wasserwaermeluft.de - Verbraucher News https://www.wasserwaermeluft.de/ Ein Informationsdienst des Zentralverbandes SHK de wasserwaermeluft.de - Verbraucher News https://www.wasserwaermeluft.de/typo3conf/ext/tt_news/ext_icon.gif https://www.wasserwaermeluft.de/ 18 16 Ein Informationsdienst des Zentralverbandes SHK TYPO3 - get.content.right http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Mon, 17 Jun 2019 12:27:31 +0200 Fachhandwerk oder Internet? https://www.wasserwaermeluft.de/sanitaer/neues-bad/details/artikel/3105-fachhandwerk-oder-internet/ Internet inspiriert, Fachhandel berät Mehr Licht, hochwertige Details, viel Bewegungsfreiheit und Komfort – die Ansprüche an das Badezimmer haben sich verändert. Wer sich heute ein echtes Traumbad wünscht, braucht zur Beratung, Planung und Realisierung einen Badprofi aus dem SHK-Handwerk. Das Internet kann zwar bei der Suche nach Gestaltungsideen helfen – wenn es konkret werden soll, sind jedoch praxisorientierte Tipps und handwerkliches Know-how gefragt. Der Badprofi vor Ort vermisst die Räumlichkeiten, nimmt Wünsche auf und präsentiert wenig später einen durchdachten Planungsentwurf. Von Beginn an hat er das Gesamtprojekt von der Badausstattung über die Heizungsanlage und Elektrik bis zum Innenausbau im Blick. Eigenheimbesitzer gehen so nicht das Risiko ein, Produkte zu bestellen, die nicht passen. Und sie sind auch im Schadensfall gut abgesichert, da die sogenannte Haftungsübernahme-Vereinbarung viele SHK-Markenhersteller dazu verpflichtet, bei fehlerhaften Produkten für Ersatz zu sorgen und auch die Kosten für den Ein- und Ausbau zu übernehmen.

Badsanierung: Mit dem Fachhandwerk auf der sicheren Seite

Ob großzügiger Wellnessbereich oder funktionales Gäste-WC: Auf dem Weg zum neuen Bad ist das Know-how des Fachhandwerkers unerlässlich. Denn der SHK-Profi kann aus insgesamt über drei Millionen Originalprodukten auswählen. Plagiate gibt es hier nicht – bei Online-Bestellungen hingegen ist es durchaus möglich, auf minderwertige Produkte zu stoßen. Gleichzeitig profitieren Eigenheimbesitzer von der professionellen Beratung. Schließlich wird die Ausstattung im Badezimmer immer hochwertiger und nachhaltiger. Intelligente Technik erhöht nicht nur den Wellnessfaktor, sondern hilft Energie zu sparen. Anregungen bieten die zahlreichen Bäderausstellungen. Hier kommen Funktionalität, Formen und Farben in Kombination mit unterschiedlichen Lichtvarianten viel besser zur Geltung als am heimischen Computer. Am Ende wird die ausgewählte Ware dann vom Badprofi im Rahmen eines Gesamtangebots geliefert und montiert. In der Regel enthält der Festpreis die Kosten für Beratung, Heizungs- und Sanitärprodukte, Montagematerialien, Arbeitsleistung und Gewährleistung. Damit ist sichergestellt, dass nur Markenprodukte in einwandfreier Qualität montiert werden – für die es unkomplizierte Gewährleistungsregelungen gibt. Und zu guter Letzt: Wer mit dem Fachhandwerker sein Bad saniert, zahlt nicht komplett im Voraus, sondern nach Baufortschritt, wenn die eingebauten Produkte auch wirklich funktionieren.

Fachhandwerker genießen Vertrauen

Kein Zweifel: Es zeichnet sich ein neues Zeitalter in der Badgestaltung ab. Von einer Nasszelle, in der wir rasch nur die notdürftigsten Dinge verrichten, entfernen wir uns immer mehr. Stattdessen wird das Bad zu einer Komfortzone. Wer sich für eine Sanierung entscheidet, tauscht beispielsweise immer öfter die Badewanne gegen eine komfortable, großzügige Duschwanne mit Sitzmöglichkeit ein oder erfüllt sich den Traum von einer Dampfdusche, in der gleichzeitig auch normal geduscht werden kann. Oder der Handtuchhalter ersetzt den profanen Heizkörper und wird zugleich zum Kunstobjekt an der Wand.

Erster Ansprechpartner dafür ist das Fachhandwerk, wie eine aktuelle Umfrage von TNS Emnid zeigt. Mit 89 Prozent ist das Vertrauen in die SHK-Profis sehr groß, weit dahinter folgen die Baumärkte (27 Prozent), Ausstellungen/Messen (23 Prozent) und das Internet (12 Prozent). Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Der Fachhandwerker überzeugt sowohl mit Produkt- als auch Servicequalität. Denn falls es ein dringendes Problem gibt, ist er meist in der Nachbarschaft direkt erreichbar und schnell persönlich zur Stelle. Nicht nur bei größeren Reparaturen, sondern auch wenn’s mal mit dem Wasserhahn in der Küche nicht mehr so läuft. Auch die problemlosen Gewährleistungen für Markenprodukte sind für die meisten Hausbesitzer entscheidend.

Eigenleistung birgt Risiken

Als Laie teure Badprodukte im Internet zu bestellen, um diese selbst einzubauen – das kann riskant sein. Passen alle Anschlüsse? Wie lassen sich Garantieansprüche durchsetzen? Was passiert, wenn es durch eine Leckage zu teuren Bauschäden kommt? Wer auf Nummer sicher gehen möchte, wendet sich an den Badspezialisten aus dem SHK-Fachbetrieb vor Ort. Die Profis haben Zugriff auf mehr als drei Millionen Produkte und finden die individuell optimale Lösung. Dabei kommen ausschließlich Original- und Markenprodukte zum Einsatz. Ein weiteres Plus: Viele Betriebe haben eine eigene Badausstellung. Hier kommen Design, Funktionalität und Qualität in Kombination mit unterschiedlichen Lichtvarianten viel besser zur Geltung als am heimischen Computer. Die ausgewählten Markenprodukte werden vom Badprofi dann in der Regel zum vereinbarten Festpreis geliefert und montiert. Und sollte es etwas zu bemängeln geben, kann sich der Eigenheimbesitzer auf unkomplizierte Gewährleistungsregelungen verlassen. Zudem wird in der Regel erst nach Baufortschritt gezahlt und nicht komplett im Voraus, wie dies bei vielen Online-Bestellungen der Fall ist.

Weitere Informationen:

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Neubau Mon, 17 Jun 2019 12:27:31 +0200
Das moderne Bad: Komfortabel. Sicher. Barrierefrei. https://www.wasserwaermeluft.de/sanitaer/barrierefreies-bad/details/artikel/3104-das-moderne-bad-komfortabel-sicher-barrierefrei/ Ratgeber für eine vorausschauende Badplanung Dass ein modernes Bad auf der Wunschliste der Deutschen ganz oben steht, liegt nicht nur am steigenden Bedarf nach Komfort und Sicherheit. Es hängt auch oder gerade mit der zusätzlich gebotenen Barrierefreiheit zusammen. Denn allein schon eine bodengleiche Dusche und ein erhöhtes Platzangebot vor und zwischen den Einrichtungsobjekten tragen zu mehr Mobilität und damit verbesserter Lebensqualität bei.

Wer also frühzeitig schwellenlos und großzügig plant, der erhält sich laut Aktion Barrierefreies Bad in allen Lebenslagen ein hohes Maß an Selbstständigkeit. Wie eine vorausschauende Badplanung funktionieren kann, das erklärt die von der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) und dem Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) geförderte firmen- und produktunabhängige Aufklärungskampagne jetzt in einem Ratgeber.

„Das moderne Bad: Komfortabel. Sicher. Barrierefrei.“, so der Titel, vermittelt kompaktes Basiswissen zu den besonderen Anforderungen für die uneingeschränkte Nutzung. Das Fundament dafür liefert u. a. die DIN 18040-2. Die Planungshilfe führt ihre Vorgaben fürs Bad detailliert sowie mit wertvollen Tipps und Checklisten auf. Durch die Aufteilung in allgemeine und spezifische Informationen lässt sich dieser Bereich des 40-Seiters im A4-Format ebenfalls selektiv nutzen; etwa, wenn nur die Wanne gegen eine Dusche getauscht werden soll.

Fünf Schritte zu einem passgenauen Bad

Ziel der Broschüre ist es zudem, ein konkretes systematisches Vorgehen beim barrierefreien Bad(um)bau zu ermöglichen. Daher bietet sie eingangs umfängliches Hintergrundwissen und zahlreiche Hinweise zur finanziellen Entlastung. Darüber hinaus nennt sie bundesweite Informationsstellen und gibt Bauherren, Modernisierern und Renovierern mit dem Kapitel „Fünf Schritte zu einem passgenauen Bad“ einen extra Leitfaden an die Hand.

Aufgrund der hohen Praxisnähe sieht die Aktion Barrierefreies Bad in ihrer aktuellen Publikation außerdem eine kompakte Beratungsgrundlage für Sanitärfachleute, Badplaner und Architekten. „Bisher hat ein Mangel an bedarfsgerechten Ratgebern geherrscht, deren Aufbau und Inhalte sowohl die Laien- als auch die Profiseite unterstützen. Diese Lücke möchten wir schließen“, so Referentin Daniela Heinemann.

Vor Ort stehen Ihnen die Experten aus den SHK-Fachbetrieben mit Rat und Tat zur Seite.

Zum Download: Das moderne Bad: Komfortabel. Sicher. Barrierefrei.

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Barrierefrei Mon, 27 May 2019 11:05:21 +0200
Was bringt der Anschluss der Heizung an das Internet? https://www.wasserwaermeluft.de/heizung/energie-sparen/details/artikel/3103-was-bringt-der-anschluss-der-heizung-an-das-internet/ Neue Heizungen sind mittlerweile immer internetfähig. Doch die meisten Besitzer nutzen diese... Im Mai 2019 erschien dieser Beitrag in "Welt" https://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article193254739/Smarte-Heizungen-Was-sind-die-Vor-und-Nachteile.html Auch der ZVSHK-Referent Energie- und Wärmetechnik, Dr. Matthias Wagnitz, erläutert darin die technischen Möglichkeiten.

Internetfähige Heizungen lassen sich auch von unterwegs aus über das Smartphone oder Tablet steuern. Wirklich neu ist das eigentlich nicht: „Die Heizungen, die heute verkauft werden, sind immer internetfähig“, berichtet Andreas Lücke, Hauptgeschäftsführer vom Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie.

Trotzdem werden die Möglichkeiten von vielen Besitzern nicht genutzt. „Wir haben ermittelt, dass die Zahl der tatsächlich so im Gebrauch befindlichen Heizungen bei zehn bis 15 Prozent liegt“ – wenn auch mit steigender Tendenz. Was spricht für den Anschluss der Heizung an das Internet und was spricht dagegen? Eine Abwägung.

Smarte Heizungen: Reparatur und Leistungsoptimierung

Eine Heizungsanlage, die online ist, lässt sich besser optimieren – das zumindest führen Hersteller als Vorteil ins Feld. „Wenn der Fachmann oder Auswertungsprogramme auf bestimmte Daten schauen können, lässt sich feststellen, dass zum Beispiel die Vorlauftemperatur zu hoch eingestellt ist und die Wärmepumpe sehr viel effizienter laufen könnte“, erklärt Matthias Wagnitz vom Zentralverband Sanitär Heizung Klima.

So kann man erkennen, ob wirklich alles rundläuft. „Das bekommt man am besten mit einem Computerzugriff heraus“, sagt Wagnitz.

Auch bei Reparaturen ist der Fernzugriff für den Handwerker möglich – Mängel lassen sich dadurch oftmals schnell und günstiger beheben, erklärt Günter Martin vom TÜV Rheinland. Der Handwerker kann sich zum Beispiel einen zweiten Termin sparen, da er die Analyse bereits aus der Ferne vornimmt und direkt das passende Ersatzteil einpackt.

Oder aber er muss gar nicht kommen, denn häufig gebe es keinen echten Mangel, sondern die Heizung müsse nur zurückgesetzt werden. Für Martin ist das „absolut eine Verbesserung des Service“.

Allerdings kann das bedeuten, dass man sich an Vertragshandwerker binden muss. Wie auch bei vielen Autos können nur jene Betriebe die Heizung am Computer auslesen, die auch die entsprechenden Programme der Hersteller erhalten oder kaufen, sagt Martin.

Der Heizungsbesitzer habe unter Umständen weniger Möglichkeiten, Handwerker und Preise zu vergleichen. Der TÜV-Experte rät, diesen Service vor einem Kauf einer bestimmten Anlage zu hinterfragen.

Smarte Heizungen ermöglichen flexibleres Heizen

Ein wichtiges Argument der Hersteller für internetfähige Heizungen ist der Komfort. Bewohner können die Temperatur der Anlage erhöhen, wenn sie das Büro verlassen – und es ist warm bei Ankunft zu Hause. Kommt man dagegen mal später als üblich heim, bleibt es einfach länger kühler.

Allerdings findet selbst Branchenexperte Wagnitz: Den Fernzugriff braucht nicht jeder. „Es ist ein Komfort, wenn jemand unstetige Arbeitszeiten hat“, sagt er. „Wenn er also nicht immer weiß, wann er nach Hause kommt, und eventuell zwischendurch Dienstreisen hat.“ Wer einen gleichbleibenden Lebensrhythmus hat, kann auch an traditionell steuerbaren Anlagen Nutzungsprofile mit Laufzeiten einstellen.

„Dafür kann das aber für einen Technik-Enthusiasten wiederum total interessant sein, weil er dann zum Beispiel von außen sehen kann, was seine Fotovoltaikanlage gerade macht und ob der Strom vielleicht gerade in der Wärmepumpe genutzt wird“, ergänzt Wagnitz.

Es gibt auch andere Nutzungsmöglichkeiten des Internets für Wagnitz, die für Nutzer sinnvoll sind. Zum Beispiel bei der Produktion von Warmwasser über die Heizung: „Wenn die Heizung Wetterprognosen berücksichtigt und sie erfährt zum Beispiel, dass die Solaranlage ab heute Mittag kostenlos Warmwasser macht, dann kann sie ab dem Morgen, wenn alle aus dem Haus sind, die Anlage herunterfahren.“

Oder die Heizungsregelung sieht, dass ab dem Mittag die Sonne so stark scheint, dass sie das Haus erwärmt. In diesem Fall kann sie vorausschauend abschalten und Energie sparen, ohne dass der Nutzer Komforteinschränkungen spüre, so Wagnitz.

Solche passgenauen Steuerungen ermöglichen Einsparungsmöglichkeiten von 15 Prozent im Vergleich zu analogen Heizungen. Das zeigen Berechnungen am Institut für Technische Gebäudeausrüstung Dresden (ITG), die vom BDH in Auftrag gegeben wurden.

Datensicherheit bei smarten Heizungen

Eine Unsicherheit, die insgesamt bei der Nutzung von smarten Geräten im Haus besteht, ist die Datensicherheit. „Es könnte sein, dass zum Beispiel einer kriminell das Gerät manipuliert“, sagt Wagnitz. „Oder dass die Daten kriminell ausgewertet werden, also anhand der Urlaubsschaltung zu sehen ist, ob der Bewohner weg ist oder heute Abend nach Hause kommt.“

Gleichzeitig spricht Wagnitz von einem „angemessenen Sicherheitsniveau“ bei den Herstellern. Der Zentralverband Sanitär Heizung Klima schule außerdem seine Mitgliedsbetriebe verstärkt in diesem Bereich.

„Klar, wer mit Brutalität einbrechen will, kann das im Gebäude – und auch hier. Aber dass man einfach so aus Versehen und mit einmal Probieren schon im Kessel landet? Bei einer abgesicherten Verbindung muss man schon ziemlichen Aufwand betreiben“, so Wagnitz.

Auch TÜV-Experte Günter Martin hält die Anlagen grundsätzlich für sicher gegenüber Hackerangriffen. „Ist das WLAN gut abgesichert, sind auch die smarten Heizungen abgesichert.“

Er erkennt noch ein anderes mögliches Problem: wenn Besitzer billigend in Kauf nehmen, dass manche Heizungsfirmen Daten speichern oder diese gar weiterverkaufen. Damit lassen sich zum Beispiel Profile bilden und Werbung individualisieren. „Das klingt harmlos, kann aber bis zur personalisierten Manipulation führen“, so Martin. Er rät, zu klären, ob und wie die Hersteller Daten speichern.

Wissen sollte man, dass die Datenschutz-Grundverordnung auch von Heizungsfirmen eingehalten werden muss. „Ist das der Fall, ist man auf einem hohen Sicherheitsniveau“, sagt Martin. Erkennen können Heizungsbesitzer das in den Datenschutzerklärungen zum Produkt.

Wird darin erwähnt, dass Daten verkauft oder zu Werbezwecken genutzt werden, sollte man kritisch sein, rät der TÜV-Experte. „Fehlt eine Datenschutzerklärung, würde ich ganz die Finger davon lassen.“

Quelle: https://www.welt.de/

 

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Energie sparen Mon, 13 May 2019 13:21:53 +0200
Gesundes Raumklima https://www.wasserwaermeluft.de/klima/lueftungsanlage/details/artikel/3102-gesundes-raumklima/ Automatisches Lüften oft unverzichtbar Das Eigenheim nach heutigen Standards energetisch zu sanieren, ist keine Kleinigkeit. Um die Wärmeverluste zu minimieren, wird beispielsweise die Außenhülle des Hauses nahezu luftdicht gemacht. Da ein gesundes Wohnklima jedoch nicht auf frische Luft verzichten kann, darf bei der Sanierung ein durchdachtes Lüftungskonzept nicht fehlen.

Um sich in den eigenen vier Wänden wohl zu fühlen, sollten stündlich ungefähr 30 Kubikmeter Frischluft je Person zur Verfügung stehen. Im Sommer lassen sich dafür die Fenster öffnen – im Winter führt dies zu enormen Wärmeverlusten. Dies ist auch der Grund für die DIN 1946-6. Sie legt fest, dass ein Lüftungskonzept erstellt werden muss, wenn mehr als 33 Prozent der Fenster ausgetauscht werden.

Für maximalen Wohnkomfort stehen heute moderne Lüftungsanlagen zur Verfügung, die frei von Zugluft arbeiten, geräuscharm sind und automatisch für ausreichend Frischluft sorgen. Hausbesitzer können aus vier Systemvarianten wählen:

  • Zentrale Zu- und Abluftanlagen mit Wärmerückgewinnung nutzen bis zu 95 Prozent der Wärme aus der Abluft, um die Zuluft vorzuheizen. Mit speziellen Filtern werden Staub und Pollen aufgefangen, so dass Allergiker aufatmen können.
  • Ein reines Abluftsystem saugt die verbrauchte Luft in der Küche oder im Bad ab. An anderer Stelle strömt über passive Lufteinlässe die Luft von außen nach.
  • Wer mit der Raumwärme nicht nur Frischluft vorwärmen, sondern Heizung- und Warmwasserbereitung unterstützen möchte, kann eine zentrale Lüftungsanlage auch mit einer Abluft-Wärmepumpe kombinieren.
  • Lässt sich eine zentrale Lüftungsanlage aufgrund der baulichen Gegebenheiten nicht installieren, sollten Einzelgeräte mit Wärmerückgewinnung eingesetzt werden.

Ansprechpartner für die Planung und Installation von Lüftungsanlagen ist der Fachmann aus dem Sanitär-, Heizungs- und Klimahandwerk vor Ort. Die Profis können nicht nur bedarfsgerechte Installationen planen und ausführen, sondern kennen sich auch mit den staatlichen Förderungen für energiesparende Lüftungsanlagen aus.

Hightech gegen alte Vorurteile

Alle Jahre wieder wird es im Eigenheim unerträglich heiß. Um auch im Hochsommer angenehm wohnen und leben zu können, entscheiden sich immer mehr Hausbesitzer für den Einbau einer Klimaanlage. Denn das alte Vorurteil, dass diese Geräte laute Stromfresser seien, ist durch moderne Technologien längst widerlegt. Aktuelle Klimageräte mit energiesparenden Invertern lassen sich exakt auf den individuellen Kühlbedarf abstimmen. Die Anschaffung lohnt sich, da den überraschend niedrigen Energiekosten ein hoher Komfortgewinn gegenübersteht.

Freistehende Monoblockgeräte aus dem Baumarkt sind nur als Übergangslösung für einzelne Räume empfehlenswert. Wer sich dauerhaft und mit möglichst geringem Energieaufwand gut temperierte Wohnräume wünscht, kommt an sogenannten Split- und Multi-Split-Klimageräten nicht vorbei. Sie bestehen aus einem oder mehreren Innengeräten, über die Raumluft angesaugt, gefiltert und gekühlt wird, und einem Außengerät, das den Kühlkompressor enthält. Dadurch ist der Geräuschpegel in Wohnräumen gering. Zudem können die Geräte nicht nur kühlen, sondern filtern auch Staub, Pollen und Schmutzpartikel aus der Luft. Das Wohnklima wird angenehmer und gesünder.

Wer über eine Klimaanlage nachdenkt, sollte sich an einen Fachmann aus dem Sanitär-, Heizungs- und Klimafachbetrieb vor Ort wenden. Der SHK-Profi kann alle Fragen zur Geräuschentwicklung oder zu den Energiekosten beantworten und Lösungen für den individuellen Bedarf empfehlen. Denn mit moderner Klimatechnik lässt sich der Wohnkomfort deutlich steigern.

Allergie durch Hausstaubmilben

Augentränen, Nasenjucken, Atemnot und sogar Asthma – eine Allergie auf Hausstaubmilben ist für Betroffene sehr unangenehm. Abhilfe bietet eine automatische Wohnraumlüftung oder ein Split-Klimagerät mit Feinstaub und Pollenfilter, denn diese Geräte können die Allergene aus der Luft filtern und so das allgemeine Wohlbefinden deutlich verbessern.

Ansprechpartner ist der Fachmann aus dem Sanitär-, Heizungs- und Klimafachbetrieb vor Ort. Die Profis kennen sich nicht nur mit den verschiedenen Technologien bestens aus, sondern übernehmen auch Einbau und Wartung der Geräte.

Schimmelbildung entgegenwirken

Neubauten und sanierte Altbauten mit einer energiesparenden Gebäudehülle verbrauchen weniger Heizenergie, können aber Probleme mit Feuchte- und Schimmelbildung haben. Daher sollte auf ein automatisches Lüftungssystem nicht verzichtet werden. Die Vorteile sind enorm, denn es werden nicht nur überschüssige Feuchtigkeit entfernt, sondern auch Luftschadstoffe und CO2.

Die Installation moderner Systeme mit Wärmerückgewinnung in Neubauten wird durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) mit zinsgünstigen Darlehen unterstützt. Baufamilien sollten sich daher schon in der Planungsphase erkundigen, welches System für ihr Haus am besten geeignet ist. Ansprechpartner für Beratung, Einbau und Wartung der Lüftungsanlagen ist der SHK-Fachbetrieb vor Ort. 

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Lüftungsanlage Wed, 24 Apr 2019 12:51:51 +0200
Kontrollierte Luftzirkulation https://www.wasserwaermeluft.de/klima/lueftungsanlage/details/artikel/3101-kontrollierte-luftzirkulation/ Bei einer Heizungsmodernisierung sollte man auch an die Wohnraumlüftung denken Mehr als 15 Millionen Heizungsanlagen in Deutschland dürften technisch veraltet sein. Würden diese Systeme komplett energetisch modernisiert, könnten etwa 13 Prozent des gesamten Endenergieverbrauchs hierzulande eingespart werden. Wer eine solche Modernisierung angeht, sollte auch ein Lüftungskonzept mit Wärmerückgewinnung in seine Überlegungen einbeziehen. Der SHK-Fachhandwerker weiß, welche Heizungs- und Lüftungstechnik dafür besonders gut geeignet ist. Er hat die regionalen Gegebenheiten und die Wünsche des Hausbesitzers im Blick.

Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung

Moderne Wohnungslüftungsanlagen sorgen in neuen und sanierten Gebäuden für eine kontrollierte Luftzirkulation. Die Abführung erhöhter Luftfeuchte, die konstante Lüftung der Wohnung auch bei geschlossenen Fenstern und das Vermeiden externer Luftbelastungen mit Feinstaub tragen maßgeblich zu mehr Wohnqualität bei.

Vor dem Einbau der Anlage sollte man das Haus bestmöglich abdichten. Ansonsten kann eine kontrollierte Wohnraumlüftungsanlage nicht effektiv genug arbeiten.

Über einen "Blower-Door-Test" misst der Fachhandwerker die Luftwechselrate, um das System an das Gebäude anpassen zu können. Als besonders effizient haben sich Lüftungsanlagen erwiesen, die mit Wärmerückgewinnung arbeiten. Gegenüber einer Anlage ohne Wärmerückgewinnung, lässt sich somit eine deutliche Einsparung bei den Heizkosten erzielen. Das System nutzt den Energiegehalt der Abluft zur Temperierung der Zuluft. Ein Wärmetauscher transferiert die Energie direkt auf die hereingeführte Frischluft.

Gut für Allergiker

Insbesondere Allergiker profitieren von Wohnungslüftungsanlagen. Luft, die von Pollen, Hausstaub und Schadstoffen belastet ist, führt die Anlage ab. Der Filter wiederum reinigt die einströmende Luft von Staub und Pollen.

Heizungs-Check des SHK-Fachhandwerks

Ob eine Heizungsmodernisierung fällig ist - in deren Rahmen man auch eine Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung installieren könnte - lässt sich bei einem Heizungs-Check durch den SHK-Fachhandwerker herausfinden. Das transparente Prüfverfahren kostet rund 100 Euro im Einfamilienhaus und umfasst alle wichtigen technischen und energetischen Aspekte der Heizungsanlage. Der Fachhandwerker kann danach den Eigentümer konkret über sinnvolle und mögliche Modernisierungsmaßnahmen informieren.

Mehr Informationen: Fördermittel zur Heizungsoptimierung

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Lüftungsanlage Wed, 24 Apr 2019 12:42:14 +0200
Die optimale Feuerstätte https://www.wasserwaermeluft.de/heizung/kamin-und-kachelofen/details/artikel/3100-die-optimale-feuerstaette/ Wärmequellen kombinieren Viele Eigenheimbesitzer wünschen sich die warme Gemütlichkeit, die ein Kamin mit Heizeinsatz oder ein Kachelofen ins Haus bringt. Dabei schafft die Holzfeuerung mehr als nur eine romantische Atmosphäre. Neue Modelle sind mit moderner Verbrennungstechnik ausgestattet, die optimale Energieeffizienz mit geringen Emissionen verbindet.

Die Auswahl an technischen Möglichkeiten ist groß. Immer beliebter werden Systeme, die verschiedene Heizquellen intelligent kombinieren und kostenlose Umweltwärme mit einbeziehen. So bilden Kamine mit Heizeinsatz und Kachelöfen eine gute Ergänzung zu Fußboden- oder Wandheizungen. Wer nicht mit Stückholz hantieren möchte, kann sich auch für einen per Hand befüllbaren Pelletkaminofen entscheiden, Hier erfolgt die Brennstoffzufuhr vollautomatisch. Über eine elektronische Regelung lassen sich Raumtemperatur und Heizzeit programmieren und sogar per Smartphone steuern. Besonders pfiffig: die Kombination mit einem Solarthermie-System. Hier wird der Pufferspeicher für Warmwasser mit der sogenannten Wassertasche des Kamins oder Kachelofens verbunden. Der Effekt: die Verbrennungswärme der Feuerstelle heizt nicht nur den Raum, sondern auch das Wasser im Pufferspeicher. So können die Heizkosten während der kalten Jahreszeit sehr deutlich gesenkt werden.

Zusätzlich winken staatliche Fördermittel durch das Marktanreizprogramm. Über die vielen Möglichkeiten informieren Fachbetriebe für Ofen- und Luftheizungsbau. Die Experten prüfen zudem, wo im Eigenheim der Einbau einer Einzelfeuerstätte sinnvoll ist und wie sie richtig an den Schornstein angebunden wird.

Die optimale Feuerstelle ist nicht nur auf die persönlichen Bedürfnisse nach Wärme und Design abgestimmt, sondern auf die Räumlichkeiten. Eine erste Entscheidungshilfe bietet der interaktive Fragebogen „Welcher Ofentyp sind Sie?

Auf saubere Öfen umsteigen

Ein Kamin oder Kachelofen erhöht die Behaglichkeit zu Hause und macht unabhängiger von Heizöl- und Erdgaspreisen. Ist die Holzfeuerung allerdings veraltet, stößt sie verhältnismäßig viel Feinstaub aus. Die Bundesimmissionsschutzverordnung sieht daher vor, schrittweise bestimmte Feuerstätten außer Betrieb zu nehmen. Alternativ können sie mit Partikelfiltern nachgerüstet oder gegen moderne Varianten ausgetauscht werden. Betroffen sind Feuerstellen, die bis 1984 geprüft wurden (Datum auf dem Typenschild). Sie dürfen seit dem Jahresbeginn 2018 nicht mehr betrieben werden. Und die nächste größere Welle kündigt sich bereits an: Ende 2020 läuft die Schonfrist für Öfen der Baujahre 1985 bis 1994 ab. Der Austausch macht Sinn: Ein moderner Kamin oder Kachelofen, der eine veraltete Feuerstätte ersetzt, hat einen um bis zu 85 Prozent geringeren Schadstoff-Ausstoß. Innovative Verbesserungen in der Anlagentechnik sorgen für die bemerkenswerte Minderung der Emissionen. Gleichzeitig sinkt der Brennstoffverbrauch. Planung und Installation sollten vom Ofen- und Luftheizungsbauer vor Ort durchgeführt werden.

Effektiv heizen mit Holz

Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen wird für Eigenheimbesitzer immer wichtiger. Kein Wunder also, dass umweltschonende, CO2-neutrale Heizsysteme für regenerative Energieträger stark gefragt sind. Dazu gehören auch moderne Holzfeuerstätten wie Kamine oder Kachelöfen. Die Holzpreise bewegen sich auf relativ niedrigem, stabilem Preisniveau. Der nachwachsende Brennstoff erzielt einen hohen Wirkungsgrad und sorgt obendrein für ein romantisches Knistern und Knacken. Außerdem sprechen ökologische Aspekte für das Heizen mit Holz, da bei der Verbrennung nur so viel Kohlendioxid anfällt, wie der Baum zuvor während seines Wachstums aufgenommen hat.

Der Zentralverband Sanitär Heizung Klima empfiehlt jedoch, nur lufttrockenes, naturbelassenes Holz zu verwenden. Zum Anfeuern des Kamins sollte dünn gespaltenes Holz und handelsüblicher Anzünder verwendet werden. Damit sich der Verbrennungsprozess zügig entwickelt, ist es ratsam, die Luftzufuhr höher einzustellen. Hat sich ein Glutbett gebildet, können größere Holzscheite aufgelegt werden. Grundsätzlich gilt, den Feuerraum nicht vollzupacken, aber auch nicht zu wenig aufzulegen. Für einen hohen Wirkungsgrad ist es wichtig, mindestens einmal im Jahr eine Wartung durchführen zu lassen. Der Ofen- und Luftheizungsbauer vor Ort ist hier der richtige Ansprechpartner. 

Weitere wertvolle Tipps zum Heizen mit Holz! Mehr lesen...

Clever planen und heizen

In der dunklen Jahreszeit sind natürliche Stimmungsaufheller gefragt. Die heimische Feuerstätte liegt deshalb im Trend. Moderne Kamine und Kachelöfen überzeugen durch Design und Funktionalität, außerdem senken sie die Heizkosten. Wer den Einbau plant, sollte sich vorher beim Ofen- und Luftheizungsbauer vor Ort über die baulichen Anforderungen und Möglichkeiten informieren. So muss die Heizleistung der Größe des Raumes entsprechen. Als Faustregel gilt: ein bis zwei Kilowatt beheizen durchschnittlich zehn Quadratmeter Wohnraum. Besonders wichtig ist den meisten Eigenheimbesitzern der Blick auf das Flammenspiel. Hier gibt es viele Möglichkeiten, etwa mit seitlich verglasten Brennräumen.

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Kamin- und Kachelofen Wed, 24 Apr 2019 12:27:10 +0200
Holzfeuerstätten - beliebt weil besonders https://www.wasserwaermeluft.de/heizung/kamin-und-kachelofen/details/artikel/3099-holzfeuerstaetten-beliebt-weil-besonders/ Moderne Kamin- und Kachelöfen vermitteln ein positives Wohn- und Lebensgefühl Feuerstätten sind seit jeher die natürlichste Art des Heizens. Die intelligente, nachhaltige Nutzung des regenerativen Energieträgers Holz bringt viele Vorteile. Die dabei entstehenden Emissionen können bei verantwortungsvoller Anwendung und im Rahmen gesetzlicher Bestimmungen sehr gering gehalten werden. Erneuerbare Energien in Verbindung mit modernen Feuerstätten, Heizungs- und Schornsteinsystemen sind insgesamt ein unverzichtbarer Bestandteil der Energiewende.

In energetisch hochwertigen Neubauten problemlos möglich

Schätzungen zufolge gibt es in Deutschland etwa zehn bis elf Millionen Holzfeuerstätten, in ungefähr jedem vierten Haushalt steht ein Kamin- oder Kachelofen. Das Wichtigste für die Nutzer ist das mit der speziellen Wärmeabstrahlung vermittelte positive Wohn- und Lebensgefühl, nicht nur in der Übergangszeit. Auch in Neubauten mit einer energetisch hochwertigen Gebäudehülle ist das Heizen mit modernen Holzfeuerstätten im Übrigen problemlos möglich. So stellen beispielsweise Kamin-, Pellet- und Kachelöfen eine für die Bauherren vergleichsweise günstige Möglichkeit zur Nutzung regenerativer Energien in Form des CO2-neutralen Energieträgers Holz dar.

Höherer Wirkungsgrad nach Austausch alter Geräte

In den letzten Jahren wurden die Holzfeuerstätten im Hinblick auf ihre Emissionen stark optimiert. Der Ausstoß moderner Geräte liegt um bis zu 85 Prozent unter dem Wert alter Öfen, die Verbrennungstechnik entspricht den aktuellen, strengen gesetzlichen Emissionsvorschriften. Andreas Müller, technischer Geschäftsführer beim Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) rät deshalb dazu, alte Geräte auszutauschen, insbesondere wenn kein Nachweis über die Emissionsgrenzwerte vorliegt: "Die moderne Technik bringt zudem einen höheren Wirkungsgrad und eine bessere Energieeffizienz mit sich, es wird deutlich weniger Brennstoff verbraucht." Der Ofen- und Luftheizungsbauer ist der richtige Ansprechpartner, wenn es um Technik und Design eines Kamins oder Kachelofens geht. In der Handwerkersuche gibt es mehr Informationen und die Adressen von Fachbetrieben in der Nähe.

Individuelle Lösungen für jeden "Ofentyp"

Moderne Kachelöfen und Kamine gibt es in vielen technischen Ausführungen. Wählen kann man etwa zwischen dem designorientierten Wärmespender für relaxte Abende mit Lagerfeuer-Atmosphäre, den leistungsstarken Dauerbrenner als Herzstück eines modularen Heizsystems oder den wohnlichen Mittelpunkt in der Küche des Hauses. Der Experte aus dem Handwerk kennt sich mit den verschiedenen Technologien aus und kann die optimale Lösung finden.

Gute Gründe für Holzfeuerstätten

Für die Anschaffung einer solchen Feuerstätte gibt es viele Gründe:

  • Für viele Menschen ist die Wohlfühlwärme mit einer Feuerstätte ein Grundbedürfnis. Man heizt mit einem natürlichen und ökologischen Energieträger, der in der Regel vergleichsweise günstig verfügbar ist.
  • Technisch erzielen moderne Feuerstätten eine hohe Effizienz. Damit lassen sich die Energiekosten spürbar senken. Durch den Bau und Betrieb der Feuerstätten wird die regionale Wertschöpfung in Forstwirtschaft, Handel und Handwerk gefördert.
  • Moderne Anlagen können verantwortungsbewusst betrieben werden und machen nur einen sehr geringen Teil beispielsweise der Feinstaub-Emissionen aus.

Bei Fragen berät vor Ort gerne der Fachbetrieb für Ofen- und Luftheizungsbau.

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Kamin- und Kachelofen Wed, 24 Apr 2019 12:16:13 +0200
Heute schon an später denken https://www.wasserwaermeluft.de/sanitaer/neues-bad/details/artikel/3098-heute-schon-an-spaeter-denken/ Ein Badezimmer sollte so geplant werden, dass es auch für Pflege geeignet ist Als Folge des demografischen Wandels wird die Zahl pflegebedürftiger Menschen von derzeit 3,05 Millionen bis 2035 auf 4,05 Millionen steigen. Das prognostiziert das Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) in einer aktuellen Studie. Etwa 75 Prozent der Pflegebedürftigen werden zu Hause betreut, derzeit also deutlich mehr als zwei Millionen Menschen. Der Bedarf an pflegegerechten Wohnungen ist hoch und wird weiter steigen. Das Badezimmer nimmt dabei als zentraler Ort ambulanter Pflege eine Schlüsselstellung ein. "Das gilt sowohl für die Pflegebedürftigen selbst als auch für pflegende Angehörige oder ambulante Pflegekräfte", betont Helmut Bramann, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Sanitär Heizung Klima (ZVSHK).

Alarmierende Ergebnisse einer Studie zum Pflegebad

In diesem Zusammenhang hat der Verband eine Studie zum "Pflegebad 2030" erstellt. "Wir wollten wissen, welche baulichen Lösungen aus Sicht des Pflegepersonals und der pflegenden Angehörigen nötig sind, um Badezimmer zu einem angemessenen Ort für die Pflegearbeit zu machen", erklärt Bramann. Die Ergebnisse der Studie sind alarmierend: Wegen einer häufig unzureichenden Ausstattung vieler Badezimmer hat fast die Hälfte des in häuslicher Pflege engagierten Pflegepersonals bereits leichte Verletzungen erlitten, bei fast jeder fünften Pflegekraft waren es sogar schon ernsthafte Verletzungen. Und etwa 15 Prozent der Pflegebedürftigen selbst haben durch situationsbedingte Unfälle im Badezimmer während der Pflege schon einmal gravierende Verletzungen davongetragen.

Tipps für die Praxis: Voraussetzungen für ein Pflegebad

Bei einer Badplanung sollten Häuslebauer und Sanierer deshalb auch an das Thema Pflegebad denken. Besonders geschulte Handwerksbetriebe findet man etwa unter www.wasserwaermeluft.de. "Der Arbeitsplatz Pflegebad muss ergonomisch und im Sinne der Bewegungsfreiheit gestaltet sein", fasst Helmut Bramann wichtige Erkenntnisse der Studie zusammen. Zudem müssten die Arbeitsutensilien adäquat untergebracht sein und Temperatur, Belüftung und Beleuchtung entsprechend angepasst werden. Stabile Wände für Festhalte-Montagen, Türverbreiterungen, gute Greifund Festhaltemöglichkeiten sowie vor allem auch Schwellenlosigkeit sind ebenso nötig wie ein Stromanschluss am WC, damit dieses eventuell in ein Dusch-WC umgerüstet werden kann. Auch für die Höhenverstellbarkeit von Objekten am Waschtisch oder WC sind Anschlüsse notwendig. Grundsätzlich sollte sich die Person beim Sitzen im Spiegel sehen und wichtige Utensilien selbst gut erreichen können. Zudem ist auf die kontrastreiche Gestaltung von Objekten zur Wand zu achten - Weiß auf Weiß ist in diesem Zusammenhang kontraproduktiv.

Der Bedarf an pflegegerechten Badezimmern wird weiter stark wachsen. "Aus unserer Sicht sollte die Politik deshalb bereits die bauliche Vorbereitung des Übergangs von der Alltagsnutzung zum Pflegebad fördern", fordert beispielsweise Helmut Bramann. Aktuell seien die Fördermittel des Bundes dagegen an die Durchführung vollständiger Maßnahmen, aufgeteilt in Modulen, gekoppelt. "Wir halten die Integration eines Vorbereitungsmoduls zum pflegerechten Bad in die Fördermaßnahmen für zwingend geboten", betont Bramann.

Bei Ihrer Planung vor Ort unterstützen Sie gern die Fachbetriebe des SHK-Handwerks.

Weitere Informationen zur Studie "Pflegebad 2030".

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Neubau Thu, 11 Apr 2019 11:36:02 +0200
Das Bad fit fürs Alter machen https://www.wasserwaermeluft.de/sanitaer/bad-renovieren/details/artikel/3097-das-bad-fit-fuers-alter-machen/ Studie zeigt deutlichen Nachholbedarf Die Mehrheit der Deutschen möchte bis ins hohe Alter in den eigenen vier Wänden wohnen – selbst dann, wenn Pflege benötigt wird. Das funktioniert aber nur, wenn insbesondere das Bad dafür geeignet ist. Vor allem die Unfallgefahr wird vielfach unterschätzt. Der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) hat die Studie „Pflegebad 2030“ in Auftrag gegeben, bei der 344 Unternehmen der ambulanten Versorgung befragt wurden.

Die Ergebnisse sollten nachdenklich stimmen. Denn 15 Prozent der Pflegebedürftigen zogen sich im Badezimmer gravierende Verletzungen zu. Und fast 47 Prozent des ambulanten Pflegepersonals hatten sich in Ausübung des Berufs leicht verletzt. Fast jede fünfte Pflegekraft (19 Prozent) zog sich ernsthafte gesundheitliche Schäden zu.

Offensichtlich sind viele Badezimmer nach wie vor nicht für die Pflege zu Hause geeignet. Wenn eine Badsanierung geplant ist, sollte deshalb immer an die altersgerechte Gestaltung gedacht werden. Mit dem SHK-Fachhandwerker an der Seite lassen sich Barrierefreiheit und Komfort deutlich erhöhen. Die Palette der Möglichkeiten reicht vom schwellenfreien Zugang über eine ebenerdige Dusche bis hin zu höhenverstellbaren Systemen für Waschtisch und WC. Auch rutschsichere Böden, eine intelligente Lichtsteuerung und berührungslose Armaturen erhalten die Mobilität im Alter. „Wegen der vielen neuen Möglichkeiten im Badezimmer ist eine ganzheitliche Planung sinnvoll, die alle Elemente optimal miteinander verknüpft“, so Frank Ebisch vom ZVSHK.

Eine professionelle Bad-Modernisierung schafft eine multifunktionale und barrierefreie Wellnessoase, die auch in jüngeren Jahren den Komfort deutlich erhöht. Gleichzeitig ist sichergestellt, dass die Bewohner im Alter möglichst lange selbstständig in den eigenen vier Wänden leben können. Der Staat belohnt die Investition übrigens mit Zuschüssen.

Weitere Informationen:

Förderprogramme der KfW: https://www.kfw.de/kfw.de.html

Fachbetriebe in Ihrer Nähe: https://www.wasserwaermeluft.de/handwerkersuche/

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Modernisierung Thu, 11 Apr 2019 11:27:33 +0200
Das Badezimmer wird intelligent https://www.wasserwaermeluft.de/sanitaer/neues-bad/details/artikel/3096-das-badezimmer-wird-intelligent/ Mehr Komfort, mehr Sicherheit Morgens beim Zähneputzen die Wetterkarte und die Staumeldungen abrufen, nachmittags auf dem Nachhauseweg per App die Raumtemperatur erhöhen – auch im Badezimmer ist smarte Technologie längst angekommen. Besonders interessant wird es, wenn das intelligente Bad seinen Nutzer per Fingerscan erkennt und Was-sertemperatur, Musikwahl, Raumduft und vieles mehr individuell ein-stellt. Neben Komfort und Unterhaltung geht es aber vor allem um Energieeffizienz und barrierefreie Körperpflege. „Das digitalisierte Bad sollte immer auch altersgerecht sein“, weiß Frank Ebisch vom Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK).

Sehr komfortabel ist beispielsweise die berührungslose Bedienung von WC, Waschtisch und Türen. Sensoren können einen Sturz in der Dusche erkennen und bei Bedarf sogar Hilfe herbeirufen. Sinn-voll sind auch „mitdenkende“ Badezimmerspiegel mit eingebauten Bildschirmen, die beispielsweise an die Einnahme von Tabletten erinnern.

Wird ein Badezimmer saniert oder barrierefrei umgestaltet, sollten die neuen Assistenzsysteme gleich mit integriert werden. Eigenheimbesitzer, die damit noch warten möchten, sind gut damit beraten, zumindest die entsprechenden Stromanschlüsse setzen zu lassen – denn ohne Energieversorgung können digitale Assistenten nicht arbeiten. Die Zukunft im eigenen Bad erleben zu können, ist vor allem eine Frage der fachgerechten Planung und deswegen sollte frühzeitig der Kontakt zu einem SHK-Fachbetrieb gesucht werden. Die Spezialisten bieten optimal aufeinander abgestimmte Smart-Home-Pakete und haben das Know-how für die Installation der benötigten Sanitär- Strom- und Datenleitungen. Den Einbau unterstützt die KfW-Bank mit den Förder-Programmen 159 und 455.

Vor Ort berät Sie der SHK-Fachbetrieb. Finden Sie hier den für Sie passenden Betrieb in Ihrer Nähe: Handwerkersuche

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Neubau Thu, 11 Apr 2019 11:22:31 +0200