Diese Seite wurde mit freundlicher Unterstützung des
Zentralverbands Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) erstellt.

Abt Heizungsbau GmbH

Adressdaten

Abt Heizungsbau GmbH
Rotäcker 18
88271 Wilhelmsdorf
Baden-Württemberg

Unsere Fachgebiete & Leistungen

  • Heizungsinstallation 
  • Pellets- / Holzheizung
  • Optimierung von Heizungsanlagen / hydraulischer Abgleich

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News

  • Schäden durch Frost vermeiden

    Extreme Kälte kann wasserführende Leitungen beschädigen und die Bausubstanz angreifen.

  • Wo ist der beste Platz für eine Wärmepumpe?

    Tipps für einen effizienten Betrieb

  • Energie sparen im Haushalt

    Tipps zur schnellen und langfristigen Verbrauchsreduzierung

Schäden durch Frost vermeiden

Extreme Kälte kann wasserführende Leitungen beschädigen und die Bausubstanz angreifen.

– das kann teuer werden …

Wenn die Temperaturen über einen längeren Zeitraum im Minusbereich liegen, ist die Gefahr groß, dass Wasserleitungen, Heizungsrohre oder auch die Solarleitungen Schaden nehmen. Alle wasserführenden Leitungen sind bei Frost gefährdet. Meist bildet sich zunächst ein kleiner Eispfropfen, dann kann das Wasser nicht mehr fließen und schließlich friert die ganze Leitung ein. In abgesperrten Leitungsabschnitten oder beim Einfrieren von zwei Seiten kann das Rohr dabei leicht platzen.

Frostschäden gehören zu den häufigsten Schadensfällen am Haus.

Jährlich bersten in Deutschland mehr als eine Million Leitungen. Doch Gebäude- und Hausratversicherungen kommen nicht für Frostschäden auf, wenn die Heizung nicht zumindest im Frostschutz-Modus läuft. Der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) empfiehlt den Hauseigentümern daher, Heizungs- und Wasserleitungen rechtzeitig frostsicher zu machen.

Vorsicht im Außenbereich

Einige Maßnahmen dafür sollten bereits vor Einbruch der Kälteperiode getroffen werden. Zunächst gilt es, vor dem ersten Frost alle Leitungen zu restlos zu entleeren und auszublasen, die zu Wasserhähnen im Außenbereich führen. Bei diesen Leitungen ist die Gefahr besonders groß, dass darin enthaltenes Restwasser gefriert. Dabei dehnt sich das Eis aus, die Leitungen bersten. Bei einsetzendem Tauwetter sickert das Wasser schließlich ins Mauerwerk ein. Eine gute Alternative sind frostsichere Außenzapfstellen. Die Leitung zur Außenzapfstelle muss auch zur Winterzeit durchströmt sein, z. B. durch über eine angeschlossene Spüle oder einen Spülkasten.

Heizung nie ganz abstellen

Doch nicht nur Leitungen mit Außenanschluss sind bei Frostgefahr betroffen. Wenn die Räume nicht ausreichend beheizt werden, kann das Wasser auch in den Rohren im Innenbereich gefrieren. Fenster, die permanent auf Kippstellung stehen, vergrößern diese Gefahr. Im Schadensfall können Wände, Fußböden, Decken und die Inneneinrichtung in Mitleidenschaft gezogen werden. Hauseigentümer sollten daher die Heizanlage bei Kälte und Frost nie ganz abstellen und die Raumthermostate nicht schließen, sondern auf kleiner Stufe  - mindestens in der Frostschutz-Funktion – öffnen. Vorsicht ist besonders bei Ölbrennern geboten: Niedrige Temperaturen können die Konsistenz des im Öl enthaltenen Paraffins verändern. Mögliche Folge: Ölleitungen verstopfen, die Heizung fällt aus.

Heizanlage bei Kälte und Frost nie ganz abstellen

Um dem Einfrieren bei Frost vorzubeugen sollten Hausbesitzer die Heizung auch in den Räumen aufdrehen, die nicht bewohnt sind. Zudem ist es ratsam, sogar bei Abwesenheit die Wohnräume ausreichend zu beheizen

Damit die Heizungsanlage stets zuverlässig und auch unter extremen Witterungsbedingungen läuft, ist eine regelmäßige Wartung durch den SHK-Innungsfachbetrieb erforderlich. Adressen von qualifizierten Betrieben finden Sie in der Handwerkersuche.

Weitere Informationen:

Wo ist der beste Platz für eine Wärmepumpe?

Tipps für einen effizienten Betrieb

Die Wahl des richtigen Standorts ist einer der wichtigsten Faktoren für die Effizienz, Lebensdauer und den störungsfreien Betrieb einer Wärmepumpe. Ob Luft-Wasser-Wärmepumpe, Sole-Wasser-Wärmepumpe (Erdwärme) oder Wasser-Wasser-Wärmepumpe, der Platz muss sorgfältig geplant werden.

Eine optimale Standortwahl sorgt dafür, dass die Wärmepumpe:

  • effizient arbeitet,
  • Energie spart,
  • möglichst leise läuft,
  • leicht gewartet werden kann.

1. Luft-Wasser-Wärmepumpe: idealer Standort im Außenbereich

Luft-Wasser-Wärmepumpen sind die am häufigsten eingesetzten Wärmepumpen. Sie nutzen die Umgebungsluft zur Wärmegewinnung.

Geeignete Standorte:

  • im Garten oder Hofbereich auf einem festen Fundament,
  • auf einem ebenem Untergrund ohne Wasserstau oder Schneeansammlung.

Wichtige Kriterien:

  • Freie Luftzirkulation: Büsche, Mauern oder Zäune sollten mindestens 1–2 Meter Abstand haben, damit die Luft ungehindert strömen kann.
  • Schallschutz: Wärmepumpen erzeugen ein leichtes Betriebsgeräusch. Im Rahmen der Planung wird der benötigte Abstand zu schutzbedürftigen Orten, zum Beispiel zur Terrasse des Nachbarn oder zum Schlafzimmer berechnet, damit es keine Probleme gibt.
  • Kurze Leitungswege: Je näher die Wärmepumpe an der Heizungsanlage installiert ist, desto geringer sind Wärmeverluste.

2. Sole-Wasser-Wärmepumpe (Erdwärme): Nutzung der Bodentemperatur

Sole-Wasser-Wärmepumpen gewinnen Energie aus dem Erdreich. Die Wärmequelle kann über Flächenkollektoren oder Tiefenbohrungen erfolgen.

Flächenkollektoren:

  • Benötigen ausreichend freie Gartenfläche.
  • Die Fläche sollte möglichst unbeschattet sein und später nicht überbaut werden.
  • Vorteil: Niedrige Betriebskosten, da konstante Bodentemperaturen genutzt werden.

Tiefenbohrungen:

  • Platzsparend, da sie vertikal in den Boden gehen.
  • Benötigen geologische Prüfungen und Genehmigungen.
  • Vorteil: Sehr effiziente Energiegewinnung, auch auf kleineren Grundstücken möglich.

Allgemeine Hinweise:

  • Die Leitungen zwischen Wärmepumpe und Kollektor sollten möglichst kurz sein.
  • Erdarbeiten sollten professionell geplant werden, um Schäden und Leistungsverluste zu vermeiden.

3. Wasser-Wasser-Wärmepumpe: Standort abhängig vom Grundwasser

Die Wasser-Wasser-Wärmepumpe nutzt Grundwasser als Wärmequelle.

Kriterien für den Standort:

  • Zugang zu einem Förder- und Schluckbrunnen mit ausreichender Wasserqualität und -menge.
  • Wasserrechtliche Genehmigungen müssen vorliegen.

Vorteile:

  • Sehr hohe Effizienz aufgrund konstanter Wassertemperaturen.
  • Besonders geeignet für größere Gebäude oder Neubauten.

Nachteile:

  • Standortwahl stark eingeschränkt durch vorhandene Wasserressourcen.

4. Allgemeine Tipps für den optimalen Standort einer Wärmepumpe

Unabhängig vom Typ gelten folgende Grundregeln:

  • Zugänglichkeit: Wartung und Servicearbeiten sollten einfach möglich sein.
  • Lärm- und Wärmeschutz: Geräte sollten so platziert werden, dass Geräusche nicht stören und Wärmeabstrahlung kontrolliert wird.
  • Leitungswege: Kürzere Leitungen zwischen Wärmepumpe und Heizsystem erhöhen die Effizienz.
  • Aufstellung: Luft-Wasser-Wärmepumpen sollten auf stabilem Untergrund stehen.
  • Abstand zu Nachbarn: Mindestabstand einhalten, um Konflikte wegen Geräuschentwicklung zu vermeiden.

Fazit

Der beste Platz für eine Wärmepumpe hängt vom Wärmepumpentyp, den örtlichen Gegebenheiten und der geplanten Nutzung ab. Grundsätzlich gilt:

  • Freie Luftzufuhr oder geeignete Boden- bzw. Wasserquelle,
  • kurze Leitungswege zum Heizsystem,
  • leichte Zugänglichkeit für Wartung und Service,
  • Schallschutz und Umgebungsbedingungen berücksichtigen.

Mit der richtigen Standortwahl arbeitet die Wärmepumpe effizient, leise und langlebig – und sorgt langfristig für niedrige Heizkosten.

Tipp: Vor Ort berät der SHK-Fachbetrieb mit Rat und Tat. Den passenden Betrieb jetzt einfach in der Handwerkersuche finden.

 

 

Energie sparen im Haushalt

Tipps zur schnellen und langfristigen Verbrauchsreduzierung

Steigende Energiekosten und die Notwendigkeit von Klimaschutz machen Energiesparen im Haushalt unverzichtbar. Mit gezielten Maßnahmen lassen sich Heizkosten senken und der Energieverbrauch dauerhaft reduzieren. Der folgende Ratgeber zeigt praxisnahe Tipps zur schnellen Verbrauchsreduzierung und langfristigen Optimierung der Heizungs- und Gebäudetechnik.


Schnelle Maßnahmen zur Verbrauchsreduzierung

Viele einfache Schritte lassen sich sofort umsetzen und führen bereits zu deutlichen Einsparungen beim Energieverbrauch:

1. Raumtemperatur senken

Eine Absenkung der Raumtemperatur um nur 1 °C reduziert den Heizenergieverbrauch um bis zu 6 % (Quelle: Deutsche Energie-Agentur, dena).

2. Warmwasserverbrauch reduzieren

Mit Sparduschköpfen und Durchflussbegrenzern lässt sich der Warmwasserbedarf beim Duschen nahezu halbieren.

3. Energieeffiziente Geräte nutzen

Der Austausch von herkömmlichen Glühbirnen durch LED-Leuchten sowie der Einsatz von energieeffizienten Elektrogeräten spart Stromkosten.

4. Heizkörper entlüften

Regelmäßiges Entlüften der Heizkörper verbessert die Wärmeverteilung und senkt unnötigen Mehrverbrauch.

5. Richtig lüften im Winter

Statt Dauerlüften empfiehlt sich Stoßlüftung mit weit geöffneten Fenstern. So wird die Luft ausgetauscht, ohne die Heizenergie zu verschwenden.

6. Fenster und Rollläden nutzen

  • Undichte Fenster abdichten, um Wärmeverluste zu vermeiden.
  • Rollläden nachts schließen, um die Wärmedämmung zu verbessern.

Langfristige Maßnahmen zur Verbrauchsreduzierung

Neben Sofortmaßnahmen lohnt sich eine Investition in energetische Modernisierung und Heizungsoptimierung.

1. Dämmung von Rohrleitungen und Armaturen

Unzureichend isolierte Heizungsrohre erhöhen den Energieverbrauch. Eine nachträgliche Dämmung ist kostengünstig und effektiv.

2. Heizungswartung und hydraulischer Abgleich

Eine regelmäßige Wartung der Heizungsanlage umfasst die Reinigung des Wärmeerzeugers und den hydraulischen Abgleich. Damit wird die Wärme gleichmäßig im Gebäude verteilt und Energieverluste werden vermieden.

3. Heizungscheck und Modernisierung

Ein Heizungscheck analysiert den aktuellen Zustand der Anlage. Fachbetriebe beraten im Anschluss zu Modernisierungsmaßnahmen, dem Einsatz erneuerbarer Energien sowie zu staatlichen Förderprogrammen.

4. Digitale Heizkörperthermostate

Der Einbau von elektronischen, programmierbaren Thermostaten senkt den Energieverbrauch, da sich die Raumtemperatur automatisch an den Bedarf anpasst.

5. Smarthome-Technik einsetzen

Moderne Mess-, Steuer- und Regelungssysteme mit Smarthome-Anbindung ermöglichen eine intelligente und effiziente Heizungssteuerung.


Beratung durch Fachbetriebe

Für die Umsetzung von Energieeinsparmaßnahmen sind SHK-Innungsbetriebe (Sanitär, Heizung, Klima) die richtigen Ansprechpartner. Sie beraten umfassend zu:

  • Energiesparender Heiztechnik
  • Wärmeverteilsystemen im Gebäude
  • Staatlicher Förderung für Modernisierungsmaßnahmen

Einen qualifizierten Fachbetrieb in Ihrer Nähe finden Sie in der Handwerkersuche:
www.wasserwaermeluft.de/handwerkersuche

Fazit

Schon kleine Maßnahmen wie die Senkung der Raumtemperatur oder die Nutzung von Sparduschköpfen können spürbare Einsparungen bringen. Wer zusätzlich in Heizungsmodernisierung und Dämmung investiert, profitiert langfristig von geringeren Energiekosten, höherer Effizienz und staatlicher Förderung.