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Zentralverbands Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) erstellt.

Bernhard Müller

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News

    Das moderne Bad: Komfortabel. Sicher. Barrierefrei.

    Ratgeber für eine vorausschauende Badplanung

    Dass ein modernes Bad auf der Wunschliste der Deutschen ganz oben steht, liegt nicht nur am steigenden Bedarf nach Komfort und Sicherheit. Es hängt auch oder gerade mit der zusätzlich gebotenen Barrierefreiheit zusammen. Denn allein schon eine bodengleiche Dusche und ein erhöhtes Platzangebot vor und zwischen den Einrichtungsobjekten tragen zu mehr Mobilität und damit verbesserter Lebensqualität bei.

    Wer also frühzeitig schwellenlos und großzügig plant, der erhält sich laut Aktion Barrierefreies Bad in allen Lebenslagen ein hohes Maß an Selbstständigkeit. Wie eine vorausschauende Badplanung funktionieren kann, das erklärt die von der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) und dem Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) geförderte firmen- und produktunabhängige Aufklärungskampagne jetzt in einem Ratgeber.

    „Das moderne Bad: Komfortabel. Sicher. Barrierefrei.“, so der Titel, vermittelt kompaktes Basiswissen zu den besonderen Anforderungen für die uneingeschränkte Nutzung. Das Fundament dafür liefert u. a. die DIN 18040-2. Die Planungshilfe führt ihre Vorgaben fürs Bad detailliert sowie mit wertvollen Tipps und Checklisten auf. Durch die Aufteilung in allgemeine und spezifische Informationen lässt sich dieser Bereich des 40-Seiters im A4-Format ebenfalls selektiv nutzen; etwa, wenn nur die Wanne gegen eine Dusche getauscht werden soll.

    Fünf Schritte zu einem passgenauen Bad

    Ziel der Broschüre ist es zudem, ein konkretes systematisches Vorgehen beim barrierefreien Bad(um)bau zu ermöglichen. Daher bietet sie eingangs umfängliches Hintergrundwissen und zahlreiche Hinweise zur finanziellen Entlastung. Darüber hinaus nennt sie bundesweite Informationsstellen und gibt Bauherren, Modernisierern und Renovierern mit dem Kapitel „Fünf Schritte zu einem passgenauen Bad“ einen extra Leitfaden an die Hand.

    Aufgrund der hohen Praxisnähe sieht die Aktion Barrierefreies Bad in ihrer aktuellen Publikation außerdem eine kompakte Beratungsgrundlage für Sanitärfachleute, Badplaner und Architekten. „Bisher hat ein Mangel an bedarfsgerechten Ratgebern geherrscht, deren Aufbau und Inhalte sowohl die Laien- als auch die Profiseite unterstützen. Diese Lücke möchten wir schließen“, so Referentin Daniela Heinemann.

    Vor Ort stehen Ihnen die Experten aus den SHK-Fachbetrieben mit Rat und Tat zur Seite.

    Zum Download: Das moderne Bad: Komfortabel. Sicher. Barrierefrei.

    Was bringt der Anschluss der Heizung an das Internet?

    Neue Heizungen sind mittlerweile immer internetfähig. Doch die meisten Besitzer nutzen diese Funktion nicht. Dabei hat sie viele Vorteile. Beim Datenschutz besteht aber noch Unsicherheit.

    Im Mai 2019 erschien dieser Beitrag in "Welt" https://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article193254739/Smarte-Heizungen-Was-sind-die-Vor-und-Nachteile.html Auch der ZVSHK-Referent Energie- und Wärmetechnik, Dr. Matthias Wagnitz, erläutert darin die technischen Möglichkeiten.

    Internetfähige Heizungen lassen sich auch von unterwegs aus über das Smartphone oder Tablet steuern. Wirklich neu ist das eigentlich nicht: „Die Heizungen, die heute verkauft werden, sind immer internetfähig“, berichtet Andreas Lücke, Hauptgeschäftsführer vom Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie.

    Trotzdem werden die Möglichkeiten von vielen Besitzern nicht genutzt. „Wir haben ermittelt, dass die Zahl der tatsächlich so im Gebrauch befindlichen Heizungen bei zehn bis 15 Prozent liegt“ – wenn auch mit steigender Tendenz. Was spricht für den Anschluss der Heizung an das Internet und was spricht dagegen? Eine Abwägung.

    Smarte Heizungen: Reparatur und Leistungsoptimierung

    Eine Heizungsanlage, die online ist, lässt sich besser optimieren – das zumindest führen Hersteller als Vorteil ins Feld. „Wenn der Fachmann oder Auswertungsprogramme auf bestimmte Daten schauen können, lässt sich feststellen, dass zum Beispiel die Vorlauftemperatur zu hoch eingestellt ist und die Wärmepumpe sehr viel effizienter laufen könnte“, erklärt Matthias Wagnitz vom Zentralverband Sanitär Heizung Klima.

    So kann man erkennen, ob wirklich alles rundläuft. „Das bekommt man am besten mit einem Computerzugriff heraus“, sagt Wagnitz.

    Auch bei Reparaturen ist der Fernzugriff für den Handwerker möglich – Mängel lassen sich dadurch oftmals schnell und günstiger beheben, erklärt Günter Martin vom TÜV Rheinland. Der Handwerker kann sich zum Beispiel einen zweiten Termin sparen, da er die Analyse bereits aus der Ferne vornimmt und direkt das passende Ersatzteil einpackt.

    Oder aber er muss gar nicht kommen, denn häufig gebe es keinen echten Mangel, sondern die Heizung müsse nur zurückgesetzt werden. Für Martin ist das „absolut eine Verbesserung des Service“.

    Allerdings kann das bedeuten, dass man sich an Vertragshandwerker binden muss. Wie auch bei vielen Autos können nur jene Betriebe die Heizung am Computer auslesen, die auch die entsprechenden Programme der Hersteller erhalten oder kaufen, sagt Martin.

    Der Heizungsbesitzer habe unter Umständen weniger Möglichkeiten, Handwerker und Preise zu vergleichen. Der TÜV-Experte rät, diesen Service vor einem Kauf einer bestimmten Anlage zu hinterfragen.

    Smarte Heizungen ermöglichen flexibleres Heizen

    Ein wichtiges Argument der Hersteller für internetfähige Heizungen ist der Komfort. Bewohner können die Temperatur der Anlage erhöhen, wenn sie das Büro verlassen – und es ist warm bei Ankunft zu Hause. Kommt man dagegen mal später als üblich heim, bleibt es einfach länger kühler.

    Allerdings findet selbst Branchenexperte Wagnitz: Den Fernzugriff braucht nicht jeder. „Es ist ein Komfort, wenn jemand unstetige Arbeitszeiten hat“, sagt er. „Wenn er also nicht immer weiß, wann er nach Hause kommt, und eventuell zwischendurch Dienstreisen hat.“ Wer einen gleichbleibenden Lebensrhythmus hat, kann auch an traditionell steuerbaren Anlagen Nutzungsprofile mit Laufzeiten einstellen.

    „Dafür kann das aber für einen Technik-Enthusiasten wiederum total interessant sein, weil er dann zum Beispiel von außen sehen kann, was seine Fotovoltaikanlage gerade macht und ob der Strom vielleicht gerade in der Wärmepumpe genutzt wird“, ergänzt Wagnitz.

    Es gibt auch andere Nutzungsmöglichkeiten des Internets für Wagnitz, die für Nutzer sinnvoll sind. Zum Beispiel bei der Produktion von Warmwasser über die Heizung: „Wenn die Heizung Wetterprognosen berücksichtigt und sie erfährt zum Beispiel, dass die Solaranlage ab heute Mittag kostenlos Warmwasser macht, dann kann sie ab dem Morgen, wenn alle aus dem Haus sind, die Anlage herunterfahren.“

    Oder die Heizungsregelung sieht, dass ab dem Mittag die Sonne so stark scheint, dass sie das Haus erwärmt. In diesem Fall kann sie vorausschauend abschalten und Energie sparen, ohne dass der Nutzer Komforteinschränkungen spüre, so Wagnitz.

    Solche passgenauen Steuerungen ermöglichen Einsparungsmöglichkeiten von 15 Prozent im Vergleich zu analogen Heizungen. Das zeigen Berechnungen am Institut für Technische Gebäudeausrüstung Dresden (ITG), die vom BDH in Auftrag gegeben wurden.

    Datensicherheit bei smarten Heizungen

    Eine Unsicherheit, die insgesamt bei der Nutzung von smarten Geräten im Haus besteht, ist die Datensicherheit. „Es könnte sein, dass zum Beispiel einer kriminell das Gerät manipuliert“, sagt Wagnitz. „Oder dass die Daten kriminell ausgewertet werden, also anhand der Urlaubsschaltung zu sehen ist, ob der Bewohner weg ist oder heute Abend nach Hause kommt.“

    Gleichzeitig spricht Wagnitz von einem „angemessenen Sicherheitsniveau“ bei den Herstellern. Der Zentralverband Sanitär Heizung Klima schule außerdem seine Mitgliedsbetriebe verstärkt in diesem Bereich.

    „Klar, wer mit Brutalität einbrechen will, kann das im Gebäude – und auch hier. Aber dass man einfach so aus Versehen und mit einmal Probieren schon im Kessel landet? Bei einer abgesicherten Verbindung muss man schon ziemlichen Aufwand betreiben“, so Wagnitz.

    Auch TÜV-Experte Günter Martin hält die Anlagen grundsätzlich für sicher gegenüber Hackerangriffen. „Ist das WLAN gut abgesichert, sind auch die smarten Heizungen abgesichert.“

    Er erkennt noch ein anderes mögliches Problem: wenn Besitzer billigend in Kauf nehmen, dass manche Heizungsfirmen Daten speichern oder diese gar weiterverkaufen. Damit lassen sich zum Beispiel Profile bilden und Werbung individualisieren. „Das klingt harmlos, kann aber bis zur personalisierten Manipulation führen“, so Martin. Er rät, zu klären, ob und wie die Hersteller Daten speichern.

    Wissen sollte man, dass die Datenschutz-Grundverordnung auch von Heizungsfirmen eingehalten werden muss. „Ist das der Fall, ist man auf einem hohen Sicherheitsniveau“, sagt Martin. Erkennen können Heizungsbesitzer das in den Datenschutzerklärungen zum Produkt.

    Wird darin erwähnt, dass Daten verkauft oder zu Werbezwecken genutzt werden, sollte man kritisch sein, rät der TÜV-Experte. „Fehlt eine Datenschutzerklärung, würde ich ganz die Finger davon lassen.“

    Quelle: https://www.welt.de/

     

    Gesundes Raumklima

    Automatisches Lüften oft unverzichtbar

    Das Eigenheim nach heutigen Standards energetisch zu sanieren, ist keine Kleinigkeit. Um die Wärmeverluste zu minimieren, wird beispielsweise die Außenhülle des Hauses nahezu luftdicht gemacht. Da ein gesundes Wohnklima jedoch nicht auf frische Luft verzichten kann, darf bei der Sanierung ein durchdachtes Lüftungskonzept nicht fehlen.

    Um sich in den eigenen vier Wänden wohl zu fühlen, sollten stündlich ungefähr 30 Kubikmeter Frischluft je Person zur Verfügung stehen. Im Sommer lassen sich dafür die Fenster öffnen – im Winter führt dies zu enormen Wärmeverlusten. Dies ist auch der Grund für die DIN 1946-6. Sie legt fest, dass ein Lüftungskonzept erstellt werden muss, wenn mehr als 33 Prozent der Fenster ausgetauscht werden.

    Für maximalen Wohnkomfort stehen heute moderne Lüftungsanlagen zur Verfügung, die frei von Zugluft arbeiten, geräuscharm sind und automatisch für ausreichend Frischluft sorgen. Hausbesitzer können aus vier Systemvarianten wählen:

    • Zentrale Zu- und Abluftanlagen mit Wärmerückgewinnung nutzen bis zu 95 Prozent der Wärme aus der Abluft, um die Zuluft vorzuheizen. Mit speziellen Filtern werden Staub und Pollen aufgefangen, so dass Allergiker aufatmen können.
    • Ein reines Abluftsystem saugt die verbrauchte Luft in der Küche oder im Bad ab. An anderer Stelle strömt über passive Lufteinlässe die Luft von außen nach.
    • Wer mit der Raumwärme nicht nur Frischluft vorwärmen, sondern Heizung- und Warmwasserbereitung unterstützen möchte, kann eine zentrale Lüftungsanlage auch mit einer Abluft-Wärmepumpe kombinieren.
    • Lässt sich eine zentrale Lüftungsanlage aufgrund der baulichen Gegebenheiten nicht installieren, sollten Einzelgeräte mit Wärmerückgewinnung eingesetzt werden.

    Ansprechpartner für die Planung und Installation von Lüftungsanlagen ist der Fachmann aus dem Sanitär-, Heizungs- und Klimahandwerk vor Ort. Die Profis können nicht nur bedarfsgerechte Installationen planen und ausführen, sondern kennen sich auch mit den staatlichen Förderungen für energiesparende Lüftungsanlagen aus.

    Hightech gegen alte Vorurteile

    Alle Jahre wieder wird es im Eigenheim unerträglich heiß. Um auch im Hochsommer angenehm wohnen und leben zu können, entscheiden sich immer mehr Hausbesitzer für den Einbau einer Klimaanlage. Denn das alte Vorurteil, dass diese Geräte laute Stromfresser seien, ist durch moderne Technologien längst widerlegt. Aktuelle Klimageräte mit energiesparenden Invertern lassen sich exakt auf den individuellen Kühlbedarf abstimmen. Die Anschaffung lohnt sich, da den überraschend niedrigen Energiekosten ein hoher Komfortgewinn gegenübersteht.

    Freistehende Monoblockgeräte aus dem Baumarkt sind nur als Übergangslösung für einzelne Räume empfehlenswert. Wer sich dauerhaft und mit möglichst geringem Energieaufwand gut temperierte Wohnräume wünscht, kommt an sogenannten Split- und Multi-Split-Klimageräten nicht vorbei. Sie bestehen aus einem oder mehreren Innengeräten, über die Raumluft angesaugt, gefiltert und gekühlt wird, und einem Außengerät, das den Kühlkompressor enthält. Dadurch ist der Geräuschpegel in Wohnräumen gering. Zudem können die Geräte nicht nur kühlen, sondern filtern auch Staub, Pollen und Schmutzpartikel aus der Luft. Das Wohnklima wird angenehmer und gesünder.

    Wer über eine Klimaanlage nachdenkt, sollte sich an einen Fachmann aus dem Sanitär-, Heizungs- und Klimafachbetrieb vor Ort wenden. Der SHK-Profi kann alle Fragen zur Geräuschentwicklung oder zu den Energiekosten beantworten und Lösungen für den individuellen Bedarf empfehlen. Denn mit moderner Klimatechnik lässt sich der Wohnkomfort deutlich steigern.

    Allergie durch Hausstaubmilben

    Augentränen, Nasenjucken, Atemnot und sogar Asthma – eine Allergie auf Hausstaubmilben ist für Betroffene sehr unangenehm. Abhilfe bietet eine automatische Wohnraumlüftung oder ein Split-Klimagerät mit Feinstaub und Pollenfilter, denn diese Geräte können die Allergene aus der Luft filtern und so das allgemeine Wohlbefinden deutlich verbessern.

    Ansprechpartner ist der Fachmann aus dem Sanitär-, Heizungs- und Klimafachbetrieb vor Ort. Die Profis kennen sich nicht nur mit den verschiedenen Technologien bestens aus, sondern übernehmen auch Einbau und Wartung der Geräte.

    Schimmelbildung entgegenwirken

    Neubauten und sanierte Altbauten mit einer energiesparenden Gebäudehülle verbrauchen weniger Heizenergie, können aber Probleme mit Feuchte- und Schimmelbildung haben. Daher sollte auf ein automatisches Lüftungssystem nicht verzichtet werden. Die Vorteile sind enorm, denn es werden nicht nur überschüssige Feuchtigkeit entfernt, sondern auch Luftschadstoffe und CO2.

    Die Installation moderner Systeme mit Wärmerückgewinnung in Neubauten wird durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) mit zinsgünstigen Darlehen unterstützt. Baufamilien sollten sich daher schon in der Planungsphase erkundigen, welches System für ihr Haus am besten geeignet ist. Ansprechpartner für Beratung, Einbau und Wartung der Lüftungsanlagen ist der SHK-Fachbetrieb vor Ort.