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Zentralverbands Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) erstellt.

Biering BadDesign GmbH

Adressdaten

Biering BadDesign GmbH
Auf dem Farnkamp 1
30900 Wedemark-Elze
Niedersachsen

Unsere Fachgebiete & Leistungen

  • Badmodernisierung
  • Badausstellung
  • Regenwassernutzung
  • Solarthermie
  • Erdwärme/Wärmepumpen
  • Zentralstaubsauger
  • Wohnungslüftung
  • Notdienst
  • Kundendienst / Reparatur

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News

    Zum Wohle - Das Bad 2019 ist ein vielseitiger Dienstleister

    Die Deutschen verreisen oft und mit großem Vergnügen. Sie genießen aber auch ebenso gerne ihre eigenen vier Wände. Das Bad nimmt dabei eine wichtige und zunehmend vielseitige Rolle ein.

    Laut einer repräsentativen forsa-Studie im Auftrag des Bonner Branchenverbandes VDS haben die Bundesbürger für ihren neuen Rückzugsort zwei sehr konkrete Wünsche: ausreichend Tageslicht und eine große Badewanne. Auf der reinen Produktseite werden u. a. ein WC mit „Besonderheiten“, eine Sauna, LED-Beleuchtung sowie die ebenerdige Dusche geschätzt. Als Top-Kriterium, wie ihr Bad sein sollte, nannten die Befragten mehrheitlich die bequeme Nutzung in jeder Lebensphase.

    Diese Forderung kommt nicht von ungefähr, schließlich halten sich die Bundesbürger rund um das Waschbecken durchschnittlich 40 Minuten am Tag auf. Männer haben es mit 35 Minuten etwas eiliger als Frauen, die 47 Minuten für die Körperpflege und -reinigung aufwenden. Da soll das Ambiente in jedem Fall einladend sein – egal, ob das Bad in der Größe über dem Mittel von rund 9 Quadratmetern liegt oder aber darunter. Hoch im Kurs liegen zudem Zweckmäßigkeit und Funktionalität sowie die Eignung zum Wohlfühlen.

    Jüngere Bauherren fragen verstärkt nach Dusch-WCs

    Das Streben nach Gesundheit bzw. altersgerechter Ausstattung bringt die Anschaffung eines Dusch-WCs zum Ausdruck. Diese Toilette punktet mit hygienischem Komfort und den Vorteilen, die eine Intimpflege mit reinem Wasser bringt. Seitdem es sich äußerlich kaum von einem herkömmlichen Modell unterscheidet, stößt das Dusch-WC hierzulande zunehmend auf Interesse. Vor allem jüngere Bauherren, die ihr Bad von Beginn an komfortabel und mit Blick auf das Älterwerden weitsichtig ausstatten möchten, fragen verstärkt danach. In Asien gehört dieses WC, dessen Besonderheit u. a. ein beweglicher Duscharm mit Düse ist, längst zur Standardeinrichtung. Vergleichsweise langsam traut man sich hingegen in Deutschland an den Einbau.

    Beratung vor Ort von Ihrem Fachbetrieb: Handwerker finden

    Nicht nur im Hinblick auf Produkte, sondern auch ganz generell wird das Bad 2019 neu gedacht. Eher ausgedient hat es als ein reines Statussymbol. Für die Auszeit in den eigenen vier Wänden zieht man dem Prunk nun lieber vielseitige Handreichungen vor. Daher sollte das Bad so ausgestattet sein, dass es wertvolle Dienste leisten kann und zur Entschleunigung beiträgt. Eine wichtige Rolle kommt dabei dem Wasser zu. Wo es fließt, wird es perfekt in Szene gesetzt. Badmöbel, Waschbecken, Badewanne & Co. überschlagen sich in ihrem Funktionsangebot sowie in Formen- und auch wieder Farbenvielfalt. Jahr für Jahr beeindrucken Armaturen und Brausen mit exklusivem, attraktivem Design und innovativen Strahlbildern.

    Kleinmöbel und Licht fördern Rituale im Bad

    Damit wir es noch bequemer und schöner haben, überlappen Funktionen. Raum- und Innenarchitektur verschmelzen zur gefälligen Einheit. In einer Umgebung, in der eine berührungslose WC-Betätigung mit der Wand ein ästhetisches Ganzes bildet, lassen sich Rituale leichter durchführen. Nichts stört die Konzentration. Regelmäßig wiederkehrende Zeremonien sind nämlich wichtig für das Abschalten vom Alltag. Schmuck oder Uhr auf einem kleinen Tischchen ablegen, bevor es in die Dusche geht. Kurz auf dem Sessel neben der Badewanne durchpusten, ehe man in der Lieblingstemperatur abtaucht. Diese Regelmäßigkeiten machen den Kopf frei und Kleinmöbel zu kostbaren Helfern.

    Überdies gehört zur Selbstfindung das richtige Licht. Deshalb erfreut atmosphärische Beleuchtung mittlerweile von der Wanne bis zum WC. Allen voran der Spiegel(schrank) am Waschplatz setzt das Bad und den Nutzer perfekt in Szene. Licht lässt sich zu jeder Tageszeit auf die vorherrschenden Verhältnisse und sogar mentalen Bedürfnisse einstellen. Als Bestandteil einer Smart Home-Anwendung ist es schon jetzt von jedem Ort abrufbar und somit ein elementarer Faktor für eine gelungene Meditation. Natürlich kann man sich weiterhin einfach an den feinen Proportionen der einzelnen Badelemente, am pulsierenden Wasserstrahl oder an Details wie Schubladen mit Selbsteinzug und praktischer Unterteilung erfreuen – am intelligenten, vernetzten Bad führt trotzdem kein Weg vorbei.

    Digitale Grundausstattung wird zur Selbstverständlichkeit

    Die digitale Grundausstattung des Bades wird zur Selbstverständlichkeit oder ist es bereits. Speziell im gesundheitlichen Kontext sehen Experten das Bad im gesellschaftlichen Kontext angesiedelt.

    Dies ist eine Information der https://www.sanitaerwirtschaft.de/

    Behagliche Wärme

    Mit dem Kaminofen wird es Zuhause ganz schnell warm und gemütlich. Das macht ihn im Winter besonders beliebt. So findet sich das passende Gerät.

    Die "Landlust" beschäftigte sich in mit dem Thema Kaminofen & Co. Verbraucher finden nützliche Informationen und einen Überblick über die Wahl des individuell passenden Kaminofens.

    Der Artikel "Behagliche Wärme" entstand unter Mitarbeit des ZVSHK-Referenten für Ofen- und Luftheizungstechnik Tim Froitzheim. Sie finden ihn hier als pdf-Datei zum Download.

    Dateien:
    Behagliche_Waerme.pdf6,74 Mi

    Gaskamine #Besserwisser

    19 Fragen und Antworten

    1.    Wie viel Gas gibt es noch, bzw. wie lange kann man noch mit Gas heizen?
    Die weltweiten verfügbaren Erdgas-Reserven haben sich in den letzten 4 Jahrzehnten mehr als verdoppelt. Gleichzeitig hat sich der jährliche Gasverbrauch ebenfalls mehr als verdoppelt. Folglich reichen die Vorräte damals wie heute rein rechnerisch noch etwa 50 Jahre.

    2.    Was ist der Unterschied zwischen L- und H-Gas und warum wird auf H-Gas umgestellt?

    • L-Gas
      Die Abkürzung „L“ steht für „low caloric gas“ also für Gas mit geringem Energiegehalt (8 - 10 kWh/m³). Dieses Gas stammt überwiegend aus Deutschland und den Niederlanden. Es wird vor allem in den Teilen der Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Bremen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und Hessen genutzt.
    • H-Gas
      Die Abkürzung „H“ steht für „high caloric gas“ also für Gas mit hohem Energiegehalt (10 – 12 kWh/m³). H-Gas hat einen höheren Methan-Anteil als L-Gas. Es stammt überwiegend aus Russland, Norwegen und Großbritannien.
    • Umstellung von L- auf H-Gas
      L-Gasvorkommen nehmen ab, daher wird auf das langfristig verfügbare H-Gas umgestellt. Die Umstellung läuft über mehrere Jahre und hat bereits 2015 in einzelnen Städten Niedersachsens begonnen. Mit dem H-Gas wird die gleiche Wärmemenge mit weniger Kubikmeter Gas erzeugt, daher müssen auch die Verbrauchsgeräte überprüft und ggf. umgerüstet werden. Auf die Heizkosten wirkt sich die Umrüstung nicht aus, da  der gemessene Verbrauch in m³umgerechnet und in kWh abgerechnet wird. Bei Geräten, die jünger als 20 Jahre sind, muss i.d.R. nur die Gasdüse getauscht und das Gerät neu eingestellt werden. Im schlechtesten Fall müssen alte Verbrauchsgeräte komplett getauscht werden. Weitere Infos gibt es zum Beispiel bei der Bundesnetzagentur.

    3.    Was sind die Unterschiede zwischen Erd-, Bio-, Wind-, Wasserstoff-Gas und LNG?
    Erdgas entsteht wie auch Erdöl in geologischen Prozessen aus abgestorbener Biomasse, wie z.B. Algen oder Pflanzen. Es ist ein Mischgas, das bei H-Gas zu ca. 98 % aus Methan entsteht.

    Biogas entsteht durch die Vergärung von Biomasse, wie Klärschlamm, Gülle oder Pflanzen. Es ist ein Mischgas, dessen brennbare Bestandteile hauptsächlich aus Methan bestehen.

    Windgas wird aus Wasser mit Hilfe von Strom aus Windenergie erzeugt. Dabei wird das Wasser per Elektrolyse in die Bestandteile Wasserstoff und Sauerstoff zerlegt. Der Wasserstoff kann anschließend in einem weiteren Prozess zu Methan umgewandelt werden. Das Verfahren benötigt sehr viel Energie.

    LNG ist die englische Abkürzung für liquefied natural gas. Erdgas wird auf unter - 161 °C abgekühlt, wobei es sich verflüssigt. Das verflüssigte Gas nimmt nur etwa ein Sechshundertstel des ursprünglichen Volumens ein, d.h. es wird stark komprimiert. Gekühlt oder unter großem Druck kann es in speziellen Behältern gelagert oder transportiert werden. Ein Nachteil: Die Verflüssigung benötigt etwa 10 - 25 % der im Erdgas enthaltenen Energie.

    4.    Wie sicher sind Gaskamine?
    Gasfeuerstätten sind unter Beachtung der geltenden Regelwerke sehr sicher, weil es besonders hohe Sicherheitsstandards für die Gasnutzung gibt. Unfälle oder gar Explosionen entstehen nur durch bewusste Manipulation oder grobe Fahrlässigkeit. Wenn solche Einzelfälle auftreten, schaffen diese es meist in die Medien. Es bleiben jedoch seltene Ausnahmen mit erhöhter medialer Aufmerksamkeit.

    5.    Wie umweltfreundlich ist die Nutzung von Erdgas?
    Erdgas kann emissionsarm verbrannt werden, daher belastet es die Umwelt weniger als zum Beispiel die Verbrennung von Erdöl. Jedoch trägt fossiles Erdgas bei der Verbrennung zur CO2 Anreicherung in der Atmosphäre und damit zum Treibhauseffekt bei, was jedoch verhindert werden könnte, wenn Gas mit Hilfe von Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt wird. Aus erneuerbaren Energien erzeugtes Gas spielt bisher allerdings noch eine untergeordnete Rolle.

    6.    Werden bei der Gas-Verbrennung Ruß und andere Emissionen freigesetzt?
    Erdgas ist ein sehr sauberer Brennstoff, der fast Rückstandsfrei verbrannt werden kann. Eine solche Flamme wäre blau und nicht gut sichtbar. Sie würde also nicht die gewünschte gemütliche Kaminatmosphäre erzeugen. Hierfür wird der Brenner so eingestellt, dass sich das typische gelbe Flammenbild zeigt. Die gelbe Flamme entsteht bei unvollständiger Verbrennung, d.h. es bildet sich Ruß und Kohlenmonoxid. Ein Gaskamin mit schöner gelber Flamme bleibt folglich nie ganz rußfrei, dennoch entsteht hier deutlich weniger Ruß als beim Holz- oder Kohlenbrand.

    7.    Was kostet Gas?
    Da fragt man am besten seinen Gasanbieter. Da Sie beim Anbieter die freie Wahl haben, kann sich ein Wechsel durchaus lohnen. Wer nicht alle 12 oder 24 Monate wechseln möchte, sollte in erster Linie auf niedrige Grund- und Arbeitspreise achten und sich nicht von Wechsel- oder Neukundenprämien ablenken lassen. Anbieter mit hohen Prämien sind oft im ersten Jahr günstiger, nach der Mindestvertragszeit zahlt man jedoch drauf.

    8.    Wie werden sich die Gaspreise wahrscheinlich entwickeln?
    Die Antwort können sie auch würfeln. Jede Vorhersage ist geraten. Manche raten mit mehr Hintergrundwissen, andere mit weniger. Wer hätte schon gedacht, dass der Rohölpreis im Sommer 2016 von über 110 $ pro Barrel Brent auf unter 35 $ fällt? Da die momentan verfügbaren Vorräte jedoch noch mehrere Jahrzehnte reichen werden, ist aktuell mit keinem massiven Preisanstieg zu rechnen.

    9.    Wie effizient sind Gasfeuerstätten?
    Gaskamine arbeiten nicht mit Brennwerttechnik, wie es bei modernen Gaszentralheizungen der Fall ist, d.h. die Abgastemperaturen von Gaskaminen sind höher und die Effizienz damit geringer, weil mehr Energie ungenutzt über den Schornstein abgeführt wird. Seit 2018 schreibt die EU auch Mindest-Effizienzwerte für Gaskamine vor. Alle Geräte auf dem europäischen Markt müssen diese Vorgaben erfüllen.
    Trotz der geringeren Effizienz sollte der Heizeffekt von Gaskaminen nicht unterschätzt werden. Daher sollte man bei der Auswahl des Gaskamins nicht nur auf die Leistung des Gerätes achten, sondern auch den Wärmebedarf des Aufstellraumes ermitteln.

    10.    Wie viel Gas verbraucht eine Gasfeuerstätte?
    Der Gasverbrauch hängt überwiegend von der Nutzung ab. Entscheidend sind die Leistung des Gerätes, eingestellte Leistungsstufe und Betriebsdauer. Ein Gaskamin in gängigem Größenformat benötigt auf mittlerer Leistungsstufe etwa 5 kW bis 10 kW.
    Üblicherweise kostet die Betriebsstunde bei Geräten unter 11 kW deutlich unter einem Euro. Mit anderen Worten, es ist wahrscheinlicher, dass Sie mehr für das Getränk bezahlen, was Sie in der Zeit vor dem Gaskamin genießen, als für die genutzte Gasmenge.

    11.    Was ist Flüssiggas?
    Flüssiggas kann als Brennstoff für Gaskamine verwendet werden. Dies empfiehlt sich vor allem, wenn keine Möglichkeit für einen Anschluss an das Gasnetz besteht. Es hat einen etwas geringeren Energiegehalt als Erdgas, da es aus Propan oder einem Gemisch aus Propan und Butan besteht. Es bleibt bei den bei uns üblichen Temperaturen flüssig, wenn es in einer Gasflasche unter Druck steht. Ein Gaskamin, der mit Flüssiggas betrieben wird, benötigt i.d.R. eine andere Gasdüse oder muss anders eingestellt werden als ein Gaskamin, der mit Erdgas betrieben wird. Daher sollte man bei der Planung des Gerätes berücksichtigen, welcher Brennstoff eingesetzt wird.

    12.    Wie viele Flaschen Flüssiggas dürfen in der Wohnung aufgestellt werden?
    Flüssiggas darf nicht in Räumen unter Erdgleiche gelagert werden, da es schwerer ist als Luft und sich am Boden ansammelt. Innerhalb von Aufenthaltsräumen dürfen nur Flüssiggasflaschen bis zu einem Füllgewicht von höchstens 16 kg aufgestellt werden. In Wohnungen dürfen höchstens zwei Flüssiggasflaschen vorhanden sein, einschließlich entleerter Flüssiggasflaschen. In Schlafräumen, die ausschließlich Schlafzwecken dienen, dürfen keine Flüssiggasflaschen aufgestellt werden.

    13.    Wie oft müssen Gasfeuerstätten gewartet werden?
    Gasfeuerstätten sollten einmal im Jahr bzw. nach Herstellervorgabe durch einen Fachhandwerker gewartet werden.

    14.    Kommt der Schornsteinfeger auch zum Kehren oder Überprüfen von Gaskaminen?
    Gasfeuerstätten werden einmal pro Jahr vom Schornsteinfeger überprüft, wenn sie raumluftabhängig sind. Bei raumluftunabhängigen Feuerstätten wird die Überprüfung nur alle zwei Jahre fällig. Gemessen wird z.B. der Kohlenmonoxidanteil im Abgas. Der Schornstein muss nicht gefegt werden, da bei der Gasverbrennung kaum Ruß anfällt.

    15.    Dürfen mehrere Gaskamine an einer Abgasanlage angeschlossen werden?
    Grundsätzlich dürfen bis zu drei Feuerstätten an eine Abgasanlage angeschlossen werden. Allerdings müssen bestimmte technische Anforderungen eingehalten werden, damit die Abgase sicher über die Mündung abgeführt werden können und nicht über eine andere Feuerstätte wieder austreten. Ob die Anforderungen im konkreten Fall erfüllt werden, fragen Sie Ihren Fachhandwerker.  

    16.    Wie komfortabel und bedienungsfreundlich ist eine Gasfeuerstätte?
    Moderne Gaskamine werden per Fernbedienung oder per App bedient. Vorbereitungsmaßnahmen, wie man sie vom Holzkamin kennt sind hier nicht nötig. Auch die Brennstoffversorgung macht bei Geräten, die an der Gasanlage angeschlossen sind, keine Arbeit. Lediglich bei Anlagen, die mit Flüssiggas aus der Flasche betrieben werden, muss die Flasche händisch gewechselt werden, wenn diese leer ist. Wird die Anlage mit Flüssiggas aus einem Tank betrieben, so wird dieser in der Regel einmal pro Jahr von Ihrem Gaslieferanten gefüllt.

    17.    Wie werden Gasfeuerstätten gereinigt?
    Die Reinigung des Gerätes von außen sollte nur im kalten Zustand durchgeführt werden, wenn der Gaskamin vollständig abgekühlt ist. lässt er sich mit einem feuchten Tuch oder mit sanften Reinigungsmittel säubern. Schauen sie in die Herstelleranleitung. Vorsicht bei Scheuermitteln oder aggressiven Reinigungsmitteln, diese können die Oberflächen beschädigen. Die Innenreinigung sowie die Überprüfung des Abgasweges sollte nur durch einen Fachhandwerker durchgeführt werden. Näheres findet sich in der Bedienungsanleitung der Gasfeuerstätte.

    18.    Braucht eine Gasfeuerstätte einen Schornstein, bzw. ist das der gleiche Schornstein wie beim Holzbrand und muss dieser auch so hoch sein?
    Die Anforderungen an die Abgasanlage unterscheiden sich vom Holzbrand und sind geräteabhängig. Es gelten nicht die gleichen Abstandsregelungen zu Lüftungsöffnungen, die man von festen Brennstoffen kennt. Details erfahren Sie bei Ihrem Fachmann.

    19.    Ist eine Sicherheitseinrichtung notwendig, wenn ein Gaskamin eine Lüftungsanlage/Abluftanlage gleichzeitig betrieben werden sollen?
    Grundsätzlich darf die Betriebssicherheit von Feuerstätten durch Lüftungsanlagen nicht beeinträchtigt werden. Eine Beeinträchtigung kann dann auftreten, wenn die Feuerstätte die Verbrennungsluft direkt aus dem Aufstellraum entnimmt. Diese Feuerstätten müssen durch eine Sicherheitseinrichtung abgesichert werden. Feuerstätten, die unabhängig von der Raumluft arbeiten, also durch eine eigene Leitung mit Verbrennungsluft versorgt werden, bleiben hiervon unberührt. Ausnahme: Ist eine Küchen-Dunstabzugshaube im Abluftbetrieb vorhanden, sollte immer ein Fensterkontaktschalter installiert werden, da diese Anlagen großen Luftmengen entnehmen und damit großen Unterdruck erzeugen können, der wiederum die Sicherheit beeinträchtigen kann.