Diese Seite wurde mit freundlicher Unterstützung des
Zentralverbands Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) erstellt.

Baumann Dach und Wand GmbH

Adressdaten

Baumann Dach und Wand GmbH
Reichenbachstr. 27 - 31
68309 Mannheim
Baden-Württemberg

Unsere Fachgebiete & Leistungen

  • Solarthermie
  • Dach- und Fassaden-Check

Anfahrt

Nachricht an Baumann Dach und Wand GmbH

Bitte füllen Sie alle markierten Felder aus.

News

    Klimaschutzprogramm der Bundesregierung

    Fragen und Antworten vom Zentralverband Sanitär Heizung Klima

    Stand: 29.10.2019

    Aufgrund der aktuellen Beschlüsse des Bundeskabinetts - insbesondere zur Umgestaltung der Förderkulisse - jagt eine öffentliche Schlagzeile die nächste. Dies führte im Heizungsbauerhandwerk bereits zu einer spürbaren Verunsicherung der Kunden. Nach einer Blitzumfrage des ZVSHK bei seinen Mitgliedsunternehmen vermelden bereits 37 % der Befragten Auftragsstornierungen bei der Heizungsanlagenmodernisierung. Die von den Eigenheimbesitzern zurückgenommenen Aufträge summieren sich bereits jetzt auf einen dreistelligen Millionenbetrag. Es besteht also dringend politischer Handlungsdruck.

    Nachfolgend hat der ZVSHK – auf Basis der vorliegenden Fakten – einige FAQ`s zusammengestellt, um die Kunden (Heizungsanlagenbetreiber) sachdienlich zu informieren und die Vorteile und Zukunftsfähigkeit moderner Öl-/Gas- Brennwerttechnik in Kombination mit erneuerbaren Energien (Hybridheizungen) wieder in den Vordergrund zu rücken.

     

    Klimapaket - Wenn der Kunde fragt...

    PDF-Datei zum Download: Klimapaket - Wenn der Kunde fragt...

     

    Fragen und Antworten:

    Wie verbindlich sind die Eckpunkte der Bundesregierung?

    Die am 9. Oktober 2019 vom Bundeskabinett beschlossenen Eckpunkte des Klimaschutzprogramms sind noch keine gesetzlichen Regelungen. Viele der Maßnahmenvorschläge müssen noch in ein konkretes Gesetzgebungsverfahren eingebracht werden. Hierzu ist die Zustimmung des Bundestags und zum Teil des Bundesrats notwendig. Es ist denkbar, dass im Laufe der Gesetzgebungsverfahren noch Änderungen an einzelnen Inhalten vorgenommen werden.

    Dürfen Ölheizungen weiterhin betrieben werden?

    Die am 9. Oktober 2019 vom Bundeskabinett beschlossenen Eckpunkte des Klimaschutzprogramms sind noch keine gesetzlichen Regelungen. Viele der Maßnahmenvorschläge müssen noch in ein konkretes Gesetzgebungsverfahren eingebracht werden. Hierzu ist die Zustimmung des Bundestags und zum Teil des Bundesrats notwendig. Es ist denkbar, dass im Laufe der Gesetzgebungsverfahren noch Änderungen an einzelnen Inhalten vorgenommen werden.

    Dürfen Ölheizungen weiterhin modernisiert werden?

    Ja, bis Ende 2025 können Hauseigentümer wie bisher bei der Heizungsmodernisierung ein Öl-Brennwertgerät einbauen. Eine solche Modernisierung lohnt sich auch weiterhin, da ein effizientes Öl-Brennwertgerät den Heizölbedarf deutlich reduzieren kann.
    Ab 2026 will die Regierung den Einbau neuer Ölheizungen nur noch dann zulassen, wenn auch erneuerbare Energien wie z.B. Solarthermie oder PV anteilig zur Wärmeversorgung genutzt werden. Die Neuinstallation von Gasheizungen soll dagegen ohne weitere Auflagen erlaubt sein. Durch diese geplanten Anforderungen würden Hauseigentümer mit Ölheizung in vielen ländlichen
    Regionen bei der Heizungsmodernisierung künftig mehr bezahlen müssen als Hausbesitzer mit Gasanschluss. Falls das Gebäude nicht auf andere Weise wirtschaftlich beheizt werden kann, z.B. weil kein Gasversorgungsnetz der allgemeinen Gasversorgung oder kein Verteilungsnetz eines Fernwärmeversorgungsunternehmens am Grundstück anliegt, darf die Ölheizung ebenfalls betrieben werden.

    Gibt es noch Fördermittel für eine neue Öl-Brennwertheizung?

    Der Einbau eines Öl-Brennwertgeräts soll noch bis zum Ende des Jahres 2019 staatlich gefördert werden. Über die KfW-Bank sind Investitionskostenzuschüsse von bis zu 15 Prozent möglich. Ab 2020 fällt diese staatliche Unterstützung für den Einbau reiner Brennwertheizungen  voraussichtlich weg. Nichtstaatliche Förderaktionen, zum Beispiel von Heizgeräteherstellern, sind davon nicht betroffen.

    Was bringt die neue Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)?

    Mit der neu konzipierten Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) werden die bestehenden investiven Förderprogramme im Gebäudebereich zu einem einzigen, umfassenden und modernisierten Förderangebot gebündelt und inhaltlich optimiert. Damit werden die Adressatenfreundlichkeit und Attraktivität der Förderung deutlich gesteigert, diese noch stärker auf ambitioniertere Maßnahmen gelenkt und die Antragsverfahren deutlich vereinfacht. Zudem werden die Fördersätze erhöht. Dabei gilt: je höher der erreichte energetische Standard, desto höher die Förderung. Damit sind künftig Förderungen bis zu einer Höhe von 40 Prozent möglich.

    Wird es eine steuerliche Förderung geben?

    Ja, die Bundesregierung hat ein Gesetz zur steuerlichen Förderung von Investitionen in die energetische Verbesserung von Gebäuden, auch Heizungsanlagen auf den Weg gebracht. Die steuerliche Förderung soll ab 2020 in Ergänzung zur existierenden Förderkulisse als weitere Säule der Förderung eingeführt werden. Der Austausch von alten Heizungsanlagen soll mit 20 % über 3 Jahre verteilt steuermindernd gefördert werden. Im ersten und zweiten Jahr mit 7 %, im dritten mit 6 %. Maximal sollen über die erwähnten drei Jahre insgesamt bis zu 40.000 Euro von der Steuerschuld abgezogen werden können.

    Gibt es eine Abwrackprämie für alte Heizungen?

    Neben 5,1 Mio. veralteten Öl-Kesseln verfügen auch 8,7 Mio. Gas-Heizkessel nicht über Brennwerttechnik und sind somit veraltet sind. Eine Abwrackprämie allein für alte Ölheizungen greift insofern zu kurz. Um die Austauschrate von Ölheizungen zu erhöhen, soll nach derzeitigem Stand eine Austauschprämie mit einem Förderanteil von bis zu 40 Prozent für ein neues, effizienteres Heizsystem eingeführt. Ziel des neuen Förderkonzepts ist es, für alle derzeit mit Heizöl und andere ausschließlich auf fossiler Basis betriebenen Heizungen einen attraktiven Anreiz zur Umstellung auf erneuerbare Wärme zu geben. Wo dies nicht möglich ist, sollen Anreize für den Wechsel auf effiziente hybride Gasheizungen, die anteilig erneuerbare Energien einbinden, geschaffen werden.
    Es lohnt sich damit, in den kommenden Jahren bspw. von alten Öl- und Gasheizungen auf klimafreundlichere Anlagen oder direkt auf erneuerbare Wärme umzusteigen.

    Was kann man Ölheizern jetzt raten?

    Planen Kunden derzeit eine Heizungsmodernisierung mit Öl-Brennwerttechnik, können sie diese weiterhin umsetzen. Wichtig: Die derzeitigen Fördergelder (KfW, BAFA) müssen beantragt werden, bevor die Heizungsmodernisierung startet.

    Worauf sollten Kunden zukünftig achten?

    Die Einbindung erneuerbarer Energien hilft grundsätzlich, die CO2-Emissionen eines Hauses  noch weiter zu verringern und ist daher eine sinnvolle Maßnahme. Ihre Kunden können diese Einbindung aber auch unabhängig von der Heizungsmodernisierung, in einem zweiten Schritt, vornehmen. Ab 2026 ist die Einbindung erneuerbarer Energien allerdings Pflicht, wenn eine neue Ölheizung eingebaut wird.

    Wie wirkt sich der geplante CO2-Preis auf den Heizölpreis aus?

    Ab 2021 soll es einen CO2-Preis für fossile Energieträger geben. Dieser soll für fossiles Heizöl 2021 ungefähr 3 ct/l betragen und bis 2025 auf ca. 10 ct/l steigen.

    Wird der Strompreis sinken?

    Ja, die EEG-Umlage, also die bisherige Strompreiszulage, die Endverbraucher zum Ausbau der erneuerbaren Energien zahlen, soll sinken ab:
    - 2021 um 0,25 Cent pro kWh.
    - 2022 um 0,50 Cent pro kWh.
    - 2023 um 0,625 Cent pro kWh.
    Eine Durchschnittsfamilie spart dadurch 2021 rund einen Euro im Monat.

    Bei weiteren Fragen berät Sie vor Ort Ihr SHK-Fachbetrieb.

     

    Heizen mit Holzpellets

    Kleine Pellets, großer Sparfaktor

    Weil fossile Brennstoffe im Preis stark schwanken und tendenziell steigen, werden Holzpellets als nachwachsende Alternative immer gefragter. Die kleinen Sägemehlpresslinge punkten gleich mehrfach: Sie bewegen sich seit Jahren auf einem stabilen Preisniveau, verbrennen annähernd CO2-neutral, werden staatlich gefördert und erlauben in einer fachgerecht installierten Anlage sehr sparsames Heizen. Pelletheizungen gibt es in verschiedenen Ausführungen – von der großen Zentralheizung für Verwaltungsgebäude bis hin zum einzelnen Kaminofen auf Pelletbasis. Welche Anlage am besten zum eigenen Gebäude passt, wissen speziell geschulte Pelletfachbetriebe aus dem SHK-Handwerk am besten. Durch regelmäßige Weiterbildungen rund um das klimafreundliche Heizen mit Holz sind sie immer auf dem neuesten Stand der Technik und wissen über die aktuellen Förderprogramme Bescheid. Damit können Hausbesitzer sicher sein, dass ihr Pelletfachbetrieb sein Handwerk versteht und die Holzpelletheizung am Ende maximalen Wohnkomfort bei minimalem Heizenergieverbrauch bietet. Dank der Postleitzahlensuche unter www.pelletfachbetrieb.de ist der richtige Ansprechpartner vor Ort schnell gefunden.

    Pelletlager müssen gut geplant werden

    Niedrige Betriebskosten, günstige Wärmeerzeugung, umweltschonender Betrieb – eine Holzpelletheizung hat viele Vorteile. Allerdings sollten Kessel und Pelletlager optimal auf den Heizwärmebedarf des Gebäudes abgestimmt sein. Deswegen empfiehlt es sich, von Anfang an einen Fachbetrieb aus dem SHK-Handwerk in die Planungen einzubeziehen. Viele Eigenheimbesitzer unterschätzen den Platzbedarf. Als Faustregel gilt: „Ein Pelletlager sollte mindestens Platz für den Jahresvorrat bieten“, weiß Frank Ebisch, Sprecher des Zentralverbands Sanitär Heizung Klima (ZVSHK). Wer etwa von Öl auf Pellets umrüstet, kann den Raum, in dem der Öltank war, für das neue Pelletlager nutzen. Für Planung und Bau empfehlen sich spezialisierte Pelletfachbetriebe. Ihr Wissen garantiert, dass der Betrieb der Pelletheizung störungsfrei und emissionsarm erfolgt. Weitere Infos: www.pelletfachbetrieb.de

    Förderung für Pelletheizung nutzen

    Ob Neubau oder Umrüstung – wer darüber nachdenkt, eine umweltschonende und sparsame Holzpelletheizung einzubauen, sollte sich vorab gut beraten lassen. „Viele Hausbesitzer wissen nicht, dass sie für eine klimafreundliche Holzfeuerung viel Fördergeld erhalten können“, sagt Frank Ebisch, Sprecher des Zentralverbands Sanitär Heizung Klima (ZVSHK). Mit einem gut aufgestellten Konzept durch den Pelletfachbetrieb vor Ort sparen Hausbesitzer viel Geld und reduzieren damit die Mehrkosten gegenüber traditionellen Heizsystemen deutlich. Die Experten aus dem SHK-Handwerk berücksichtigen neben der Basisförderung viele weitere Zuschussmöglichkeiten. Wer etwa die Pelletheizung mit einer Solarthermieanlage koppelt, spart gleich doppelt. Hausbesitzer nutzen dann nicht nur die günstigste Wärmequelle flexibel, sondern summieren Fördergelder für einzelne Techniken und profitieren von Kombinationsprämien. Ansprechpartner finden sich online unter www.pelletfachbetrieb.de

    Holzpellets reduzieren Treibhausgase

    Bis zum Jahr 2050 muss Deutschland seine CO2-Emissionen im Vergleich zu 1990 um mindestens 80 Prozent senken. Umweltexperten sind sich einig: Holzpelletheizungen helfen dabei, denn sie verbrennen annähernd CO2-neutral. „Ein durchschnittlicher Vier-Personen-Haushalt kann die Emissionen um bis zu 9,3 Tonnen Kohlendioxid jährlich reduzieren, wenn statt Öl mit Pellets geheizt wird“, betont Anna Katharina Sievers vom Deutschen Pelletinstitut. Holzpellets werden aus naturbelassenen Holzspänen hergestellt, die im holzverarbeitenden Gewerbe anfallen. Die Qualität der Pellets wird heute unter anderem durch das ENplus-Zertifikat sichergestellt, das die gesamte Bereitstellungskette überwacht. Aus ökologischer Sicht ist die Pelletheizung im Eigenheim auf jeden Fall ein Gewinn – und auch finanziell rechnet sich die Investition. Denn Bund, Länder und viele Kommunen fördern die klimafreundliche Feuerung mit attraktiven Zuschüssen. Planung und Einbau der Anlage übernimmt am besten der speziell qualifizierte Pelletfachbetrieb vor Ort. Die Fachhandwerker sind auf dem neuesten Stand der Technik geschult und kennen sich mit aktuellen Förderprogrammen aus. Ansprechpartner sind unter www.pelletfachbetrieb.de über eine Postleitzahlensuche zu finden.

    Bei weiteren Fragen stehen auch gern die Fachleute in den SHK-Betrieben in Ihrer Nähe zur Verfügung.

    Anschlusszwang bei Wärmenetzen

    Wärmenetz oder individuelles Heizsystem?

    Wärmenetze hinterfragen

    Nah- und Fernwärmenetze gelten als wirksames Mittel zur Senkung der CO2-Emissionen. Denn wenn etwa Abwärme aus der Müllverbrennung die Eigenheime im Nahbereich heizt, ist das ökologisch vernünftig. Allerdings sollte es dafür keine Anschlusszwänge geben, die Hausbesitzern vorschreiben, welches Heizsystem sie zu nutzen haben. Frank Ebisch, Pressesprecher des Zentralverbandes Sanitär Heizung Klima (ZVSHK): „Nur wenn Wärmenetze sich dem Wettbewerb im Markt stellen, setzen sie sich langfristig durch. Eine Monopolstellung kann für Hausbesitzer und Mieter zu deutlichen Nachteilen führen.“ Wer sich über die bundesweiten Anschlusszwänge und Verbrennungsverbote informieren möchte, findet viele wichtige Informationen online unter www.freie-waerme.de

    Wärmenetz oder individuelles Heizsystem?

    Vor der Entscheidung beraten lassen

    Auch wenn sie noch so gut gedämmt sind – Wohnhäuser in Deutschland brauchen ein Heizsystem. In vielen Regionen existieren mittlerweile gut ausgebaute Nah- und Fernwärmenetze. Für Baufamilien klingt es verlockend, sich anschließen zu lassen und einfach nur den Heizkörper aufzudrehen, wenn es draußen kalt wird. Bei genauerem Hinsehen gibt es aber durchaus auch Nachteile.

    Verzicht auf Flexibilität : Der Heizungsmarkt bietet eine Vielzahl effizienter Wärmeerzeuger, die mit Öl, Gas, Strom, Holz oder Sonnenkraft arbeiten und sich gut kombinieren lassen. So können Hausbesitzer jederzeit auf Veränderungen im Energiemarkt reagieren – und sind nicht von einem Anbieter abhängig.

    Verzicht auf Wertsteigerung: Die Haustechnik ist das Herzstück moderner Eigenheime. Wer in einen Kachelofen oder in Solarthermie investiert, heizt nicht nur besonders ökologisch, sondern steigert auch den Wert der Immobilie. Diese Möglichkeit entfällt meist beim Anschluss an ein Wärmenetz.

    Risiko zu hoher Preise: Weil sich Wärmenetze rechnen müssen, sind die Kosten je Kilowattstunde Heizleistung oft vergleichsweise hoch. Zudem wird die Höhe der Zahlungen meist für lange Zeit vertraglich festgelegt. Das führt zu kuriosen Effekten: Wer sein Haus dämmt, um Energie zu sparen, wird finanziell nicht entlastet.

    Bauexperten empfehlen deshalb, sich vor der Entscheidung für Nah- und Fernwärme durch Spezialisten aus dem SHK-Fachhandwerk beraten zu lassen.

    Wärmenetze mit Anschlusszwang

    Wer ein Eigenheim plant oder ein älteres Haus kauft, denkt auch über das optimale Heizsystem nach. Wie entwickeln sich die Energiepreise? Welche Technologien sind zukunftsfähig? Die meisten Bauwilligen sind überrascht, wenn sie erfahren, dass sie über ihr Heizsystem nicht frei entscheiden können. Der Grund: Bundesweit gibt es mittlerweile mehr als 1.200 Fälle mit Verbrennungsverboten bzw. Anschlusszwängen für Nah- und Fernwärmenetze in Kommunen. Hier kann dann weder die Heiztechnik noch der Energieträger frei gewählt werden. Stattdessen gibt es meist langfristige Verträge mit einem Energieversorger. Das Problem: Wenn die Energielieferungen des Versorgers zu teuer werden, können Wärmekunden meist nicht wechseln. Was bei Gas und Strom schon jahrelang möglich ist, scheint bei Wärmenetzen noch eine weit entfernte Utopie zu sein. Die Leidtragenden sind  Eigenheimbesitzer, die vielerorts für Energie mehr bezahlen, als dies bei freier Wärmewahl der Fall wäre. Bauherren oder künftige Eigenheimbesitzer. die frei über ihr Heizsystem entscheiden möchten, sollten sich über Einschränkungen zur Wärmenutzung im Baugebiet erkundigen. Denn die Enttäuschung kommt oft erst später. Beispielsweise, wenn kein Kaminofen eingebaut werden darf. Oder wenn das Eigenheim energetisch saniert wurde und trotz deutlich sinkender Heizlast die monatlichen Fernwärmekosten gleich bleiben. Wer derartige Überraschungen vermeiden möchte, sollte sich schon in der Planungsphase für das Eigenheim beraten lassen. Basisinfos gibt es unter www.freie-waerme.de Über die Situation vor Ort weiß am besten der lokale SHK-Fachmann Bescheid.

    Mehr Platz, weniger Flexibilität

    Wer sich an ein Nah- oder Fernwärmenetz anschließen lässt, spart in der Regel den Heizungsraum im Eigenheim. Das klingt gut, kann sich aber auch nachteilig auswirken. Denn die Fernwärmekosten sind in den letzten Jahren gestiegen. Das lässt sich sogar nachvollziehen: Ein Wärmenetz aufzubauen, ist sehr kostenaufwendig. Ein Großteil der Finanzierung erfolgt über die angeschlossenen Haushalte – die wegen des steigenden Umweltbewusstseins immer weniger Heizenergie benötigen. Die Folge: Die Kosten je Kilowattstunde Heizenergie müssen dauerhaft hoch sein, damit sich die Investition in das Wärmenetz für die Betreiber rechnet. Bauherren sollten sich deswegen schon gleich zu Beginn der Planungen mit dem SHK-Fachmann vor Ort zusammensetzen, um die Möglichkeiten zu besprechen.