Diese Seite wurde mit freundlicher Unterstützung des
Zentralverbands Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) erstellt.

Frank Heizungs- und Sanitärinstallation GmbH

Sanitärinstallation GmbH

Adressdaten

Frank Heizungs- und Sanitärinstallation GmbH
Sanitärinstallation GmbH
Marktstraße 20
07747 Jena
Thüringen

Anfahrt

Nachricht an Frank Heizungs- und Sanitärinstallation GmbH

Bitte füllen Sie alle markierten Felder aus.

News

  • Blei-Verbot in Trinkwasserleitungen – was Sie wissen sollten

    Tipps für Verbraucher

  • Schäden durch Frost vermeiden

    Extreme Kälte kann wasserführende Leitungen beschädigen und die Bausubstanz angreifen.

  • Wo ist der beste Platz für eine Wärmepumpe?

    Tipps für einen effizienten Betrieb

Blei-Verbot in Trinkwasserleitungen – was Sie wissen sollten

Tipps für Verbraucher

Januar 2026 - Blei ist ein gesundheitsgefährdender Stoff, der aus alten Wasserleitungen und ihren Armaturen in Ihr Trinkwasser übergehen kann. Um die Trinkwasserqualität dauerhaft sicherzustellen, hat die deutsche Trinkwasserverordnung verbindliche Regeln für Materialien in Trinkwasserinstallationen verschärft.

Seit dem 12. Januar 2026 gilt:

  • Trinkwasserleitungen aus Blei dürfen nicht mehr betrieben werden.
  • Bestehende Bleileitungen und bleihaltige Teile müssen bis dahin entfernt oder stillgelegt sein.

Warum dieser Schritt?

Blei kann sich im Wasser lösen und beim Menschen gesundheitliche Schäden verursachen, insbesondere bei Schwangeren, Kleinkindern und chronisch Kranken.

Ihr Handlungsspielraum:

  • Lassen Sie Ihre Trinkwasserinstallation von einem SHK-Innungsbetrieb prüfen. Hier finden Sie Fachbetriebe in Ihrer Nähe: Handwerkersuche
  • Sind Bleileitungen vorhanden, sollten diese umgehend ersetzt werden.
  • In Ausnahmefällen ist eine Fristverlängerung möglich, z. B. wenn ein Fachbetrieb den Austausch bis zum Stichtag nicht realisieren kann.

Tipp für Vermieter/Eigentümer: Sie sind verpflichtet, die Maßnahmen durchzuführen; bei Nichtbeachtung drohen Bußgelder und im Einzelfall Haftungsrisiken gegenüber Mietern.

 

Kurze Zusammenfassung

  • Trinkwasserverordnung novelliert: Ja, seit 24. Juni 2023
  • Blei in Trinkwasserleitungen verboten: Ja, ab 12. Januar 2026
  • Blei-Grenzwert aktuell: 10 µg/l
  • Neuer Grenzwert ab 2028: 5 µg/l
  • Verantwortung: Hauseigentümer/Betreiber;
  • SHK-Betrieb unterstützt fachgerecht beim Austausch

 

Schäden durch Frost vermeiden

Extreme Kälte kann wasserführende Leitungen beschädigen und die Bausubstanz angreifen.

– das kann teuer werden …

Wenn die Temperaturen über einen längeren Zeitraum im Minusbereich liegen, ist die Gefahr groß, dass Wasserleitungen, Heizungsrohre oder auch die Solarleitungen Schaden nehmen. Alle wasserführenden Leitungen sind bei Frost gefährdet. Meist bildet sich zunächst ein kleiner Eispfropfen, dann kann das Wasser nicht mehr fließen und schließlich friert die ganze Leitung ein. In abgesperrten Leitungsabschnitten oder beim Einfrieren von zwei Seiten kann das Rohr dabei leicht platzen.

Frostschäden gehören zu den häufigsten Schadensfällen am Haus.

Jährlich bersten in Deutschland mehr als eine Million Leitungen. Doch Gebäude- und Hausratversicherungen kommen nicht für Frostschäden auf, wenn die Heizung nicht zumindest im Frostschutz-Modus läuft. Der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) empfiehlt den Hauseigentümern daher, Heizungs- und Wasserleitungen rechtzeitig frostsicher zu machen.

Vorsicht im Außenbereich

Einige Maßnahmen dafür sollten bereits vor Einbruch der Kälteperiode getroffen werden. Zunächst gilt es, vor dem ersten Frost alle Leitungen zu restlos zu entleeren und auszublasen, die zu Wasserhähnen im Außenbereich führen. Bei diesen Leitungen ist die Gefahr besonders groß, dass darin enthaltenes Restwasser gefriert. Dabei dehnt sich das Eis aus, die Leitungen bersten. Bei einsetzendem Tauwetter sickert das Wasser schließlich ins Mauerwerk ein. Eine gute Alternative sind frostsichere Außenzapfstellen. Die Leitung zur Außenzapfstelle muss auch zur Winterzeit durchströmt sein, z. B. durch über eine angeschlossene Spüle oder einen Spülkasten.

Heizung nie ganz abstellen

Doch nicht nur Leitungen mit Außenanschluss sind bei Frostgefahr betroffen. Wenn die Räume nicht ausreichend beheizt werden, kann das Wasser auch in den Rohren im Innenbereich gefrieren. Fenster, die permanent auf Kippstellung stehen, vergrößern diese Gefahr. Im Schadensfall können Wände, Fußböden, Decken und die Inneneinrichtung in Mitleidenschaft gezogen werden. Hauseigentümer sollten daher die Heizanlage bei Kälte und Frost nie ganz abstellen und die Raumthermostate nicht schließen, sondern auf kleiner Stufe  - mindestens in der Frostschutz-Funktion – öffnen. Vorsicht ist besonders bei Ölbrennern geboten: Niedrige Temperaturen können die Konsistenz des im Öl enthaltenen Paraffins verändern. Mögliche Folge: Ölleitungen verstopfen, die Heizung fällt aus.

Heizanlage bei Kälte und Frost nie ganz abstellen

Um dem Einfrieren bei Frost vorzubeugen sollten Hausbesitzer die Heizung auch in den Räumen aufdrehen, die nicht bewohnt sind. Zudem ist es ratsam, sogar bei Abwesenheit die Wohnräume ausreichend zu beheizen

Damit die Heizungsanlage stets zuverlässig und auch unter extremen Witterungsbedingungen läuft, ist eine regelmäßige Wartung durch den SHK-Innungsfachbetrieb erforderlich. Adressen von qualifizierten Betrieben finden Sie in der Handwerkersuche.

Weitere Informationen:

Wo ist der beste Platz für eine Wärmepumpe?

Tipps für einen effizienten Betrieb

Die Wahl des richtigen Standorts ist einer der wichtigsten Faktoren für die Effizienz, Lebensdauer und den störungsfreien Betrieb einer Wärmepumpe. Ob Luft-Wasser-Wärmepumpe, Sole-Wasser-Wärmepumpe (Erdwärme) oder Wasser-Wasser-Wärmepumpe, der Platz muss sorgfältig geplant werden.

Eine optimale Standortwahl sorgt dafür, dass die Wärmepumpe:

  • effizient arbeitet,
  • Energie spart,
  • möglichst leise läuft,
  • leicht gewartet werden kann.

1. Luft-Wasser-Wärmepumpe: idealer Standort im Außenbereich

Luft-Wasser-Wärmepumpen sind die am häufigsten eingesetzten Wärmepumpen. Sie nutzen die Umgebungsluft zur Wärmegewinnung.

Geeignete Standorte:

  • im Garten oder Hofbereich auf einem festen Fundament,
  • auf einem ebenem Untergrund ohne Wasserstau oder Schneeansammlung.

Wichtige Kriterien:

  • Freie Luftzirkulation: Büsche, Mauern oder Zäune sollten mindestens 1–2 Meter Abstand haben, damit die Luft ungehindert strömen kann.
  • Schallschutz: Wärmepumpen erzeugen ein leichtes Betriebsgeräusch. Im Rahmen der Planung wird der benötigte Abstand zu schutzbedürftigen Orten, zum Beispiel zur Terrasse des Nachbarn oder zum Schlafzimmer berechnet, damit es keine Probleme gibt.
  • Kurze Leitungswege: Je näher die Wärmepumpe an der Heizungsanlage installiert ist, desto geringer sind Wärmeverluste.

2. Sole-Wasser-Wärmepumpe (Erdwärme): Nutzung der Bodentemperatur

Sole-Wasser-Wärmepumpen gewinnen Energie aus dem Erdreich. Die Wärmequelle kann über Flächenkollektoren oder Tiefenbohrungen erfolgen.

Flächenkollektoren:

  • Benötigen ausreichend freie Gartenfläche.
  • Die Fläche sollte möglichst unbeschattet sein und später nicht überbaut werden.
  • Vorteil: Niedrige Betriebskosten, da konstante Bodentemperaturen genutzt werden.

Tiefenbohrungen:

  • Platzsparend, da sie vertikal in den Boden gehen.
  • Benötigen geologische Prüfungen und Genehmigungen.
  • Vorteil: Sehr effiziente Energiegewinnung, auch auf kleineren Grundstücken möglich.

Allgemeine Hinweise:

  • Die Leitungen zwischen Wärmepumpe und Kollektor sollten möglichst kurz sein.
  • Erdarbeiten sollten professionell geplant werden, um Schäden und Leistungsverluste zu vermeiden.

3. Wasser-Wasser-Wärmepumpe: Standort abhängig vom Grundwasser

Die Wasser-Wasser-Wärmepumpe nutzt Grundwasser als Wärmequelle.

Kriterien für den Standort:

  • Zugang zu einem Förder- und Schluckbrunnen mit ausreichender Wasserqualität und -menge.
  • Wasserrechtliche Genehmigungen müssen vorliegen.

Vorteile:

  • Sehr hohe Effizienz aufgrund konstanter Wassertemperaturen.
  • Besonders geeignet für größere Gebäude oder Neubauten.

Nachteile:

  • Standortwahl stark eingeschränkt durch vorhandene Wasserressourcen.

4. Allgemeine Tipps für den optimalen Standort einer Wärmepumpe

Unabhängig vom Typ gelten folgende Grundregeln:

  • Zugänglichkeit: Wartung und Servicearbeiten sollten einfach möglich sein.
  • Lärm- und Wärmeschutz: Geräte sollten so platziert werden, dass Geräusche nicht stören und Wärmeabstrahlung kontrolliert wird.
  • Leitungswege: Kürzere Leitungen zwischen Wärmepumpe und Heizsystem erhöhen die Effizienz.
  • Aufstellung: Luft-Wasser-Wärmepumpen sollten auf stabilem Untergrund stehen.
  • Abstand zu Nachbarn: Mindestabstand einhalten, um Konflikte wegen Geräuschentwicklung zu vermeiden.

Fazit

Der beste Platz für eine Wärmepumpe hängt vom Wärmepumpentyp, den örtlichen Gegebenheiten und der geplanten Nutzung ab. Grundsätzlich gilt:

  • Freie Luftzufuhr oder geeignete Boden- bzw. Wasserquelle,
  • kurze Leitungswege zum Heizsystem,
  • leichte Zugänglichkeit für Wartung und Service,
  • Schallschutz und Umgebungsbedingungen berücksichtigen.

Mit der richtigen Standortwahl arbeitet die Wärmepumpe effizient, leise und langlebig – und sorgt langfristig für niedrige Heizkosten.

Tipp: Vor Ort berät der SHK-Fachbetrieb mit Rat und Tat. Den passenden Betrieb jetzt einfach in der Handwerkersuche finden.