wasserwaermeluft.de - Verbraucher News https://www.wasserwaermeluft.de/ Ein Informationsdienst des Zentralverbandes SHK de wasserwaermeluft.de - Verbraucher News https://www.wasserwaermeluft.de/typo3conf/ext/tt_news/ext_icon.gif https://www.wasserwaermeluft.de/ 18 16 Ein Informationsdienst des Zentralverbandes SHK TYPO3 - get.content.right http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Wed, 28 Nov 2018 11:48:34 +0100 Gaskamine #Besserwisser https://www.wasserwaermeluft.de/ 19 Fragen und Antworten 1.    Wie viel Gas gibt es noch, bzw. wie lange kann man noch mit Gas heizen?
Die weltweiten verfügbaren Erdgas-Reserven haben sich in den letzten 4 Jahrzehnten mehr als verdoppelt. Gleichzeitig hat sich der jährliche Gasverbrauch ebenfalls mehr als verdoppelt. Folglich reichen die Vorräte damals wie heute rein rechnerisch noch etwa 50 Jahre.

2.    Was ist der Unterschied zwischen L- und H-Gas und warum wird auf H-Gas umgestellt?

  • L-Gas
    Die Abkürzung „L“ steht für „low caloric gas“ also für Gas mit geringem Energiegehalt (8 - 10 kWh/m³). Dieses Gas stammt überwiegend aus Deutschland und den Niederlanden. Es wird vor allem in den Teilen der Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Bremen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und Hessen genutzt.
  • H-Gas
    Die Abkürzung „H“ steht für „high caloric gas“ also für Gas mit hohem Energiegehalt (10 – 12 kWh/m³). H-Gas hat einen höheren Methan-Anteil als L-Gas. Es stammt überwiegend aus Russland, Norwegen und Großbritannien.
  • Umstellung von L- auf H-Gas
    L-Gasvorkommen nehmen ab, daher wird auf das langfristig verfügbare H-Gas umgestellt. Die Umstellung läuft über mehrere Jahre und hat bereits 2015 in einzelnen Städten Niedersachsens begonnen. Mit dem H-Gas wird die gleiche Wärmemenge mit weniger Kubikmeter Gas erzeugt, daher müssen auch die Verbrauchsgeräte überprüft und ggf. umgerüstet werden. Auf die Heizkosten wirkt sich die Umrüstung nicht aus, da  der gemessene Verbrauch in m³umgerechnet und in kWh abgerechnet wird. Bei Geräten, die jünger als 20 Jahre sind, muss i.d.R. nur die Gasdüse getauscht und das Gerät neu eingestellt werden. Im schlechtesten Fall müssen alte Verbrauchsgeräte komplett getauscht werden. Weitere Infos gibt es zum Beispiel bei der Bundesnetzagentur.

3.    Was sind die Unterschiede zwischen Erd-, Bio-, Wind-, Wasserstoff-Gas und LNG?
Erdgas entsteht wie auch Erdöl in geologischen Prozessen aus abgestorbener Biomasse, wie z.B. Algen oder Pflanzen. Es ist ein Mischgas, das bei H-Gas zu ca. 98 % aus Methan entsteht.

Biogas entsteht durch die Vergärung von Biomasse, wie Klärschlamm, Gülle oder Pflanzen. Es ist ein Mischgas, dessen brennbare Bestandteile hauptsächlich aus Methan bestehen.

Windgas wird aus Wasser mit Hilfe von Strom aus Windenergie erzeugt. Dabei wird das Wasser per Elektrolyse in die Bestandteile Wasserstoff und Sauerstoff zerlegt. Der Wasserstoff kann anschließend in einem weiteren Prozess zu Methan umgewandelt werden. Das Verfahren benötigt sehr viel Energie.

LNG ist die englische Abkürzung für liquefied natural gas. Erdgas wird auf unter - 161 °C abgekühlt, wobei es sich verflüssigt. Das verflüssigte Gas nimmt nur etwa ein Sechshundertstel des ursprünglichen Volumens ein, d.h. es wird stark komprimiert. Gekühlt oder unter großem Druck kann es in speziellen Behältern gelagert oder transportiert werden. Ein Nachteil: Die Verflüssigung benötigt etwa 10 - 25 % der im Erdgas enthaltenen Energie.

4.    Wie sicher sind Gaskamine?
Gasfeuerstätten sind unter Beachtung der geltenden Regelwerke sehr sicher, weil es besonders hohe Sicherheitsstandards für die Gasnutzung gibt. Unfälle oder gar Explosionen entstehen nur durch bewusste Manipulation oder grobe Fahrlässigkeit. Wenn solche Einzelfälle auftreten, schaffen diese es meist in die Medien. Es bleiben jedoch seltene Ausnahmen mit erhöhter medialer Aufmerksamkeit.

5.    Wie umweltfreundlich ist die Nutzung von Erdgas?
Erdgas kann emissionsarm verbrannt werden, daher belastet es die Umwelt weniger als zum Beispiel die Verbrennung von Erdöl. Jedoch trägt fossiles Erdgas bei der Verbrennung zur CO2 Anreicherung in der Atmosphäre und damit zum Treibhauseffekt bei, was jedoch verhindert werden könnte, wenn Gas mit Hilfe von Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt wird. Aus erneuerbaren Energien erzeugtes Gas spielt bisher allerdings noch eine untergeordnete Rolle.

6.    Werden bei der Gas-Verbrennung Ruß und andere Emissionen freigesetzt?
Erdgas ist ein sehr sauberer Brennstoff, der fast Rückstandsfrei verbrannt werden kann. Eine solche Flamme wäre blau und nicht gut sichtbar. Sie würde also nicht die gewünschte gemütliche Kaminatmosphäre erzeugen. Hierfür wird der Brenner so eingestellt, dass sich das typische gelbe Flammenbild zeigt. Die gelbe Flamme entsteht bei unvollständiger Verbrennung, d.h. es bildet sich Ruß und Kohlenmonoxid. Ein Gaskamin mit schöner gelber Flamme bleibt folglich nie ganz rußfrei, dennoch entsteht hier deutlich weniger Ruß als beim Holz- oder Kohlenbrand.

7.    Was kostet Gas?
Da fragt man am besten seinen Gasanbieter. Da Sie beim Anbieter die freie Wahl haben, kann sich ein Wechsel durchaus lohnen. Wer nicht alle 12 oder 24 Monate wechseln möchte, sollte in erster Linie auf niedrige Grund- und Arbeitspreise achten und sich nicht von Wechsel- oder Neukundenprämien ablenken lassen. Anbieter mit hohen Prämien sind oft im ersten Jahr günstiger, nach der Mindestvertragszeit zahlt man jedoch drauf.

8.    Wie werden sich die Gaspreise wahrscheinlich entwickeln?
Die Antwort können sie auch würfeln. Jede Vorhersage ist geraten. Manche raten mit mehr Hintergrundwissen, andere mit weniger. Wer hätte schon gedacht, dass der Rohölpreis im Sommer 2016 von über 110 $ pro Barrel Brent auf unter 35 $ fällt? Da die momentan verfügbaren Vorräte jedoch noch mehrere Jahrzehnte reichen werden, ist aktuell mit keinem massiven Preisanstieg zu rechnen.

9.    Wie effizient sind Gasfeuerstätten?
Gaskamine arbeiten nicht mit Brennwerttechnik, wie es bei modernen Gaszentralheizungen der Fall ist, d.h. die Abgastemperaturen von Gaskaminen sind höher und die Effizienz damit geringer, weil mehr Energie ungenutzt über den Schornstein abgeführt wird. Seit 2018 schreibt die EU auch Mindest-Effizienzwerte für Gaskamine vor. Alle Geräte auf dem europäischen Markt müssen diese Vorgaben erfüllen.
Trotz der geringeren Effizienz sollte der Heizeffekt von Gaskaminen nicht unterschätzt werden. Daher sollte man bei der Auswahl des Gaskamins nicht nur auf die Leistung des Gerätes achten, sondern auch den Wärmebedarf des Aufstellraumes ermitteln.

10.    Wie viel Gas verbraucht eine Gasfeuerstätte?
Der Gasverbrauch hängt überwiegend von der Nutzung ab. Entscheidend sind die Leistung des Gerätes, eingestellte Leistungsstufe und Betriebsdauer. Ein Gaskamin in gängigem Größenformat benötigt auf mittlerer Leistungsstufe etwa 5 kW bis 10 kW.
Üblicherweise kostet die Betriebsstunde bei Geräten unter 11 kW deutlich unter einem Euro. Mit anderen Worten, es ist wahrscheinlicher, dass Sie mehr für das Getränk bezahlen, was Sie in der Zeit vor dem Gaskamin genießen, als für die genutzte Gasmenge.

11.    Was ist Flüssiggas?
Flüssiggas kann als Brennstoff für Gaskamine verwendet werden. Dies empfiehlt sich vor allem, wenn keine Möglichkeit für einen Anschluss an das Gasnetz besteht. Es hat einen etwas geringeren Energiegehalt als Erdgas, da es aus Propan oder einem Gemisch aus Propan und Butan besteht. Es bleibt bei den bei uns üblichen Temperaturen flüssig, wenn es in einer Gasflasche unter Druck steht. Ein Gaskamin, der mit Flüssiggas betrieben wird, benötigt i.d.R. eine andere Gasdüse oder muss anders eingestellt werden als ein Gaskamin, der mit Erdgas betrieben wird. Daher sollte man bei der Planung des Gerätes berücksichtigen, welcher Brennstoff eingesetzt wird.

12.    Wie viele Flaschen Flüssiggas dürfen in der Wohnung aufgestellt werden?
Flüssiggas darf nicht in Räumen unter Erdgleiche gelagert werden, da es schwerer ist als Luft und sich am Boden ansammelt. Innerhalb von Aufenthaltsräumen dürfen nur Flüssiggasflaschen bis zu einem Füllgewicht von höchstens 16 kg aufgestellt werden. In Wohnungen dürfen höchstens zwei Flüssiggasflaschen vorhanden sein, einschließlich entleerter Flüssiggasflaschen. In Schlafräumen, die ausschließlich Schlafzwecken dienen, dürfen keine Flüssiggasflaschen aufgestellt werden.

13.    Wie oft müssen Gasfeuerstätten gewartet werden?
Gasfeuerstätten sollten einmal im Jahr bzw. nach Herstellervorgabe durch einen Fachhandwerker gewartet werden.

14.    Kommt der Schornsteinfeger auch zum Kehren oder Überprüfen von Gaskaminen?
Gasfeuerstätten werden einmal pro Jahr vom Schornsteinfeger überprüft, wenn sie raumluftabhängig sind. Bei raumluftunabhängigen Feuerstätten wird die Überprüfung nur alle zwei Jahre fällig. Gemessen wird z.B. der Kohlenmonoxidanteil im Abgas. Der Schornstein muss nicht gefegt werden, da bei der Gasverbrennung kaum Ruß anfällt.

15.    Dürfen mehrere Gaskamine an einer Abgasanlage angeschlossen werden?
Grundsätzlich dürfen bis zu drei Feuerstätten an eine Abgasanlage angeschlossen werden. Allerdings müssen bestimmte technische Anforderungen eingehalten werden, damit die Abgase sicher über die Mündung abgeführt werden können und nicht über eine andere Feuerstätte wieder austreten. Ob die Anforderungen im konkreten Fall erfüllt werden, fragen Sie Ihren Fachhandwerker.  

16.    Wie komfortabel und bedienungsfreundlich ist eine Gasfeuerstätte?
Moderne Gaskamine werden per Fernbedienung oder per App bedient. Vorbereitungsmaßnahmen, wie man sie vom Holzkamin kennt sind hier nicht nötig. Auch die Brennstoffversorgung macht bei Geräten, die an der Gasanlage angeschlossen sind, keine Arbeit. Lediglich bei Anlagen, die mit Flüssiggas aus der Flasche betrieben werden, muss die Flasche händisch gewechselt werden, wenn diese leer ist. Wird die Anlage mit Flüssiggas aus einem Tank betrieben, so wird dieser in der Regel einmal pro Jahr von Ihrem Gaslieferanten gefüllt.

17.    Wie werden Gasfeuerstätten gereinigt?
Die Reinigung des Gerätes von außen sollte nur im kalten Zustand durchgeführt werden, wenn der Gaskamin vollständig abgekühlt ist. lässt er sich mit einem feuchten Tuch oder mit sanften Reinigungsmittel säubern. Schauen sie in die Herstelleranleitung. Vorsicht bei Scheuermitteln oder aggressiven Reinigungsmitteln, diese können die Oberflächen beschädigen. Die Innenreinigung sowie die Überprüfung des Abgasweges sollte nur durch einen Fachhandwerker durchgeführt werden. Näheres findet sich in der Bedienungsanleitung der Gasfeuerstätte.

18.    Braucht eine Gasfeuerstätte einen Schornstein, bzw. ist das der gleiche Schornstein wie beim Holzbrand und muss dieser auch so hoch sein?
Die Anforderungen an die Abgasanlage unterscheiden sich vom Holzbrand und sind geräteabhängig. Es gelten nicht die gleichen Abstandsregelungen zu Lüftungsöffnungen, die man von festen Brennstoffen kennt. Details erfahren Sie bei Ihrem Fachmann.

19.    Ist eine Sicherheitseinrichtung notwendig, wenn ein Gaskamin eine Lüftungsanlage/Abluftanlage gleichzeitig betrieben werden sollen?
Grundsätzlich darf die Betriebssicherheit von Feuerstätten durch Lüftungsanlagen nicht beeinträchtigt werden. Eine Beeinträchtigung kann dann auftreten, wenn die Feuerstätte die Verbrennungsluft direkt aus dem Aufstellraum entnimmt. Diese Feuerstätten müssen durch eine Sicherheitseinrichtung abgesichert werden. Feuerstätten, die unabhängig von der Raumluft arbeiten, also durch eine eigene Leitung mit Verbrennungsluft versorgt werden, bleiben hiervon unberührt. Ausnahme: Ist eine Küchen-Dunstabzugshaube im Abluftbetrieb vorhanden, sollte immer ein Fensterkontaktschalter installiert werden, da diese Anlagen großen Luftmengen entnehmen und damit großen Unterdruck erzeugen können, der wiederum die Sicherheit beeinträchtigen kann.

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Kamin- und Kachelofen Wed, 28 Nov 2018 11:48:34 +0100
Holzfeuerstätten #Besserwisser https://www.wasserwaermeluft.de/heizung/kamin-und-kachelofen/details/artikel/3091-holzfeuerstaetten-besserwisser/ 30 Fragen und Antworten Holzfeuerung in Einzelfeuerstätten

Holz

1.    Verheizen wir mehr Holz als im Wald nachwächst?
Nein. Rund ein Drittel der Landesfläche in Deutschland ist bewaldet. Das sind etwa 11,4 Mio. Hektar Wald. Auf jedem Hektar wachsen jährlich durchschnittlich 10 bis 11 Kubikmeter Holz nach, die jedoch nicht komplett genutzt werden. Der gesamte bestehende Holzvorrat sowie 13 % des Nachwuchses verbleiben im Wald. Daher ist der Holzvorrat deutscher Wälder in den letzten Jahren weiter gewachsen und die Nachhaltigkeit gesichert.

2.    Was bedeutet nachhaltige Forstwirtschaft?
Der Begriff der Nachhaltigkeit stammt aus der deutschen Forstwirtschaft und bedeutet, dass nicht mehr Holz genutzt wird, als nachwächst. Nachhaltige Forstwirtschaft ist ein Generationenvertrag, der sicherstellt, dass auch unsere Kinder und Kindeskinder noch ausreichend Holz zur Verfügung haben.

3.    Steht genügend Brennholz für Kamine und Öfen zur Verfügung?
Aktuell kann das Angebot die Nachfrage bedienen, allerdings wird derzeit Brennholz aus anderen Ländern zugekauft. Sollte in Zukunft mehr Holz genutzt werden, können die Preise steigen. Der Brennholzbedarf ist in den vergangenen Jahren jedoch weitestgehend konstant geblieben.

4.    Ist Holz zu wertvoll, um es zu verbrennen?
Holz ist eine sehr wertvolle Ressource. Es wird u.a. zum Hausbau, für Möbel, Papier und zur Wärmeerzeugung eingesetzt. Jedoch liegt nicht das gesamte Nutzholz in der Qualität vor, das es für eine industrielle Verarbeitung geeignet ist, dieses „Restholz“ ist ideal zur Wärmeerzeugung in Öfen und Kaminen geeignet.

5.    Müssten wir Holzkaskadennutzung vorziehen, d.h. erst Bauholz und Möbel, dann Papier und erst zum Schluss verbrennen?
Diese Kaskade lässt sich nur mit einem Teil des Holzes nutzen, denn nur, wenn das Holz auch die nötige Qualität z.B. für Möbel hat, kann es auch dafür eingesetzt werden. Eine wirtschaftliche Holznutzung beinhaltet daher automatisch eine Kaskadennutzung, weil ein Baum entsprechend seiner unterschiedlichen Holzqualitäten und Holzpreise für verschiedene Zwecke verarbeitet wird. So kann beispielsweise astreines Stammholz als Bau- oder Möbelholz verkauft werden. Der Verschnitt als Sägenebenprodukten oder Spänen verkauft. Für Möbel oder Bau ungeeignetes Stamm- und Astholz als Brennholz verwendet werden.   

6.    Wie wichtig ist Holz für die Energiewende?
Als Gesellschaft haben wir uns die Energiewende zum Ziel gemacht, d.h. wir wollen Atomkraft und fossile Energieträger durch Erneuerbare Energien ersetzen. Als technisiertes Industrieland mit vergleichsweise kalten Wintern haben wir jedoch einen großen Energiebedarf besonders in der kalten Jahreszeit.
Holz ist mit einem Anteil von Zweidritteln die wichtigste Erneuerbare Energie im Wärmesektor, d.h. ohne Holz würden nicht einmal 5 % des Wärmebedarfs durch erneuerbare Energien gedeckt. Die Energiewende ist folglich ohne Holz als Wärmequelle nicht erreichbar.

7.    Wie verbreitet ist das Heizen mit Holz?
Holzfeuerstätten sind sehr beliebt. In Deutschland gibt es rund 11 Mio. Holzfeuerstätten. Statistisch gesehen nutzt demnach jeder 4. Haushalt einen Kamin oder Ofen. Das Besondere: Die Beliebtheit erstreckt sich über die gesamte Gesellschaft, also unabhängig von Geschlecht, Alter, Bildung oder Einkommen.
Auch weltweit ist Holz zum Kochen und Heizen die Nr. 1 der erneuerbaren Energien.

8.    Wie nachhaltig sind Holzimporte?
Die Unterschiede bei Holzimporten sind groß und reichen von verantwortungsvoller, nachhaltiger Forstwirtschaft, wie wir es aus heimischen Wäldern gewohnt sind, bis hin zum illegalen Raubbau von Urwäldern. Wir empfehlen Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Das FSC-Siegel steht beispielsweise für eine verantwortungsvolle Waldwirtschaft.

9.    Wie wird Holz richtig gelagert?
Holz muss vor Feuchtigkeit geschützt, gut belüftet und mindestens zwei Sommer lang getrocknet werden, d.h. es muss vollständig vor der Witterung geschützt sein und darf nicht auf dem Nassen Boden liegen. Der Wind sollte es trocknen können. Es sollte so lange lagern, bis die Holzfeuchte bei 12 % bis 15 % liegt. Dafür sind bei guter Lagerung mindestens zwei Sommer notwendig.

10.    Wie sinnvoll ist ein Holzfeuchtemessgerät?
Mit einem Holzfeuchte-Messgerät kann man den Trocknungsgrad von Brennholz überprüfen. Es ist wichtig das Holz unmittelbar vor der Messung zu spalten und in der frischen Spaltfläche zu messen. So wird die Holzfeuchte im Holzinneren gemessen und nicht nur an der Oberfläche des Holzscheits, denn viele Holzfeuchtemessgeräte dringen nicht tief genug in das Holz ein. Insbesondere auf sehr günstige Geräte mit geringer Eindringtiefe ist leider nicht immer Verlass.   

11.    Was ist gutes Brennholz?
Gutes Brennholz muss trocken und unbehandelt sein. Es sollte möglichst einen geringen Rindenanteil haben, keine Erde oder andere Verschmutzung aufweisen, nicht zu groß gespalten sein und für den Ofen oder Kamin die geeignete Länge haben.
Schimmelflecken zeigen, dass das Holz feucht geworden ist oder zu langsam getrocknet wurde.

12.    Welches Holz ist für die Verbrennung besser geeignet – Nadel- oder Laubholz?
So unterschiedlich wie die Bäume selbst sind auch ihre Holzarten, dies macht sich auch bei der Verbrennung bemerkbar. Viele heimische Laubhölzer, wie Buche oder Eiche sind härter als heimische Nadelhölzer, wie Fichten und Kiefern, d.h. ein Scheit Hartholz gleicher Größe bei gleichem Wassergehalt ist schwerer als Weichholz. Harte schwere Hölzer brennen länger, brauchen dafür aber auch länger bis sie sich voll entzündet haben. Nadelholz bringt den Ofen schnell auf Temperatur. Außerdem haben Nadelhölzer einen höheren Anteil ätherischer Öle, was das typische Knacken im Kaminfeuer und den intensiven Holzgeruch verursacht. Für die Verbrennung ist der Zustand des Holzes wichtiger als die Holzart, also Trocknungsgrad, Rindenanteil und Scheitgröße.  
 

Emissionen

13.    Wie viel Feinstaub verursacht die Holzfeuerung?
Die Holzfeuerung war im Jahr 2015 laut Umweltbundesamt für etwa 9 % der Feinstaubbelastung verantwortlich (PM10). Industrie, Landwirtschaft und Verkehr verursachen deutlich mehr Feinstaub. Dennoch ist es wichtig, die Emissionen durch Holzfeuer so gering wie möglich zu halten, indem verantwortlich geheizt wird. Die wichtigsten Regeln hierfür sind: nicht unnötig heizen, die Feuerstätte in einwandfreiem technischen Zustand halten und natürlich die richtige Bedienung. Jeder Betreiber hat es buchstäblich selbst in der Hand, wie emissionsarm die eigene Feuerstätte ist. Und so geht’s richtig: Verbrennungsluft öffnen, trockenes, unbehandeltes Brennholz sauber und in richtiger Menge aufstapeln, kleines Anzündholz oben auflegen und von oben anzünden. Bei Rostfeuerung wird üblicherweise von unten gezündet.

14.    Wie entwickelt sich die Feinstaubbelastung in Deutschland?
Trotz Kritik an Dieselfahrzeugen und zum Teil auch am Holzfeuer ist die Feinstaubbelastung (PM10) in Deutschland seit 1995 um ca. 30 % zurückgegangen. Dies ist auf erhöhte gesetzliche Anforderungen und damit verbundene technische Verbesserungen zurückzuführen. Die Emissionswerte sind in vielen Bereichen strenger geworden, wie auch bei Holzfeuerstätten in privaten Haushalten.

15.    Wie gefährlich ist Rauch?
Rauch entsteht bei unvollständiger Verbrennung. Einige Bestandteile von Rauch sind giftig oder krebserzeugend. Je sauberer die Verbrennung ist, desto weniger Rauch entsteht. Die wichtigsten Einflussgrößen für eine saubere Verbrennung sind: die Brennstoffqualität, die Verbrennungstemperatur und die Sauerstoffversorgung der Verbrennung. Die Rauchmenge und die Gefährlichkeit von Rauch können folglich durch die Verbrennungsqualität verringert werden.

16.    Brennen die Geräte auf dem Prüfstand sauberer als im praktischen Betrieb?
Wie hoch die Emissionen einer Feuerstätte im praktischen Betrieb sind hängt nicht allein von der Feuerstätte ab. Unter anderem beeinflussen die folgenden Faktoren die Emissionsentwicklung: Schornsteinzug, Brennstoffqualität, Brennstoffmenge, Verbrennungsluftversorgung und Anzündvorgang. Auf einem Prüfstand werden alle regelbaren Faktoren konstant gehalten, z.B. der Schornsteinzug. Die übrigen Faktoren werden möglichst ideal eingestellt.
Das Ziel ist es die Feuerstätten miteinander vergleichen zu können und die für den einheitlichen Prüfzyklus vorgesehenen gesetzlichen Grenzwerte einzuhalten. Wenn bei einer Feuerstätte im praktischen Betrieb andere Rahmenbedienungen vorliegen als im Prüfzyklus vorgegeben, kommt es zu Abweichungen gegenüber den Prüfstandswerten. Daher ist es für Feuerstättenbetreiber ratsam diese möglichst optimal zu bedienen, um die Emissionen gering halten.  

17.    Sind neue Öfen wirklich sauberer als alte?
Durch Optimierung der Verbrennungstechnik wurden die Emissionen moderner Feuerstätten deutlich gesenkt. Betreiber sollten nach der Modernisierung der Feuerstätten unbedingt auf die richtige Bedienung achten. Möglicherweise erfordert das neue Gerät eine Umstellung der vertrauten Handhabung. Emissionen durch fehlerhafte Bedienung können leicht verhindert werden.

18.    Warum haben so wenig Kamine/Öfen Filter?
Die meisten modernen Feuerstätten setzen auf Prävention, d.h. Emissionen schon bei der Verbrennung vermeiden anstatt nicht optimal zu verbrennen und anschließend die entstandenen Emissionen zu filtern. Um der Entstehung von Emissionen entgegen zu wirken muss die gesamte Verbrennungstechnik optimiert werden. So können moderne Feuerstätten die aktuellen Grenzwerte auch ohne Filtertechnik einhalten. Aber auch der verantwortungsvolle Umgang mit der Feuerstätte ist für die Emissionsentwicklung wichtig, denn ohne die entsprechende Brennstoffqualität und die richtige Bedienung verbrennt auch die beste Technik den Brennstoff nicht emissionsarm.       

19.    Ist das Heizen mit Holz CO2 neutral?
Holz nimmt in der Wachstumsphase Kohlenstoffdioxid (CO¬2) aus der Luft auf. Bei der Verbrennung wird diese im Holz gebundene Menge CO¬2 wieder freigegeben. Bei der Aufbereitung und dem Transport von Brennholz wird jedoch zusätzliche Energie eingesetzt. Die dadurch freigesetzte Menge CO¬2 ist der Grund, warum Holz nicht gänzlich CO2-neutral ist. Diese Menge CO¬2 fällt gering aus im Vergleich zur direkten Verbrennung von fossilen Energieträgern. Zudem kann dieser Anteil gering gehalten werden, indem z.B. lokales Brennholz mit kurzen Transportwegen eingesetzt wird.  

20.    Ist die Holzverbrennung in großen Anlagen oder Kraftwerken effizienter als in Öfen oder Kaminen?
Die Stärken der Holznutzung liegen in der dezentralen Nutzung, d.h. bei der lokalen Nutzung in vielen Kleinfeuerungsanlagen. Regionales Brennholz wird gefahrlos gelagert, bis es bei Bedarf ganz gezielt eingesetzt wird. Eine Großanlage bietet diese Vorteile nicht. Der enorme Brennstoffbedarf erfordert meist lange Transportwege. Um einen hohen Wirkungsrad zu erreichen, muss permanent befeuert werden, auch wenn die dabei erzeugte Energiemenge nicht in ganz genutzt wird. Insbesondere bei Kraft-Wärmekopplung, also bei gleichzeitiger Strom- und Wärmeerzeugung müssen beide Energieformen permanent abgenommen werden, damit die Effizienz hoch bleibt. Daher wird bei Großanlagen die errechnete, also die theoretische Effizienz in der Praxis oft nicht erreicht. Kleinanlagen haben hier klare Vorteile, vorausgesetzt es wird damit verantwortungsvoll umgegangen.

21.    Wie umweltfreundlich ist das Heizen mit Holz?
Holz ist unsere wichtigste erneuerbare Wärmequelle. Regionale Wälder bieten Rückzug für die Natur und sind Naherholung für uns Menschen. Wälder verbessern die Luftqualität, verhindern Bodenerosion und schützen das Grundwasser. Holz ist als Bau-, Roh- und Brennstoff vielseitig einsetzbar und kann gefahrlos verarbeitet und gelagert werden. Verantwortungsvoll als Wärmequelle genutzt ist Holz nahezu CO2-neutral und umweltgerecht. Kurzgesagt: Abgesehen vom direkten Sonnenlicht ist Holzenergie die natürlichste Wärmequelle des Menschen.


Richtig Heizen

22.    Wie heizt man richtig?
Wer emissionsarm heizt, muss weniger die Sichtscheibe reinigen, denn diese bleibt bei einer guten Verbrennung länger sauber. Wer richtig heizen möchte, muss auf folgende vier Dinge achten:

  1. Zustand der Feuerstätte:
    -
    technisch einwandfreie Feuerstätte,
    - idealer Weise wird die 2. Stufe der 1.BImSchV erfüllt
  2. Verbrennungsluft:
    - der Luftschieber ist in der maximal geöffnet (und wird nur in der Ausbrandphase gedrosselt)
  3. Brennholz:
    - trocken,
    - unbehandelt,
    - wenig Rindenanteil,
    - kleine Scheite mit Spaltflächen
  4. Anzündvorgang:
    - Scheite überkreuzt stapeln,
    - richtige Brennstoffmenge,
    - dickere Scheite nach unten, dünnere nach oben,
    - nicht die Feuerraumwände berühren,
    - ausreichend kleines Anzündholz oben auflegen,
    - mit ein bis zwei hochwertigen Anzündern von oben zünden.

23.    Was sind die schwersten Fehler bei der Bedienung von Holzfeuerstätten?

  • Es dürfen keine ungeeigneten Brennstoffe verwendet werden. In der Bedienungsanleitung sind alle für die Feuerstätte geeigneten Brennstoffe aufgelistet. Bei Scheitholz sollte auf die Qualität geachtet werden. Es sollte auf jeden Fall trocken unbehandelt und zu kleinen Holzscheiten gespalten sein.
  • Jede Verbrennung benötigt Sauerstoff. Zu den schweren Fehlern zählt das frühzeitige drosseln der Verbrennungsluft.
  • Die richtige Menge Brennstoff: Häufig wird zu wenig Holz aufgelegt, dann kommt die Feuerstätte nicht auf Temperatur und die Emissionen steigen. Nicht selten wird auch zu viel aufgelegt. Die Feuerstätte leidet dann unter zu hohen Temperaturen, die Verbrennung ist häufig unvollständig, weil viele Brenngase unverbrannt in den Schornstein abziehen, was ebenfalls hohe Emissionen bedeutet.

24.    Was kann man machen, wenn man sich durch Nachbars Rauch belästigt fühlt?
Als erstes sollte man den Nachbarn freundlich ansprechen. Oft ist es uns nicht bewusst, dass wir andere belästigen oder falsch Heizen. Sind die Fronten schon verhärtet, kann man sich mit anderen Nachbarn zusammenschließen oder den bevollmächtigen Bezirksschornsteinfeger darauf ansprechen.
Wenn gar nichts mehr hilft, sollte man sich an die zuständige Stadt oder Gemeinde wenden. Hier gibt es ggf. ein Schiedsamt, eine Beschwerdestelle oder andere Möglichkeiten.
Der Gang vor Gericht sollte immer das letzte Mittel der Wahl sein und wenn, dann nur in besonders schweren Ausnahmefällen.  

25.    Wie werden die gesetzlichen Vorgaben vor Ort durchgesetzt?
Die Verordnung 1. BImSchV (Erste Bundesimmissionsschutzverordnung) gilt für die Errichtung, die Beschaffenheit und den Betrieb von mittleren und kleinen Feuerungsanlagen, worunter u.a. auch die holzbefeuerten  Einzelraumfeuerungsanlagen zählen. Die 1. BImSchV beinhaltet auch die Rechte und Pflichten der Betreiber.
Überprüfungen und auch die Betreiberberatung werden vom Schornsteinfeger durchgeführt.

26.    Ist eine automatische Abbrandsteuerung sinnvoll?
Ja, weil eine automatische Abbrandsteuerung die Bedienung der Verbrennungsluft     automatisch übernimmt und damit einer Fehlbedienung vorbeugt. Das     Abbrandverhalten     wird damit optimiert, d.h. die Emissionen werden gesenkt und z.T. auch die Effizienz erhöht,     weil weniger Brennstoff benötigt wird. Die Technik wird in Zukunft Standard sein. Den     Mehrpreis nehmen die meisten Kunden bei einer handwerklichen erstellen hochwertigen     Anlage gerne in Kauf.

27.    Warum wird die Scheibe beim Heizen schwarz?
Der häufigste Grund für schwarze Scheiben ist eine zu geringe Brennraum-Temperatur. Diese wiederum kann u.a. folgende Ursachen haben:

  • Zu wenig Sauerstoff für die Verbrennung, d.h. die Luftzufuhr über den Luftregler ist gedrosselt.
  • Zu wenig Energie im Brennraum, d.h. der Brennstoff ist zu feucht oder es wurde zu wenig aufgelegt.
  • Die Zündungsphase dauert zu lange, d.h. es wurde zu wenig Anzündholz verwendet oder zu große Scheite aufgelegt, die langsam anbrennen oder auch hier kann feuchtes Holz die Ursache sein.


Öfen und Kamine

28.    Warum wünschen sich so viele Menschen einen Ofen oder einen Kamin?
Kamine und Öfen sehen nicht nur gut aus, sondern geben auch eine angenehme Wärme ab. Der Blick ins Feuer ist beruhigend und gibt uns ein Gefühl von Geborgenheit. Die Faszination der Flammen bewegt etwas in uns, seit jeher.

29.    Wie modern sind Deutschlands Öfen und Kamine?
Etwa die Hälfte der deutschen Feuerstätten ist älter als 20 Jahre, über ein Viertel ist sogar älter als 30 Jahre. Nur etwa jede fünfte Feuerstätte erfüllt die Anforderungen der 1. BImSchV und wurde nach 2010 eingebaut. Die Zahlen sprechen für sich: Deutschlands Erneuerbare Nr. 1 im Wärmemarkt wird in Anlagen erzeugt, die zu über 80 % nicht dem aktuellen Stand der Technik entsprechen.  

30.    Sind Holzfeuerstätten für Niedrigenergiehäuser geeignet?
Häuser mit sehr effektiver Wärmedämmung benötigen nur wenig Wärme, um selbst an kalten Wintertagen angenehm temperiert zu sein. Kamine mit großflächigen Sichtscheiben geben häufig viel Wärme in kurzer Zeit ab und sind hier ungeeignet. Die Lösung für Niedrigenergiehäuser sind Speicherfeuerstätten, wie Grundöfen oder Geräte mit Wassertechnik. Diese Anlagen haben die Fähigkeit, die Wärme über einen längeren Zeitraum gestreckt abzugeben und ggf. auch auf mehrere Räume zu verteilen. Ein Grundofen wärmt noch lange nachdem das Holz im Ofen ausgebrannt ist.  

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Kamin- und Kachelofen Wed, 28 Nov 2018 10:30:00 +0100
Gesundheit und Genuss im Bad https://www.wasserwaermeluft.de/sanitaer/neues-bad/details/artikel/3090-gesundheit-und-genuss-im-bad/ Gut durch ungemütliche Zeiten brausen Gesundheit und Genuss. Beides garantiert der Sprung unter die Dusche. Vorbehaltlos.

Richtig praktiziert stärkt Duschen den Kreislauf. Vor allem Wechselduschen mit Warm-Kalt-Anwendungen stabilisieren und trainieren den Blutdruck u. a. bei Abgeschlagenheit und Unwohlsein. Nach dem gewohnt warmen Schauer arbeitet man sich mit dem Kaltstrahl an den Füßen beginnend von unten nach oben durch. Bei Kopfschmerzen hilft es dagegen, Nacken- und Rückenpartien intensiv warm zu duschen und dabei zwischendurch das Gesicht einige Atemzüge lang mit einem kalten, weichen Strahl zu erfrischen.

Mit Brausen Stress abbauen und kühlen Kopf bewahren

Bei Arthrose macht sich die warme Dusche in Verbindung mit einer Bürstenmassage nützlich. Speziell im Winter wird die Durchblutung angeregt. Die Muskulatur entspannt wieder, und der dumpfe Schmerz in den Gelenken gibt eine Zeit lang Ruhe. Eine weitere Positivwirkung: Duschen mit durchgehend warmem Wasser und einem kurzen kalten Finale unterstützt den Stressabbau. Das brauchen diejenigen, die Ärger rasch abspülen und den gewohnt kühlen Kopf bewahren wollen.

Wenn es sich anfangs auch mehr schlecht als recht anfühlt: Duschen mit „eisigen“ Temperaturen tut richtig gut. Bei Prellungen können zum Beispiel Schmerz und Schwellungen gemindert werden. Darüber hinaus härtet die kühle Ganzkörperkur richtig gut ab, wenn sie regelmäßig erfolgt. So bleibt das Immunsystem intakt – selbst dann, wenn die Familie oder Arbeitskollegen schon längst von der Erkältungswelle niedergestreckt wurden.

Warum das so ist? Kaltes Duschen verengt die Blutgefäße. Man empfindet zunächst einen kleinen Schock, holt tiefer Luft und nimmt zugleich mehr Sauerstoff auf. Dadurch verbessert sich die Durchblutung der Organe, und es wird neue Energie freigesetzt. Dass bei Kälte das Gewicht schmilzt, ist ebenfalls wissenschaftlich belegt. Danach dürften eisige Schauer Kalorien verbrennen und sogar beim Abnehmen unterstützen. Eine Schlussfolgerung, die in der Praxis aber eine Wohltat von Wasser nahezu ausschließen dürfte: den Genuss.

Brausen bringen die schönsten Seiten des Wassers ins Bad

Gänzlich auf der Strecke bleibt das Vergnügen, wenn es am Equipment mangelt. Spritzschutz und Bodenablauf tun alles dafür, Wasser im Zaum zu halten bzw. einzufangen und müssen daher sorgfältig dimensioniert werden. Brausen machen genau das Gegenteil: Sie versetzen H2O geradewegs in einen Rausch und lassen es perlen, prasseln und pulsieren. In den letzten Jahren haben die deutschen Markenhersteller die unterschiedlichsten Modelle entwickelt, die die schönsten Seiten des Wassers nun auch in die privaten Bäder bringen. Viele kann man sich in den ständigen Ausstellungen der Badprofis ansehen und testen. Sechs Typen, mit denen Bauherren und Modernisierer je nach Geschmack, Platz und Geldbeutel planen sollten:

  • Handbrausen – schon wegen ihrer flexiblen Einsatzmöglichkeiten und meist verschiedenen Strahlarten dürfen sie in keiner Dusche fehlen.
  • Kopfbrausen – sind aktuell jedermanns Liebling und können gar nicht groß genug sein; egal, ob an der Decke oder an der Wand montiert.
  • Duschhimmel – gelten als technische Meisterwerke und verwöhnen Körper und Seele mit verschiedensten Wasserfällen, Musik und Farbenspielen.
  • Kreisrunde Deckenduschen – sehen aus wie der Mond und umhüllen den Körper u. a. mit einem schützenden Wasserkokon; für Meditation und kreative Regeneration.
  • Massagedüsen – sitzen in der Wand und spendieren „Aquapressur“ genau dort, wo der Körper sie benötigt. Ihr Effekt beruht auf individuell einstellbarem Wasserdruck; hoch beruhigt, mäßig stärkt, wechselnde Intensität gleicht aus. 
  • Duschpaneele – gelten als eine Lösung für die schnelle Renovierung und lassen sich an die vorhandenen Anschlüsse montieren. Die Komplettsysteme beherbergen neben der Armatur Kopf-, Hand- und Seitenbrausen; verfügen manchmal über Regal oder Stauraum.

Wer, wenn es draußen kalt ist, lieber zu Hause auf der Couch auf eine virtuelle Entdeckungstour rund um die Dinge gehen möchte, die das Bad in demselben Maße für die Gesundheitsvorsorge und zum Genießen bereitstellt: Der VDS-Internetratgeber www.gutesbad.de liefert zahlreiche Tipps und Produktübersichten und bietet außerdem die Möglichkeit, praktische Ratgeberbroschüren zu bestellen.

Mit Rat und Tat steht vor Ort der Fachbetrieb bereit.

Eine Information der https://www.sanitaerwirtschaft.de/ VDS - Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft

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Neubau Fri, 23 Nov 2018 10:04:53 +0100
Holzfeuerstätte – Die natürlichste Art zu heizen https://www.wasserwaermeluft.de/heizung/kamin-und-kachelofen/details/artikel/3078-holzfeuerstaette-die-natuerlichste-art-zu-heizen/ Informationen rund um die Feuerstätte, den Markt und ihre Bedeutung Deutschland hat sich im Rahmen der Klimaschutzpolitik ambitionierte CO2-Reduktionsziele gesetzt. Erneuerbare Energien in Verbindung mit modernen Feuerstätten, Heizungs- und Schornsteinsystemen sind ein unverzichtbarer Lösungsfaktor bei der Energiewende.

Mit einem Anteil von fast 88 Prozent bleibt die Biomasse (zusammen mit den biogenen Abfällen) mit großem Abstand die wichtigste erneuerbare Wärmequelle. (Quelle: Erneuerbare Energien in Deutschland, BMWi, Feb. 2016)

Die vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen aus Handwerk, Industrie und Handel im deutschen Wärmemarkt sind sich ihrer tragenden Rolle bei der Umsetzung der Energiewende bewusst. In kaum einem anderen Land wird eine solch hohe Anzahl moderner und effizienter Komponenten der Heizungs-, Ofen- und Schornsteintechnik entwickelt und zur Marktreife gebracht. In einem marktwirtschaftlich geprägten Umfeld sind technologieoffene Systeme der Garant für volkswirtschaftlichen Erfolg und letztlich die sichere Erreichung energiepolitischer Ziele.

Feuerstätten sind seit jeher die natürlichste Art der Wärmeerzeugung – mit Holz. Die intelligente, nachhaltige Nutzung dieses regenerativen Energieträgers bringt viele Vorteile. Bei verantwortungsvoller Anwendung können die bei der Verbrennung entstehenden Emissionen niedrig gehalten und im Rahmen der zielgerichteten, gesetzlichen Bestimmungen weiter gesenkt werden.

In Anbetracht der Verantwortung für Umwelt und Arbeitsplätze, aber vor allem auch für verbraucherfreundliche Produkte informiert diese Broschüre rund um die Feuerstätte, den Markt, ihre Bedeutung und über ihre Entwicklungsmöglichkeiten.

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Kamin- und Kachelofen Wed, 29 Aug 2018 10:03:00 +0200
Home Smart Home https://www.wasserwaermeluft.de/heizung/energie-sparen/details/artikel/3089-home-smart-home/ Jeder Vierte ist auf dem Weg zum intelligenten Zuhause Licht und Heizung via Smartphone steuern, Haushaltsgeräte per Stimme bedienen oder die eigenen vier Wände mit intelligenten Überwachungssensoren sicherer machen: Jeder vierte Bundesbürger (26 Prozent) besitzt mindestens eine Smart-Home-Anwendung. Verbreitet sind vor allem intelligente Beleuchtung (17 Prozent), Video-Überwachung (14 Prozent) und Sprachassistenten (13 Prozent). Parallel nimmt die Bekanntheit von vernetzter Haustechnik in der Breite der Bevölkerung zu: 7 von 10 Bundesbürgern (70 Prozent) haben bereits vom Begriff Smart Home gehört (2016: 61 Prozent). Davon können 7 von 10 (71 Prozent) beschreiben, was gemeint ist, 2016 waren es erst 53 Prozent. „Wir erleben gerade den Durchbruch des Smart Home und den Siegeszug der Sprachassistenten“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg zur Vorstellung der Studienergebnisse im Vorfeld der IFA in Berlin. „Beim Smart Home geht es nicht um Technikspielereien, es geht um gesellschaftliche Veränderungen, die z.B. ein selbstbestimmtes Leben im Alter zu Hause ebenso ermöglichen wie eine dezentrale, ressourcenschonende Energieversorgung. Aus wirtschafts- und standortpolitischer Perspektive wird es in den kommenden Jahren vor allem um die Frage gehen, wer die Smart-Home-Plattformen betreibt.“

Großes Potenzial für Smart-Home-Anwendungen

Mehr als ein Drittel der Bundesbürger (37 Prozent) plant, sich in den nächsten zwölf Monaten eine smarte Anwendung für das Zuhause anzuschaffen. Besonders hoch im Kurs stehen Heizungsthermostate (29 Prozent) und intelligente Beleuchtung (27 Prozent). Smarte Staubsauger (15 Prozent) und Gartengeräte (12 Prozent) sind ebenfalls gefragt. Beliebt sind auch Produkte, die das Wohnen sicherer machen, wie Video-Überwachung (18 Prozent), Alarmanlagen (11 Prozent) und Schließanlagen (7 Prozent). Jeder zehnte Bundesbürger will sich außerdem einen Sprachassistenten zulegen. „Das Smart Home verbreitet sich nach dem Schneeballeffekt: Was bei dem einen gut funktioniert, hält wenig später Einzug bei Freunden und Bekannten“, sagt Berg.

Technische Bedenken halten vom Kauf ab, können aber leicht gelöst werden

Befragte, die noch keine Smart-Home-Anwendung gekauft haben, äußern häufig technische Bedenken: 37 Prozent empfinden die Installation der Technik als zu aufwendig, ein Drittel hält die Bedienung für zu kompliziert (33 Prozent). 36 Prozent geben an, dass die Geräte zu teuer seien, 27 Prozent halten ihren Nutzen für zu gering. 26 Prozent fürchten Hacker-Angriffe und 24 Prozent haben Angst um ihre Privatsphäre.

Viele Smart-Home-Besitzer haben sich bei der Installation ihrer Haustechnik professionelle Hilfe vom Techniker, Handwerker oder Installateur geholt (48 Prozent). Knapp jeder Vierte (23 Prozent) hat bei der Inbetriebnahme auf die Hilfe von Freunden, Bekannten und Kollegen gesetzt. 16 Prozent haben Unterstützung bei einem Familienangehörigen gesucht, der nicht im selben Haushalt lebt. Bei 14 Prozent hat jemand aus dem eigenen Haushalt die Smart-Home-Anwendung installiert. Nur 9 Prozent geben an, die Lösungen selbst installiert zu haben. Ein Drittel der Bundesbürger (34 Prozent) würde sich gerne Rat vom Experten holen und hätte Interesse an einer Beratung zum smarten Zuhause. Davon wären 59 Prozent bereit, für eine solche Beratung zu bezahlen. „Die Angst vor technologischen Hürden sollte niemanden abhalten, sich eine Smart-Home-Anwendung zuzulegen“, sagt Berg. „Nur wenige Verbraucher installieren alles selbst, es ist vollkommen normal, sich Hilfe zu holen. Fünf Minuten Unwissenheit tauscht man hier gegen mehr Komfort, höhere Sicherheit oder ein längeres, selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden.“

Männer legen Wert auf Sicherheit, Frauen auf Komfort

Ausschlaggebend für den Kauf von Smart-Home-Produkten waren für Besitzer ganz unterschiedliche Gründe. Jeder Zweite wollte die Sicherheit im eigenen Heim erhöhen (56 Prozent) oder zusätzlichen Komfort und Lebensqualität (54 Prozent). Mehr als ein Drittel wollte Geld sparen (38 Prozent) oder energieeffizienter leben (36 Prozent). Bei den Kaufgründen zeigen sich auch Unterschiede zwischen den Geschlechtern: Während Männer vor allem Sicherheit (63 Prozent), Sparen (41 Prozent) und Spaß an der Technik (12 Prozent) angaben, führten bei Frauen eher die Gründe Komfort und Lebensqualität (59 Prozent) und Energieeffizienz (42 Prozent) zum Kauf.

Smartphone ist Steuerungszentrale, bekommt aber Konkurrenz

Die meisten Smart-Home-Besitzer steuern ihre Anwendung über das Smartphone (76 Prozent), das damit die Steuerungszentrale Nummer Eins im Smart Home ist. 44 Prozent greifen auf ihr Tablet zurück und 38 Prozent auf eine Fernbedienung. Deutlich aufgeholt hat in den letzten beiden Jahren der Sprachassistent, über den mittlerweile 37 Prozent ihre Geräte steuern. 2016 waren es erst 2 Prozent. „Sprachassistenten verbreiten sich rasant – und sie werden in immer mehr Geräte integriert“, sagt Berg. „In den nächsten Jahren werden wir Geräte zuhause wie selbstverständlich mit unserer Stimme steuern.“

Die Daten wandern häufig in die Cloud

Die gespeicherten Daten der Geräte wandern in den meisten Fällen in die Cloud. So geben zwei Drittel (65 Prozent) an, dass die Daten außerhalb des Hauses in einer Cloud-Anwendung des Anbieters gesichert werden. Bei 26 Prozent werden diese innerhalb des Hauses, lokal auf den Geräten oder im Heimnetzwerk gespeichert. 7 Prozent geben an, nicht zu wissen, wo die Daten gespeichert werden. „Die Sicherheit der Geräte und der Schutz der erhobenen Daten sind zentrale Voraussetzungen für den Erfolg des Smart Home. Verbraucher sind gut beraten, bereits bei der Anschaffung der Geräte bewusst auf Sicherheits-Features zu achten“, sagt Berg.

Für eine Smart-Home-Ausstattung würden Bürger mehr Miete zahlen

Jeder zweite Bundesbürger (57 Prozent) geht davon aus, dass Smart-Home-Anwendungen in wenigen Jahren in jedem Haushalt zu finden sein werden. 39 Prozent sagen, dass sie am liebsten alle technischen Geräte in ihren eigenen vier Wänden miteinander vernetzen und zentral steuern würden. Für fast jeden Dritten (31 Prozent) werden bei der Entscheidung für die nächste Wohnung oder das nächste Eigenheim Smart-Home-Anwendungen eine Rolle spielen. Fast jeder Fünfte (19 Prozent) wäre bereit, für Wohnungen mit Smart-Home-Ausstattung mehr Miete zu bezahlen. „Smart-Home-Lösungen werden in deutschen Haushalten künftig so selbstverständlich sein wie Strom, Licht und fließendes Wasser“, sagt Berg. „Die Neugier und Offenheit für Smart Home Anwendungen in der Bevölkerung ist da. Wichtig ist, dass wir über die Potenziale informieren, ein Maximum an Sicherheit schaffen und den Verbrauchern bei einem selbstbestimmten Umgang mit den neuen Technologien helfen.“

Eine Information der Bitkom

Vor Ort berät Sie Ihr Innungsfachbetrieb.

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Energie sparen Thu, 23 Aug 2018 10:17:37 +0200
KfW-Programm "Altergerecht umbauen" (455-B) https://www.wasserwaermeluft.de/sanitaer/barrierefreies-bad/details/artikel/3088-kfw-programm-altergerecht-umbauen-455-b/ Barrierereduzierung wird wieder gefördert und die Mittel für Einbruchschutz wurden aufgestockt! Ab sofort können wieder Zuschüsse für Maßnahmen zur Barrierereduzierung beantragt werden. Im Zuschussprogramm "Altersgerecht Umbauen" stehen wieder Fördermittel für barrierereduzierende Maßnahmen zur Verfügung. Zudem hat das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) die verfügbaren Fördermittel für Einbruchschutz erhöht.

Dabei ist dringend zu beachten: Es werden nur Vorhaben gefördert, die bei Antragstellung noch nicht begonnen wurden!

Private Eigentümer und Mieter können nun wieder Zuschüsse für Maßnahmen zur Barrierereduzierung bei der KfW beantragen. Zur Verfügung stehen 75 Mio. Euro. Zudem erhöht das Bundesinnenministerium (BMI) die verfügbaren Fördermittel für Einbruchschutz für dieses Jahr auf 65 Mio. Euro. Bislang standen 50 Mio. Euro für die Einbruchschutzförderung bereit. Das BMI und die KfW reagieren damit auf die anhaltend hohe Nachfrage für den Einbruchschutz.

Im August 2017 waren die KfW-Zuschüsse zur Verbesserung der Barrierefreiheit im Bad und im Wohnumfeld gestoppt worden, da die Haushaltsmittel erschöpft waren.

Jetzt können aber wieder Anträge für barrierereduzierende Maßnahmen gestellt werden. Das BMI und die KfW fördern mit Investitionszuschüssen bauliche Maßnahmen in Wohngebäuden, mit denen Barrieren im Wohnungsbestand reduziert und die Sicherheit erhöht werden. Die Zuschüsse ermöglichen älteren Menschen einen möglichst langen Verbleib in der gewohnten Umgebung und kommen in ihrer Mobilität eingeschränkten Menschen oder Familien mit Kindern zugute.

Private Bauherren und Mieter können ihren Förderantrag vor Beginn der Vorhaben im KfW-Zuschussportal online stellen und sollten innerhalb weniger Augenblicke ihre Förderzusage erhalten.

Weiterführende Informationen halten die KfW (www.kfw.de) und Ihr Innungsfachbetrieb bereit.

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Barrierefrei Thu, 23 Aug 2018 09:32:35 +0200
Der richtige Kamin https://www.wasserwaermeluft.de/heizung/kamin-und-kachelofen/details/artikel/3023-der-richtige-kamin/ Behaglichkeit, Atmosphäre und Energiesparen! An frostigen Wintertagen, aber auch an nasskalten Abenden im Frühjahr, Sommer und Herbst, ist ein Kamin oder Kachelofen eine wahre Wohltat. Feuer schafft eine behagliche Wärme und ein gemütliches Licht. Ein Kamin ist immer etwas ganz Besonderes. Um das Komfortpotenzial moderner Feuerstätten voll nutzen zu können, ist eine Beratung durch den Ofen- und Luftheizungsbauer wichtig. Der Experte kennt sich mit den verschiedenen Ofentechnologien bestens aus und findet die optimale Lösung. So entstehen ganz individuelle Heizkamine und Kachelöfen mit besonderem Design, ganz nach bevorzugtem Stil und Ambiente. Als modulares Hightech-Heizsystem zur Unterstützung oder sogar zur Beheizung des ganzen Hauses. Moderne Kachelofentechnik kombiniert der Ofenbauer mit der Warmwasser- und Solartechnik, mit Pufferspeichern, Fußbodenheizung und Wohnraumlüftung.

Schont Umwelt und Geldbeutel

Ein mit Holz befeuerter Kachelofen oder Heizkamin verbindet ökologische mit wirtschaftlichen Vorteilen. Holz verbrennt CO2-neutral und entlastet damit das Klima. Der Naturstoff ist außerdem immer verfügbar. Unabhängig von Turbulenzen bei fossilen Brennstoffen bietet Holz Versorgungssicherheit. Vorzugsweise natürlich aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Zudem ist der Wärmepreis in der Regel im Vergleich zu fossilen Brennstoffen konstant niedrig.

Behaglichkeit pur

Ein Heizkamin oder Kachelofen bringt pure Behaglichkeit in Wohnraum oder Küche. Der Mensch empfindet die milde, gesunde Strahlungswärme eines Kamins als besonders angenehm. Denn die Wärme des Ofens entspricht unseren physiologischen Bedürfnissen. Die keramische Speichermasse eines individuell gebauten Kachelofens gibt die langwellige Wärmestrahlung gleichmäßig in den Raum ab und sorgt für ein angenehmes Raumklima. Studien belegen die entspannende und stärkende Wirkung auf den Organismus.

Für jeden den richtigen Typ

Moderne Kachelöfen und Kamine gibt es in vielen technischen Ausführungen. Der Idealtyp ist genau auf die persönlichen Bedürfnisse nach Wärme und Design, aber auch auf die Räumlichkeiten abgestimmt. So kann man zwischen verschiedenen Ofentypen wählen. Den schönen Wärmespender für relaxte Abende mit Lagerfeuer-Atmosphäre, den leistungsstarken Dauerbrenner als Herzstück eines modularen Heizsystems oder den wohnlichen Mittelpunkt in der Küche der Bewohner. Auch in Sachen Heiztechnik und Brennstoffen ist ziemlich viel möglich.

Fachmann für langes Kaminglück

Der Ofen- und Luftheizungsbauer ist der richtige Ansprechpartner, wenn es um Technik und Design eines Kamins oder Kachelofens geht. Er zeigt, was in Ihr Zuhause passt und stimmt alles mit Ihnen ab, damit Sie von vorneherein die richtige Wahl treffen. Er berät sie über alle technischen Varianten, bis hin zur Integration Ihrer Solartechnik. Anschließend übernimmt er Planung und Einbau, auf Wunsch auch Wartung und Service. So können Sie sich von Beginn an entspannt zurücklehnen.
Weitere Infos unter www.kachelofenwelt.de

Die Technik im kurzen Überblick:

Grundofen/Speicherofen/Kachelofen

Klassiker für eine langanhaltende, gleichmäßige Heizleistung und damit eher als Dauerheizung geeignet. Sein hoher Wirkungsgrad macht ihn ideal für Niedrigenergiehäuser. Charakteristisch sind der zweischalig gemauerte Feuerraum und das ausgeklügelte System an steigenden, fallenden und liegenden Heizgaszügen aus hochwertigen Schamottesteinen. Die Speichermasse wird verputzt und kann teilweise oder vollständig mit schönen Kacheln verkleidet werden. Gestalterischer Kreativität und handwerklichem Können sind hierbei keine Grenzen gesetzt. Gleiches gilt für Formen, Farben und Oberflächenstrukturen.

Warmluft-Kachelofen und Kombi-Kachelofen

Entwickeln einen Teil ihrer Heizleistung in kurzer Zeit und nutzen die Raumluft als Wärmeträger. Der Ofen besteht aus einem Guss-Heizeinsatz mit nachgeschalteten Heizgaszügen. Durch Öffnungen saugt er Raumluft an, erhitzt sie und leitet sie wieder zurück in das Zimmer. Die warme Luft kann über Lüftungskanäle auch in weitere Räume gelangen. Je nach Ausführung mit unterschiedlichem Anteil an Strahlungswärme, z. B. über die Kacheloberfläche.

Heizkamin

Liefert effiziente und schnelle Heizleistung. Der Feuerraum ist verschließbar, die Panoramascheibe bietet aber freien Blick auf das Flammenspiel. Hoch entwickelte Heizeinsätze sorgen für optimalen Abbrand. Besonders für die Übergangszeit, aber auch als Zusatzheizung an kalten Tagen geeignet.

Kachelherd

Jahrhundertelang das Herz der Wohnküche; verbindet Heizen und Kochen miteinander. Heizen wie beim Grundherd, der sich unmittelbar unter den Herdplatten befinden. Kochprofis schätzen ihn. Die Hitze aus dem Feuerraum wird durch keramische Heizgaszüge geleitet und erwärmt Koch- und Backvorrichtung sowie Kacheloberflächen.

Kaminofen

Ist platzsparend und lässt sich flexibel einsetzen. Voraussetzung ist der Anschluss an einen geeigneten Schornstein. Der Kaminofen besteht aus Metall und ist mit Stahl, Keramik, Natur- oder Speckstein verkleidet. Besonders effizient sind Kaminöfen mit Wassertechnik.

Pelletofen

Pelletöfen sind komfortabel, leicht zu bedienen und zeichnen sich darüber hinaus durch einen sehr hohen Wirkungsgrad aus. Gezündet wird auf Knopfdruck. Die gesamte Verbrennung wird elektronisch gesteuert. Die Pellets selbst werden aus trockenen Holzspänen mit hohem Druck verpresst und können entweder in Säcken oder direkt in einem speziellen Vorratslager deponiert werden. Pelletöfen mit Wassertechnik können auch das Herzstück eines modularen Heizsystems für das Haus bilden. Diese Heizsysteme eignen sich besonders für Häuser mit geringem Wärmebedarf wie Niedrigenergiehäuser.

Mit Brennholz richtig feuern

Die besten Tipps für ein sauberes und umweltfreundliches Kamin- und Ofenvergnügen.

1. Trockenes Brennholz verwenden

Brennholz sollte etwa zwei Jahre lagern. Ein gutes Lager schützt das Holz vor Witterung und lässt den Wind durch. Das verhindert Fäulnis und Schimmelbefall. Am besten ein paar Tage vor der Nutzung ins Haus holen. Dadurch ist das Holz vorgewärmt und bei nasskaltem Wetter auch an der Außenseite trocken.

2. Auf die richtige Menge achten

Zu wenig Brennholz lässt die Scheibe verrußen. Die Emissionswerte steigen, was die Umwelt unnötig belastet.
Eine Überladung kann zur Kostenfalle werden, wenn Materialien wie Scheibe und Dichtungen durch eine Überhitzung Schaden nehmen. Lassen Sie sich die optimale Brennstoffmenge einfach von Ihrem Ofen- und Luftheizungsbauer zeigen.

3. Für ausreichend Verbrennungsluft sorgen

Eine Verbrennung benötigt Sauerstoff. Über den Luftschieber der Feuerstätte können Sie die Verbrennungsluft regulieren. Zu Beginn und während der Feuerung benötigt die Verbrennung besonders viel Sauerstoff. Der Luftschieber sollte maximal geöffnet sein. In der Ausbrand- und Glutphase können Sie etwas Verbrennungsluft zurücknehmen.

4. Von oben anzünden

Üblicherweise stapeln Sie das Holz im Brennraum zu zwei bis drei Schichten übereinander. Am besten jede
Schicht im 90°-Winkel zueinander versetzt. Seien Sie experimentierfreudig und legen Sie Anzünder und feines
Zündholz oben auf. Die Flamme frisst sich von oben nach unten durch, wobei meist weniger Rauch entsteht.

Der Fachbetrieb in Ihrer Nähe: Ofen- und Luftheizungsbauer

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Kamin- und Kachelofen Sat, 23 Jun 2018 12:40:00 +0200
10 Tipps fürs barrierefreie Bad https://www.wasserwaermeluft.de/sanitaer/barrierefreies-bad/details/artikel/3054-10-tipps-fuers-barrierefreie-bad/ Barrierefreiheit im Bad bietet ein Plus an Sicherheit und Komfort Passende Türbreite, bodengleiche Dusche, stimmige Beleuchtung: Für die barrierefreie Ausstattung im Bad gibt es bestimmte Vorgaben. Zehn Punkte sind besonders wichtig.

  1. Eingang: Um ihn mit Hilfsgeräten sicher passieren zu können, darf es keine Schwelle geben. Die Tür sollte mindestens 90 Zentimeter breit sein und sich nach außen öffnen.
  2. Boden: Fliesen mit Rutschfestigkeitsklasse R10 wählen. Farblich eignen sich helle Töne, die das Licht reflektieren. 
  3. Beleuchtung: Empfohlen wird eine starke Beleuchtung. Licht aus mehreren Quellen wirft keine Schlagschatten. Vorteilhaft sind Deckeneinbaustrahler mit Bewegungsmelder und Nachtlichter an Spiegel und WC-Sitz.
  4. Ecken und Kanten: Möbel und Sanitärobjekte mit weichen Ecken und Kanten minimieren das Verletzungsrisiko bei ungewolltem Anstoßen.
  5. WC: Die Toilette muss eine stabile Unterkonstruktion haben, inklusive des Sitzes mindestens 48 Zentimeter hoch angebracht sein und mit Verlängerung 70 Zentimeter weit in den Raum reichen, um ein seitliches Umsteigen zu ermöglichen.
  6. Dusche: Auf Ebenerdigkeit achten. Die Duschabtrennung nach der Sehstärke ihrer Benutzer auswählen. Transparente Modelle sind leicht zu übersehen. Eine Deckenkopfbrause kann auch im Sitzen und von einem Rollstuhl aus genutzt werden.
  7. Waschbecken: Nach Möglichkeit sollten sie unterfahrbar sein und integrierte Griffmulden haben. So kann auch ein Rollstuhlfahrer sich eigenständig an ein Waschbecken heranrollen.
  8. Bedienelemente/Armaturen sind selbsterklärend, in einer Höhe von 85 Zentimeter angebracht und liegen neben einer Bewegungsfläche von 120 Zentimeter. Die Steuerung über Zieh- und Drückbewegungen ist besser als Drehbewegungen.
  9. Spiegel: Kippspiegel sorgen für gute Sicht im Stehen und Sitzen. Gut ist auch ein beleuchteter Vergrößerungsspiegel mit Teleskoparm, der sich ausziehen und schwenken lässt.
  10. Steckdosen: Häufig benutzte Steckdosen in einer Mindesthöhe von 70 Zentimeter und 50 Zentimeter von Raumecken entfernt anbringen.

Weitere Infos unter http://www.shk-barrierefrei.de/

Der SHK-Fachbetrieb berät, wie ein barrierefreies Bad optimal gestaltet wird.

Familienbad: Komfort mit Sicherheit

Moderne Generationenbäder müssen sorgfältig geplant werden. Denn schließlich gilt es, grundverschiedene Bedürfnisse zu erfüllen. Während es jungen Familien meist um Design und Komfort geht, sind für die ältere Generation die Themen Sicherheit und Barrierefreiheit wichtig. Wie sich die verschiedenen Ansprüche heute optimal vereinen lassen, wissen die Badprofis aus dem SHK-Fachbetrieb vor Ort. Sie zeigen sehr überzeugend, dass ein modernes Generationenbad nicht nur sehr gut aussieht, sondern auch konsequent barrierefrei sein kann.

Wer sich inspirieren lassen möchte, findet im Internet unter www.shk-barrierefrei.de viele gute Ideen. Dort informiert der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) umfassend zum Thema Barrierefreiheit im Bad und bietet sogar eine Produktsuche für bestimmte körperliche Einschränkungen.

Für Badumbau Zuschüsse sichern

Wer sein Badezimmer barrierefrei umgestalten lassen möchte, erhält dafür einen Zuschuss von der KfW-Bank. Das Programm 455 „Altersgerecht Umbauen – Investitionszuschuss“ ist Anfang 2017 neu aufgelegt worden. Schnelles Handeln ist wichtig: Im Vorjahr waren die Mittel bereits Ende Juli ausgeschöpft. Von der Förderung profitieren Haus- und Wohnungseigentümer ebenso wie Wohnungseigentümergemeinschaften und – wenn der Vermieter dem Umbau zustimmt – sogar Mieter. Konkret fördert die KfW mehr Bewegungsfläche, einen barrierefreien Zugang, die Installation einer bodenebenen Duschfläche und die Modernisierung von Sanitärobjekten. Der Zuschuss kann bis zu 6.250 Euro betragen, wenn der Antrag vor dem Umbau unter www.kfw.de/zuschussportal eingeht. Weitere Voraussetzungen sind eine Mindestinvestition von 2.000 Euro und die Umsetzung durch einen Fachbetrieb. Der SHK-Profi weiß schließlich, worauf es ankommt. Er plant nicht nur die passenden Produkte und gesamte Elektrik, sondern setzt dies alles auch fachmännisch um.

Heute schon an morgen denken

Schönes Bad ohne Barrieren

Um das Bad auch im Alter oder bei Krankheit möglichst lange nutzen zu können, ist Barrierefreiheit wichtig. Denn wenn der Platz für die Gehhilfe fehlt, der Einstieg in die Wanne zum Hindernis wird oder der Fußboden gefährlich rutschig ist, kommen ältere Menschen schnell an ihre Grenzen. Mit der altersgerechten Umgestaltung des Bades sollten Eigenheimbesitzer idealerweise während des Berufslebens beginnen. Finanzielle Belastungen können in dieser Phase besser ausbalanciert werden und Barrierefreiheit bedeutet auch für Jüngere ein Plus an Komfort und Sicherheit. Planung und Ausführung sollten durch einen erfahrenen Fachmann der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik erfolgen. Denn die Experten aus dem SHK-Fachbetrieb vor Ort kennen die gesetzlichen Vorgaben und helfen dabei, individuelle Wünsche zukunftssicher umzusetzen. Das beginnt bereits bei der Wand, die stabil genug sein muss, um später einen Duschsitz anzubringen, und hört bei der intelligent geplanten Leerverrohrung  zum Nachrüsten von Nachtlicht oder Notruf-Schalter nicht auf. Auch unterfahrbare Waschbecken, eine bodenebene Duschfläche, rutschhemmende Bodenbeläge, Bewegungsmelder, ein durchdachtes Beleuchtungskonzept und vieles mehr sind zu berücksichtigen.

Der SHK-Profi kennt alle geeigneten Produkte und kann deswegen ein zukunftssicheres Bad realisieren, das bis ins hohe Alter bequem und sicher zu nutzen ist.

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Barrierefrei Neubau Mon, 18 Jun 2018 13:13:00 +0200
Eine professionelle Planung ist beim Umbau des Bades unverzichtbar https://www.wasserwaermeluft.de/sanitaer/bad-renovieren/details/artikel/3026-eine-professionelle-planung-ist-beim-umbau-des-bades-unverzichtbar/ Mehrwert duch Handwerk Beim nächsten Bad wird alles anders: Wo heute noch tristes Einerlei mit Kacheln aus den 70er Jahren, schmutzig-grauen Fugen und betagten Armaturen herrscht, wünschen sich viele im Bad eine Wellnessoase, die ein angenehmes Wohngefühl vermittelt. Doch leichter gesagt als getan: Wo anfangen bei der Planung für das Bad, was ist terminlich zu organisieren und wie lässt sich die Modernisierung möglichst wirtschaftlich gestalten? Diese und weitere Fragen beschäftigen Haus- oder Wohnungsbesitzer, wenn sie über die Modernisierung ihres Bades nachdenken. Hinzu kommt die Angst vor wochenlangem Lärm und Dreck im Bad, der sich dann nahezu in allen Räume verteilt. Dabei geht es auch anders - vorausgesetzt, das neue Bad, oder Wellnessbad, wird vorausschauend und fachkundig geplant.

Frühzeitig einen erfahrenen Fachhandwerker einschalten

Eine Sanierung im Bad ist mit einem Puzzlespiel vergleichbar: "Bei diesem komplexen Projekt sind weit über 1.000 Einzelteile exakt aufeinander abzustimmen", schildert Andreas Braun vom Zentralverband Sanitär Heizung und Klima (ZVSHK). Damit man dabei nicht den Überblick verliert, sollte man frühzeitig einen erfahrenen Fachhandwerker vor Ort einschalten. Gemeinsam mit ihm ließen sich in einer der vielen Bäderausstellungen des Großhandels oder auch des Betriebes Inspirationen für das neue Bad sammeln. "Schritt für Schritt entsteht so eine individuelle Planung des Bades. Entscheidend sind dabei die Wünsche der Bewohner und die örtlichen Gegebenheiten", so Andreas Braun. Viele Tipps dazu und eine Checkliste mit den sieben wichtigsten Punkten für eine gelungene und wirtschaftliche Modernisierung bietet das Verbraucherportal Ratgeberzentrale unter www.rgz24.de/traumbad.

Den passenden Zeitpunkt finden

Wichtig ist es zudem, den passenden Zeitpunkt für die Modernisierung des Bades zu finden: "Das Badezimmer zu renovieren, nimmt etwa zwei Wochen in Anspruch. Warum also den Umbau nicht einfach mit dem Urlaub verbinden?", empfiehlt Sanitärexperte Braun. So können die Bewohner entspannen, während sich der Bad-Profi gewerkeübergreifend um die zeitliche Koordination aller Arbeiten rund um das Bad kümmert. Erfahrene Badsanierer findet man bequem mit der Handwerkersuche.

Die Kosten für das Bad im Blick

Neben den ästhetischen Wünschen zählen für Hausbesitzer bei der Badmodernisierung vor allem die Kosten. "Hier sollte man sich nicht von vermeintlich günstigen Internetangeboten blenden lassen", rät Andreas Braun vom Zentralverband Sanitär Heizung und Klima (ZVSHK). Fachbetriebe vor Ort hingegen böten einen Festpreis an für Sanitärprodukte, Montage und Arbeitsleistung bis hin zur Gewährleistung. Es gebe keine versteckten Nebenkosten wie etwa für Versand und Entsorgung. "Ein weiterer Vorteil: Der Kunde zahlt nach Baufortschritt und nicht komplett im Voraus", so Braun.

In nur zwei Wochen zum Wunschbad

Expertentipp: Stressfreie Modernisierung mit Unterstützung durch den Profi

Wochenlanger Lärm und jede Menge Schmutz: Daran denken viele bei einer Modernisierung des Badezimmers und nehmen weiter notgedrungen mit der betagten Einrichtung vorlieb - obwohl Farben und Design schon lange nicht mehr gefallen. Dabei geht es auch anders. Mit einer professionellen Planung lässt sich das Bad in nur zwei Wochen rundum verschönern. 

Wie kann man sich bei der Badmodernisierung vor Fehlentscheidungen schützen?

  • Wichtig ist es, schon rechtzeitig vor dem Start der Modernisierung des Bades einen Fachhandwerker einzuschalten. Er schaut sich das alte Bad an, gibt erste Ratschläge und die Hauseigentümer können danach eine der zahlreichen Bäderausstellungen besuchen. Dank professioneller Beratung und vielfältiger Vergleichsmöglichkeiten entspricht die Planung dann exakt den individuellen Wünschen - etwa bis hin zu einer barrierefreien Gestaltung.

Worauf kommt es im Detail an?

  • Die Badmodernisierung ist ein komplexes Projekt, von der neuen Badausstattung über die Heizungsanlage bis hin zur Elektrik und dem Innenausbau. So gibt es weit über 1.000 Einzelteile, die aufeinander abgestimmt werden müssen. Schließlich sollen die einzelnen Komponenten zueinander passen, so dass es zu einer stressfreien, optimalen Umsetzung des neuen Bades kommt.                                                                                                          

Wie können Modernisierer die Kosten im Griff behalten?

  • Nach der Beratung zum Bad erstellt der Handwerker ein sogenanntes wirtschaftlich ausgerichtetes Komplettangebot: Damit garantiert er einen Festpreis für Sanitärprodukte, Montage, Arbeitsleistung sowie Gewährleistung bei Schäden und sichert die Einhaltung sämtlicher Termine und eine saubere Arbeit zu. Es gibt keine versteckten Nebenkosten, wie etwa für Verpackung, Versand und Entsorgung. Mein Tipp: Die Urlaubszeit ist eine sehr gute Gelegenheit, um das neue Traumbad stressfrei zu verwirklichen. Man kehrt nach zwei Wochen erholt zurück - und findet zuhause bereits die neue Wellness-Oase vor.

Sieben Schritte bis zum neuen Bad

Worauf ist bei der Badrenovierung zu achten? Hier die sieben wichtigsten Tipps von Andreas Braun vom Zentralverband Sanitär, Heizung und Klima:

  1. Einrichtungsstil und Badthema mit der Familie besprechen.
  2. Budget für Badsanierung festlegen.
  3. Erstgespräch mit dem Badprofi aus dem SHK-Fachhandwerk führen, Ansprechpartner vor Ort finden.
  4. Badausstellung besuchen und Ideen sammeln.
  5. Planungsskizze und wirtschaftliches Gesamtangebot freigeben.
  6. Feste Termine vereinbaren.
  7. Übergabe des neuen Badezimmers.
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Modernisierung Sat, 16 Jun 2018 11:20:00 +0200
Bei der Wartung nicht vergessen: die Fußbodenheizung https://www.wasserwaermeluft.de/heizung/wartung/details/artikel/2953-bei-der-wartung-nicht-vergessen-die-fussbodenheizung/ Die Effizienz von technischen Geräten hängt auch an der Wartung. Bei einem Brenner oder Motor sieht das jeder sofort ein, aber auch eine Fußbodenheizung sollte irgendwann mal gewartet werden.

Auch wenn man das der Fußbodenheizung nicht unmittelbar ansieht, auch diese unterliegt einem Verschleiß. Das kann ganz vordergründig der Fußbodenverteiler sein, bei dem die Ventile nicht ordnungsgemäß öffnen oder schließen. Eventuell sind Raumthermostat oder Stellmotoren im Laufe der Jahre defekt geworden. Aber auch das Rohr selber ist nicht mehr im gleichen Zustand wie beim Einbau. Dabei geht es weniger um die Qualität und Lebensdauer der Rohrleitung. Dieser bleibt über Jahrzehnte auf einen ausreichenden Niveau. Problematisch ist eher, dass durch das Fußbodenheizungsrohr, das zumeist aus Kunststoff ist, Sauerstoff in das Leitungswasser diffundiert. Dies gilt sowohl für diffusionsoffene Rohrleitungen als auch, wenn auch deutlich reduziert, für sauerstoffgesperrtes Rohr. Dieser immer wieder frisch eingetragene Sauerstoff führt dazu, dass die verbliebenen Teile aus metallischen Werkstoffen (Wärmetauscher im Kessel, Ventile,…) korrodieren. Die Korrosionsprodukte lagern sich im Rohr der Fußbodenheizung ab und führen langsam aber sicher dazu, dass der freie Querschnitt immer kleiner wird. Unter dem Strich für das zu einer verringerten Wärmeabgabe oder im schlimmsten Fall zu einem Verschluss der Rohrleitung.

Heizung checken lohnt sich

Grundsätzlich empfiehlt sich, dass nach zum Beispiel zehn Jahren die Heizkreise von einem Fachmann gespült werden. Ablagerungen werden so rechtzeitig entfernt. Gleichzeitig können die Verteiler, Ventile und Pumpe einer Funktionsprüfung unterzogen werden. Und wenn der Handwerker schon im Haus ist, kann man gleich die komplette Heizung durch einen ZVSHK Heizungs-Checks überprüfen lassen.

Viele alte Fußbodenheizungen haben zum Beispiel noch keine Einzelraumregelung. Diese lässt sich relativ unproblematisch durch Funklösungen nachrüsten. Eventuell wurde bei der alten Fußbodenheizung kein hydraulischer Abgleich durchgeführt. Vermutlich lässt sich die Pumpe tauschen. Während alte Pumpen häufig noch mit 50-100 W Stromaufnahme über viele Tausen Stunden im Jahr betrieben werden, reduziert sich die Leistung beim modernen Hocheffizienzpumpen im Einfamilienhaus auf einen Bereich von 5-6 W. Da sind 50 € im Jahr alleine bei den Stromkosten schnell gespart. Vielleicht lässt sich auch durch die Heizkurve etwas nach unten verschieben.

Wenn man all diese Optimierungsschritte zusammen nimmt, sind die Brennstoffkosten dauerhaft schnell um 10 % gesenkt. Unter günstigen Randbedingungen können es aber auch deutlich mehr sein. Die Wartung mit anschließender Optimierung sorgt also nicht nur für eine dauerhaft zuverlässige Heizungsanlage, sie spart darüber hinaus bares Geld.

Vor Ort berät Sie gern der Fachbetrieb.

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Wartung Thu, 14 Jun 2018 10:41:00 +0200