Diese Seite wurde mit freundlicher Unterstützung des
Zentralverbands Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) erstellt.

Georg Bergsteiner GmbH

Adressdaten

Georg Bergsteiner GmbH
Manchinger Str. 32
85077 Manching-Oberstimm
Bayern

Unsere Fachgebiete & Leistungen

  • Badmodernisierung
  • Schwimmbadtechnik
  • Regenwassernutzung
  • Heizungsmodernisierung
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  • Fachbetrieb WHG
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  • Erdwärme/Wärmepumpen
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News

    Heute schon an später denken

    Ein Badezimmer sollte so geplant werden, dass es auch für Pflege geeignet ist

    Als Folge des demografischen Wandels wird die Zahl pflegebedürftiger Menschen von derzeit 3,05 Millionen bis 2035 auf 4,05 Millionen steigen. Das prognostiziert das Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) in einer aktuellen Studie. Etwa 75 Prozent der Pflegebedürftigen werden zu Hause betreut, derzeit also deutlich mehr als zwei Millionen Menschen. Der Bedarf an pflegegerechten Wohnungen ist hoch und wird weiter steigen. Das Badezimmer nimmt dabei als zentraler Ort ambulanter Pflege eine Schlüsselstellung ein. "Das gilt sowohl für die Pflegebedürftigen selbst als auch für pflegende Angehörige oder ambulante Pflegekräfte", betont Helmut Bramann, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Sanitär Heizung Klima (ZVSHK).

    Alarmierende Ergebnisse einer Studie zum Pflegebad

    In diesem Zusammenhang hat der Verband eine Studie zum "Pflegebad 2030" erstellt. "Wir wollten wissen, welche baulichen Lösungen aus Sicht des Pflegepersonals und der pflegenden Angehörigen nötig sind, um Badezimmer zu einem angemessenen Ort für die Pflegearbeit zu machen", erklärt Bramann. Die Ergebnisse der Studie sind alarmierend: Wegen einer häufig unzureichenden Ausstattung vieler Badezimmer hat fast die Hälfte des in häuslicher Pflege engagierten Pflegepersonals bereits leichte Verletzungen erlitten, bei fast jeder fünften Pflegekraft waren es sogar schon ernsthafte Verletzungen. Und etwa 15 Prozent der Pflegebedürftigen selbst haben durch situationsbedingte Unfälle im Badezimmer während der Pflege schon einmal gravierende Verletzungen davongetragen.

    Tipps für die Praxis: Voraussetzungen für ein Pflegebad

    Bei einer Badplanung sollten Häuslebauer und Sanierer deshalb auch an das Thema Pflegebad denken. Besonders geschulte Handwerksbetriebe findet man etwa unter www.wasserwaermeluft.de. "Der Arbeitsplatz Pflegebad muss ergonomisch und im Sinne der Bewegungsfreiheit gestaltet sein", fasst Helmut Bramann wichtige Erkenntnisse der Studie zusammen. Zudem müssten die Arbeitsutensilien adäquat untergebracht sein und Temperatur, Belüftung und Beleuchtung entsprechend angepasst werden. Stabile Wände für Festhalte-Montagen, Türverbreiterungen, gute Greifund Festhaltemöglichkeiten sowie vor allem auch Schwellenlosigkeit sind ebenso nötig wie ein Stromanschluss am WC, damit dieses eventuell in ein Dusch-WC umgerüstet werden kann. Auch für die Höhenverstellbarkeit von Objekten am Waschtisch oder WC sind Anschlüsse notwendig. Grundsätzlich sollte sich die Person beim Sitzen im Spiegel sehen und wichtige Utensilien selbst gut erreichen können. Zudem ist auf die kontrastreiche Gestaltung von Objekten zur Wand zu achten - Weiß auf Weiß ist in diesem Zusammenhang kontraproduktiv.

    Der Bedarf an pflegegerechten Badezimmern wird weiter stark wachsen. "Aus unserer Sicht sollte die Politik deshalb bereits die bauliche Vorbereitung des Übergangs von der Alltagsnutzung zum Pflegebad fördern", fordert beispielsweise Helmut Bramann. Aktuell seien die Fördermittel des Bundes dagegen an die Durchführung vollständiger Maßnahmen, aufgeteilt in Modulen, gekoppelt. "Wir halten die Integration eines Vorbereitungsmoduls zum pflegerechten Bad in die Fördermaßnahmen für zwingend geboten", betont Bramann.

    Bei Ihrer Planung vor Ort unterstützen Sie gern die Fachbetriebe des SHK-Handwerks.

    Weitere Informationen zur Studie "Pflegebad 2030".

    Das Bad fit fürs Alter machen

    Studie zeigt deutlichen Nachholbedarf

    Die Mehrheit der Deutschen möchte bis ins hohe Alter in den eigenen vier Wänden wohnen – selbst dann, wenn Pflege benötigt wird. Das funktioniert aber nur, wenn insbesondere das Bad dafür geeignet ist. Vor allem die Unfallgefahr wird vielfach unterschätzt. Der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) hat die Studie „Pflegebad 2030“ in Auftrag gegeben, bei der 344 Unternehmen der ambulanten Versorgung befragt wurden.

    Die Ergebnisse sollten nachdenklich stimmen. Denn 15 Prozent der Pflegebedürftigen zogen sich im Badezimmer gravierende Verletzungen zu. Und fast 47 Prozent des ambulanten Pflegepersonals hatten sich in Ausübung des Berufs leicht verletzt. Fast jede fünfte Pflegekraft (19 Prozent) zog sich ernsthafte gesundheitliche Schäden zu.

    Offensichtlich sind viele Badezimmer nach wie vor nicht für die Pflege zu Hause geeignet. Wenn eine Badsanierung geplant ist, sollte deshalb immer an die altersgerechte Gestaltung gedacht werden. Mit dem SHK-Fachhandwerker an der Seite lassen sich Barrierefreiheit und Komfort deutlich erhöhen. Die Palette der Möglichkeiten reicht vom schwellenfreien Zugang über eine ebenerdige Dusche bis hin zu höhenverstellbaren Systemen für Waschtisch und WC. Auch rutschsichere Böden, eine intelligente Lichtsteuerung und berührungslose Armaturen erhalten die Mobilität im Alter. „Wegen der vielen neuen Möglichkeiten im Badezimmer ist eine ganzheitliche Planung sinnvoll, die alle Elemente optimal miteinander verknüpft“, so Frank Ebisch vom ZVSHK.

    Eine professionelle Bad-Modernisierung schafft eine multifunktionale und barrierefreie Wellnessoase, die auch in jüngeren Jahren den Komfort deutlich erhöht. Gleichzeitig ist sichergestellt, dass die Bewohner im Alter möglichst lange selbstständig in den eigenen vier Wänden leben können. Der Staat belohnt die Investition übrigens mit Zuschüssen.

    Weitere Informationen:

    Förderprogramme der KfW: https://www.kfw.de/kfw.de.html

    Fachbetriebe in Ihrer Nähe: https://www.wasserwaermeluft.de/handwerkersuche/

    Das Badezimmer wird intelligent

    Mehr Komfort, mehr Sicherheit

    Morgens beim Zähneputzen die Wetterkarte und die Staumeldungen abrufen, nachmittags auf dem Nachhauseweg per App die Raumtemperatur erhöhen – auch im Badezimmer ist smarte Technologie längst angekommen. Besonders interessant wird es, wenn das intelligente Bad seinen Nutzer per Fingerscan erkennt und Was-sertemperatur, Musikwahl, Raumduft und vieles mehr individuell ein-stellt. Neben Komfort und Unterhaltung geht es aber vor allem um Energieeffizienz und barrierefreie Körperpflege. „Das digitalisierte Bad sollte immer auch altersgerecht sein“, weiß Frank Ebisch vom Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK).

    Sehr komfortabel ist beispielsweise die berührungslose Bedienung von WC, Waschtisch und Türen. Sensoren können einen Sturz in der Dusche erkennen und bei Bedarf sogar Hilfe herbeirufen. Sinn-voll sind auch „mitdenkende“ Badezimmerspiegel mit eingebauten Bildschirmen, die beispielsweise an die Einnahme von Tabletten erinnern.

    Wird ein Badezimmer saniert oder barrierefrei umgestaltet, sollten die neuen Assistenzsysteme gleich mit integriert werden. Eigenheimbesitzer, die damit noch warten möchten, sind gut damit beraten, zumindest die entsprechenden Stromanschlüsse setzen zu lassen – denn ohne Energieversorgung können digitale Assistenten nicht arbeiten. Die Zukunft im eigenen Bad erleben zu können, ist vor allem eine Frage der fachgerechten Planung und deswegen sollte frühzeitig der Kontakt zu einem SHK-Fachbetrieb gesucht werden. Die Spezialisten bieten optimal aufeinander abgestimmte Smart-Home-Pakete und haben das Know-how für die Installation der benötigten Sanitär- Strom- und Datenleitungen. Den Einbau unterstützt die KfW-Bank mit den Förder-Programmen 159 und 455.