsadresse liefert die VDS in ihrem Internetmagazin www.gutesbad.de sowie im Podcast www.bade-tag.de mit Marion und Jens.

 

]]>
Modernisierung Fri, 19 Jun 2020 14:11:00 +0200
Trinkwasser im Fokus https://www.wasserwaermeluft.de/sanitaer/wasser-sparen/details/artikel/3133-trinkwasser-im-fokus/ Nach dem Shutdown Stehendes Trinkwasser kann zu einem Problem werden. Wird es längere Zeit nicht aus den Leitungen entnommen, vermehren sich Keime. Besonders gefürchtet sind Legionellen – gefährliche Bakterien, die eine schwere Lungenentzündung auslösen können. Die sogenannte Legionärskrankheit ist deswegen meldepflichtig. Im Normalbetrieb ist die Legionellengefahr im Warmwassersystem von Wohngebäuden relativ gering – vor allem auch, weil die vorhandenen technischen Regelwerke für das SHK-Handwerk entsprechende Sicherheitsmaßnahmen vorsehen:

  • Wasserleitungen sollten regelmäßig genutzt werden. Totstränge, also Leitungen, die nicht an einer Entnahmestelle enden, sind zu vermeiden.
  • In einem zentralen Warmwasserspeicher soll die Temperatur nicht unter 60 °C und in den Warmwasserleitungen nicht unter 55 °C sinken.

Stillstand in Wasserleitungen trat bisher nur vereinzelt auf: während eines langen Urlaubs oder in unvermieteten Ferienwohnungen.

Durch den Shutdown in der Corona-Krise sieht das anders aus: Mit der langsamen Rückkehr in den Alltag öffnen viele Betriebe, die wochenlang stillgestanden hatten, wieder ihre Pforten. Besitzer, Betreiber und Mitarbeiter sollten den Legionellen bei der Rückkehr deswegen mehr Aufmerksamkeit widmen.

In kleineren Gebäuden reicht es in der Regel, die Leitungen möglichst heiß (über 60 °C) und ausgiebig zu spülen. Bei größeren Objekten empfiehlt sich, neben der gesetzlich vorgeschriebenen Entnahme von Proben die zusätzliche Kontrolle durch eine Fachkraft für Trinkwasserhygiene aus einem Innungsbetrieb des Zentralverbands Sanitär Heizung Klima.

Wasserleitungen und Klimaanlagen zeitnah prüfen
Corona-Krise: Schrittweise in die Normalität?

Dass der Lebensalltag vieler Deutscher trotz der Corona-Krise noch einigermaßen erträglich ist, hängt in hohem Maße von funktionierender Haustechnik ab. Denn ob im Homeoffice, im Supermarkt oder im Krankenhaus – ohne eine verlässliche Versorgung mit Energie, Wärme und Trinkwasser wäre unser Alltag ein anderer. Wie filigran dieses Zusammenspiel ist, zeigt sich jetzt, nachdem Beschränkungen reduziert und Zehntausende von Immobilien, die wochenlang stillgelegt waren, wieder in Betrieb genommen werden.

Frank Ebisch, Pressesprecher des Zentralverband Sanitär Heizung Klima rät, die Trinkwasserleitungen vom Fachmann prüfen zu lassen. Der Grund: Wenn das Wasser mehrere Wochen stand, dürfte die Keimkonzentration gestiegen sein, im schlimmsten Fall haben sich Legionellen dramatisch vermehrt. Die gefährlichen Bakterien können eine schwere Lungenentzündung auslösen. Gefahr droht aber auch durch Klimaanlagen. Wenn diese mit integrierter Wasserkühlung arbeiten, können sich auch hier Legionellen in hoher Konzentration anreichern – die dann beim Einschalten der Klimaanlage im Gebäude verteilt werden. Eine Überprüfung durch den SHK-Fachbetrieb ist deswegen dringend zu empfehlen. Kontaktadressen finden sich in der Handwerkersuche.

Trinkwasserprüfung ernst nehmen

Das Trinkwasser in Deutschland ist von hoher Qualität. Wenn es zu Problemen kommt, liegt dies in der Regel daran, dass ein Trinkwassersystem nicht nach den Regeln der Technik betrieben wird. Steht das Wasser beispielsweise zu lange in den Leitungen, können sich Legionellen stark vermehren. Die Bakterien sind für gefährliche Lungenentzündungen verantwortlich. Der Gesetzgeber hat deswegen nicht nur die Eigentümer größerer Wohngebäude, sondern auch die Betreiber von Pflegeeinrichtungen und Kindergärten verpflichtet, durch die Entnahme vom Proben regelmäßig eine Überprüfung auf Legionellen vorzunehmen. Hausbesitzer sollten den Test nicht als lästige Pflicht sehen, sondern als wichtige Maßnahme, um die Bewohner vor schweren gesundheitlichen Schäden zu bewahren. Darüber hinaus empfiehlt es sich, das Trinkwassersystem regelmäßig vom Fachmann prüfen zu lassen und sich eine sogenannte „Betriebs­anleitung Trinkwasserinstallation“ erstellen zu lassen. Damit kann der Eigentümer nachweisen, sich um die Wasserqualität gekümmert zu haben. Für selbst genutzte Ein- und Zweifamilienhäuser gibt es hinsichtlich Legionellen keine gesetzlichen Vorschriften. Eigenheimbesitzer müssen eigenverantwortlich handeln. Empfehlenswert ist der Trinkwasser-Check durch den SHK-Fachbetrieb vor Ort. Die Experten prüfen die Trinkwasserinstallationen, geben wertvolle Tipps zur Vorbeugung von Legionellen und können notwendige Maßnahmen zeitnah umsetzen.

Beim Trinkwasser-Check der SHK-Innungsfachbetriebe werden nicht nur die Leitungen geprüft. Kommt es zu Wasserverfärbungen, Geruchs- und Geschmacksbeeinträchtigungen sowie zu Geräuschen in der Leitung, wird den Ursachen auf den Grund gegangen. Und auch in puncto Legionellen-Prävention beraten die Experten aus dem Sanitär-Handwerk.

Wie lässt sich die Gefahr durch Legionellen minimieren?

Es gibt enorm viele Bakterienarten, nur wenige schaden der Gesundheit. Zu den gefährlichen Exemplaren gehören Legionellen, die sich in stehendem Wasser bei einer Temperatur zwischen 30° und 45°C stark vermehren und in wenig genutzten Warmwasserleitungen ideale Lebensbedingungen vorfinden. Deswegen schreibt der Staat vor, dass beispielsweise in größeren Wohngebäuden regelmäßig Wasserproben genommen werden müssen.

Eigenheimbesitzer sind selbst für präventive Maßnahmen zur Legionellenabwehr verantwortlich. Worauf muss dabei geachtet werden? Die Legionellengefahr in Eigenheimen ist in Deutschland eher gering. Der Grund: Das Sanitär-, Heizungs- und Klimahandwerk verfügt schon seit langem über technische Regelwerke, die es Legionellen schwer machen. Am wichtigsten ist eine Temperatur von 60 °C in eventuell vorhandenen Warmwasserspeichern und die kontinuierliche Bewegung des Wassers in den Leitungen.

Darüber hinaus empfiehlt es sich, einen Innungsfachbetrieb des Zentralverband Sanitär Heizung Klima ZVSHK mit einem „Trinkwasser-Check“ zu beauftragen. Die Installateure prüfen dabei nicht nur die Einhaltung der Vorgaben zur Legionellen-Vorbeugung, sondern entdecken auch mögliche Schwachstellen. Das kann beispielsweise eine Kaltwasserleitung sein, die dicht neben der Warmwasserleitung läuft, von dieser erwärmt wird und dann mit einer dauerhaften Temperatur über 25 °C plötzlich zum Tummelplatz für Keime wird. 

Legionellen können beispielsweise beim Duschen eingeatmet werden und dann schwere Lungenentzündungen auslösen. Auch deshalb empfiehlt es sich, das Trinkwassersystem im Haus regelmäßig durch einen Fachbetrieb prüfen zu lassen.

Vor Ort beraten Sie mit Rat und Tat die Experten aus den Fachbetrieben des Sanitär-, Heizungs- und Klimahandwerks.

 

]]>
Wasser sparen Thu, 07 May 2020 11:11:59 +0200
Neue Heizung: Trotz Corona clever investieren https://www.wasserwaermeluft.de/heizung/energie-sparen/details/artikel/3132-neue-heizung-trotz-corona-clever-investieren/ Heizungsfachmann berät zum Thema Fördermittel Der nächste Winter kommt bestimmt

Neue Heizung: Trotz Corona clever investieren

Corona und seine Folgen zwingt aktuell viele Menschen in den eigenen vier Wänden zu bleiben. Hausbesitzer haben jetzt viel Zeit, den Keller aufzuräumen oder im Garten zu arbeiten. Ebenso sinnvoll ist es, sich Gedanken über eine neue Heizungsanlage zu machen. Sie spart Energie und ist gut fürs Klima. Denn Heizungen ab einem Alter von 15 Jahren entsprechen oft nicht mehr dem heutigen Stand der Technik. "Clevere Hauseigentümer, die jetzt den Heizungstausch planen und einen Handwerkertermin vereinbaren, können von den deutlich gestiegenen Fördermitteln profitieren, die Energiekosten künftig senken und damit auch etwas Positives für die Umwelt tun", rät Helmut Bramann,Hauptgeschäftsführer beim Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK).

Heizungsfachmann berät zum Thema Fördermittel

Im Rahmen des Klimapakets der Bundesregierung wurden die Fördermöglichkeiten für das Heizen mit erneuerbaren Energien erhöht. Vor Beantragung solcher Mittel (www.bafa.de) sollte man sich vom SHK-Innungshandwerker alle Details zu den geplanten Maßnahmen und den möglichen Förderungen erklären lassen. Er kennt sich aus, entsprechende Arbeiten können auch in Zeiten von Corona sicher und geschützt ausgeführt werden. "Förderfähig sind nur Maßnahmen, mit denen zum Zeitpunkt der Antragstellung noch nicht begonnen wurde", mahnt Helmut Bramann. Planungsleistungen dürfen vor Antragstellung erbracht werden. Der Einbau einer Wärmepumpe oder einer Biomasseanlage wird mit jeweils 35 Prozent gefördert. Für eine Solarkollektoranlage zur Warmwasserbereitung oder Heizungsunterstützung gibt es einen Zuschuss von 30 Prozent. Für eine Hybridheizung mit erneuerbaren Energien beträgt die Förderung 35 Prozent, und der Einbau einer Gas-Hybridheizung wird nur im Gebäudebestand mit 30 Prozent unterstützt. Ölheizungen sind weiterhin erlaubt, vorweg genannte, die Effizienz verbessernde Komponenten mit erneuerbaren Energien werden gefördert.

Klimapaket zeigt Wirkung

Die neuen Fördermöglichkeiten zeigen Wirkung: Fast jeder achte Hauseigentümer möchte einer Kantar-Umfrage im Auftrag des ZVSHK zufolge seine Heizungsanlage in den nächsten zwei Jahren erneuern. 63 Prozent der Modernisierungswilligen nannten die Einbindung erneuerbarer Energien und die CO2-Reduzierung als ausschlaggebenden Grund. Dennoch ist in Sachen Modernisierung von Heizungen noch viel Aufklärungsarbeit zu leisten. Denn 58 Prozent der Hauseigentümer erklärten, ihr Heizungssystem sei nicht alt genug, um es modernisieren zu lassen. "Eine völlige Fehleinschätzung", sagt Helmut Bramann. Tatsächlich arbeite derzeit nur jede fünfte Heizung effizient und unter Einbindung erneuerbarer Energien.

Mit Rat und Tat an Ihrer Seite steht der SHK-Fachbetrieb.

]]>
Energie sparen Fri, 01 May 2020 02:09:43 +0200
Corona-Krise: Wartung der Haustechnik nicht verschieben https://www.wasserwaermeluft.de/heizung/wartung/details/artikel/3131-corona-krise-wartung-der-haustechnik-nicht-verschieben/ In Zeiten von Ausgangssperre und Quarantäne, in denen es vor allem auf Hygiene ankommt, ist eine... Wenn die Heizung ausfällt, aus der Dusche nur noch kaltes Wasser kommt oder die Toilette nicht mehr funktioniert, ist die Wohnqualität schon in normalen Zeiten erheblich eingeschränkt. In Zeiten von Ausgangssperre und Quarantäne, in denen es vor allem auf Hygiene ankommt, ist eine defekte Haustechnik besonders belastend. Tatsächlich gibt es kaum einen ungünstigeren Moment für den Ausfall wichtiger Komponenten als eine Quarantänesituation in der Corona-Krise. Betroffene können dann zwar einen SHK-Fachbetrieb anrufen, sind aber verpflichtet, auf die Quarantäne hinzuweisen. Der Fachbetrieb muss sich mit den Gesundheitsbehörden abstimmen und Freiwillige finden, die in Schutzanzügen das Problem beheben. Ob der Auftrag angenommen wird, bleibt dem Gesundheitsamt und dem Betrieb überlassen. Eigenheimbesitzer sind allein schon auf Grundlage derartiger Überlegungen gut beraten, die turnusmäßige Wartung nicht zu verschieben und bekannte Problemstellen möglichst zeitnah beseitigen zu lassen. Das Risiko, durch die SHK-Handwerker mit dem Corona-Virus in Kontakt zu kommen, ist gering. Alle Mitarbeiter sind über die Hygiene- und Abstandsregeln umfassend informiert und halten diese ein – nicht zuletzt schon zum Selbstschutz. Wer zeitnah seine Haustechnik überprüfen und warten lassen möchte, findet die Adressen qualifizierter Fachbetriebe in der Handwerkersuche.

Die Förderungen laufen weiter

Das Jahr begann mit einem Paukenschlag für die Eigenheimbesitzer: Die Bundesregierung hat zur Förderung regenerativer Heizsysteme ein gewaltiges Finanzierungsprogramm ins Leben gerufen. Bis zu 45 Prozent der Kosten übernimmt der Staat, wenn beispielsweise eine ältere Ölheizung gegen ein modernes System auf Basis erneuerbarer Energien ausgetauscht wird. Die Nachfrage ist enorm: bis Ende März wurden laut Bundesministerium für Wirtschaft und Energie BMWi 47.500 Förderanträge gestellt. Dies entspricht einer Steigerung von über 150 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Insbesondere die neu eingeführte Austauschprämie für Ölheizungen wird stark nachgefragt und bei fast der Hälfte der gestellten Anträge beantragt:

Mit dem Beginn der Corona-Krise brach die Nachfrage ein. Viele Eigenheimbesitzer haben aktuell Angst vor Ansteckung. Das ist verständlich, aber in der Regel unbegründet. Beim Austausch sollte nicht gezögert werden, denn spätestens im nächsten Winter könnte es sonst unnötig teuer werden. Zudem laufen die Förderprogramme weiter und wer jetzt die Chance hat, vor der nächsten Kälteperiode mit staatlichen Hilfsmitteln deutlich umweltschonender zu heizen, sollte die Gelegenheit nutzen.

Da Heizsysteme in der Regel nicht in den Wohnräumen installiert werden, lassen sich direkte Kontakte mit den Hausbewohnern bei der Montage weitgehend vermeiden. Zudem halten die Fachhandwerker die Abstands- und Hygieneregeln streng ein und sind selbst sehr daran interessiert, sich nicht anzustecken. Wer prinzipiell seine Heizung austauschen möchte, aber noch keinen konkreten Plan hat, kann die Zeit der coronabedingten Isolation nutzen, um sich zu informieren. Hier finden Sie die Adressen qualifizierter Fachbetriebe, die auch gern und kompetent am Telefon beraten.

Das Handwerk in der Corona-Krise?

Fragen an den SHK-Experten

Die weltweite Pandemie verändert auch die Arbeitswelt. Home-Office oder Kurzarbeit sind für viele zum Alltag geworden. Wie sieht es mit dem Handwerk aus? Welche Auswirkungen hat die Corona-Krise auf Fachbetriebe und ihre Kunden? Einige Fragen an Frank Ebisch vom Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK), dem bundesweit 24.000 Innungsbetriebe mit 215.000 Beschäftigen angeschlossen sind.

Kann ich heute unbesorgt Handwerker ins Haus lassen?

Die Angst, durch Handwerker mit dem Virus in Kontakt zu kommen, ist verständlich – aber in der Regel unbegründet. Unsere Innungsbetriebe achten streng auf die Einhaltung der Hygienemaßnahmen. Sie sind übrigens selbst sehr daran interessiert, dass sich niemand ansteckt.

Aber ohne Kundenkontakt geht es doch nicht, oder?

Der persönliche Kontakt lässt sich stark einschränken, ohne das Ergebnis unserer Arbeit zu gefährden. Es wird im Vorfeld viel telefonisch abgeklärt. Bei Modernisierungsmaßnahmen wie dem Austausch der Heizung oder einer Badsanierung reduzieren die Monteure den Kontakt mit den Hausbewohnern auf ein Minimum. Sie sind über die Hygiene- und Abstandsregeln umfassend informiert, tragen Handschuhe und Mundschutz, halten den Sicherheitsabstand ein und können einen eventuell vorhandenen Nebeneingang nutzen.

Leiden die SHK-Betriebe unter Auftragsrückgängen?

Natürlich kommt es zu Verschiebungen. Wir raten jedem, der sein Bad sanieren oder seine Heizung in diesem Jahr austauschen wollte, an seinem Plan festzuhalten. Davon profitiert nicht nur der Kunde selbst, weil er Fördergeld bekommen kann, sondern er unterstützt auch das Handwerk vor Ort. Aktuell sind die Wartezeiten kürzer als zum Jahresanfang – gute Chancen also, um mit einer neuen Heizung in die nächste Wintersaison zu starten und Heizkosten zu sparen.

Viele glauben, dass das Corona-Virus unser Zusammenleben verändern wird. Wie sehen Sie das?

Es gibt ein neues Bewusstsein für die Helden des Alltags. Krankenschwestern, Verkäufer und Lkw-Fahrer sind nur einige von vielen, die derzeit den Lebensalltag sichern. Dazu gehören auch die Handwerker aus den SHK-Fachbetrieben. Trinkwasser, Hygiene, Wärme und Energie sind lebenswichtig für ein funktionierendes Gemeinwesen. Die Bundesregierung zählt unsere Fachbetriebe zur kritischen Infrastruktur – das ist eine große Verantwortung, der wir jeden Tag gerecht werden. Und das fühlt sich gut an.

Schutz ist wichtig und möglich

Handwerker im Corona-Einsatz

Nicht jeder kann während der Corona-Pandemie ins Home-Office wechseln. Handwerkerinnen und Handwerker beispielsweise müssen bei ihren Kunden weiter dafür sorgen, dass alles funktioniert. Das ist vor allem in der systemrelevanten Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik wichtig. Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung gibt klare Empfehlungen, um das Ansteckungsrisiko für Kunden und Handwerker gering zu halten. Dazu Frank Ebisch vom Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK): „Wir empfehlen unseren Innungsbetrieben, die Hygienevorschriften akribisch einzuhalten. Wenn alle verantwortlich handeln, müssen anstehende Wartungs- und Sanierungsarbeiten nicht verschoben werden.“

Hier die wichtigsten Punkte, mit denen Handwerksbetriebe die Ansteckungsgefahr für Mitarbeiter und Kunden minimieren:

  • Betriebe klären vor dem Termin, ob sich jemand in angeordneter häuslicher Isolierung befindet. Ein Arbeitseinsatz ist dann nur in Notfällen und in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt in Schutzkleidung möglich.
  • Handwerker mit Atemwegsinfektionen oder Fieber bleiben der Arbeit fern.
  • Grundlegende Hygieneregeln werden angeordnet und eingehalten: 1,5 m Abstand, kein Handschlag, Husten/Niesen in die Armbeuge, regelmäßige Händereinigung, Berühren des Gesichts vermeiden, etc.
  • Bei der Anfahrt zum Kunden sind möglichst wenige Personen in einem Fahrzeug. Im Idealfall finden Einzelanfahrten statt – notfalls im Privat-Pkw.
  • Direkte Kundenkontakte auf ein Mindestmaß reduzieren, dabei immer ausreichend Abstand halten.
  • In kleinen Räumen, die regelmäßig gelüftet werden sollten, arbeitet in der Regel nur eine Person.
  • Hände regelmäßig gründlich mit Flüssigseife reinigen. Saubere Papierhandtücher verwenden.
  • Handdesinfektionsmittel nutzen, falls es keine Waschmöglichkeit gibt.

Wer eine geförderte Heizungssanierung plant oder seine Haustechnik warten lassen möchte, sollte sich mit dem Fachbetrieb vor Ort über die Hygienemaßnahmen im Rahmen der Arbeiten austauschen. Ansprechpartner finden sich unter in der Handwerkersuche.

]]>
Wartung Fri, 01 May 2020 01:56:17 +0200
Ratgeber: Trink was - Trinkwasser aus dem Hahn https://www.wasserwaermeluft.de/sanitaer/wasser-sparen/details/artikel/3134-ratgeber-trink-was-trinkwasser-aus-dem-hahn/ Gesundheitliche Aspekte der Trinkwasser-Installation Das Umweltbundesamt informiert:

Schon seine Definition ist klar: Trinkwasser ist alles Wasser, das im häuslichen Bereich zum Trinken und für andere Lebensmittelzwecke, zur Körperpflege und -reinigung sowie zur Reinigung von Gegenständen, die nicht nur vorübergehend mit Lebensmitteln oder dem menschlichen Körper in Kontakt kommen, bestimmt ist.  

Zum Download und Nachlesen:

]]>
Wasser sparen Thu, 30 Apr 2020 10:14:00 +0200