Diese Seite wurde mit freundlicher Unterstützung des
Zentralverbands Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) erstellt.

Grüneboom GmbH & Co. KG

Adressdaten

Grüneboom GmbH & Co. KG
Bahnhofstraße 100
46499 Hamminkeln-Mehrhoog
Nordrhein-Westfalen

Unsere Fachgebiete & Leistungen

  • Hygiene und Schutz des Trinkwassers (gleichwertig mit VDI 6023)
  • Heizungsmodernisierung
  • Heizungs-Check
  • Solarthermie

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News

  • Heizenergie und Heizkosten sparen

    Tipps für Hauseigentümer und Mieter

  • Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)

    Sanierung von Gebäuden - Antragsberechtigt sind u.a. Privatpersonen und Wohnungseigentümergemeinschaften

  • Tipps zum sparsamen Heizen

    Heizung optimieren und Fördergelder nutzen

Heizenergie und Heizkosten sparen

Tipps für Hauseigentümer und Mieter

Das weltpolitische Geschehen infolge des Ukraine-Kriegs hat in Deutschland für Verunsicherung hinsichtlich der Versorgung mit Heizenergie geführt. Dies gilt insbesondere für Heizungsanlagen, die mit Öl und Erdgas betrieben werden. Nachdem die Gaslieferungen aus Russland über die Nord Stream 1‐Leitung stark reduziert wurden und das Preiseniveau am Gasmarkt auf einem hohen Niveau ist, hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) die zweite Stufe des Notfallplans Gas, die sogenannte Alarmstufe, ausgerufen. Aktuell ist die Versorgungssicherheit gewährleistet, aber die Lage ist angespannt.

Bundeswirtschaftsminister Habeck hat alle Verbraucherinnen und Verbraucher – sowohl in der Industrie, in öffentlichen Einrichtungen wie in den Privathaushalten – aufgerufen, den Gasverbrauch möglichst weiter zu reduzieren, damit Deutschland über den Winter kommt.

Zur Beruhigung vorweg: Ihre Wärmeversorgung ist akut nicht gefährdet. Gleichwohl macht es Sinn, jetzt alle Einsparmöglichkeiten zu nutzen, denn erstens braucht es Zeit, die Abhängigkeit Deutschlands von russischen Importen zu reduzieren und zweitens steigen die Energiepreise gerade exorbitant. Es geht also auch darum, dass die Heizkosten bezahlbar bleiben.

Was kann ich sofort tun, um Kosten zu sparen?

Tipps zur schnellen Verbrauchsreduktion für Hausbewohner

Hausbewohner/Verbraucher können bereits durch umsichtiges Verhalten viel Heizenergie einsparen und damit ihren Geldbeutel und die Umwelt schonen, z.B. durch folgende Maßnahmen:

  • Senken Sie die Raumtemperatur um einen Grad und sparen Sie bis zu 6 Prozent Heizenergie. Reduzieren Sie geringfügig die Raumtemperatur bei Abwesenheit und während der Nacht ohne jedoch die Räume auskühlen zu lassen. Das geht bequem mit programmierbaren Heizkörperthermostaten. Den Unterschied werden Sie auf Ihrer Heizkostenabrechnung bemerken.
  • Selten genutzte Räume sollten nur ausreichend temperiert werden.
  • Verwenden Sie beim Duschen Sparduschköpfe oder Durchflussbegrenzer und reduzieren Sie damit Ihren Warmwasserverbrauch. Verzichten Sie nach Möglichkeit auf das Baden und waschen Sie Ihre Hände mit kaltem Wasser.
  • Setzen Sie auf neue LED-Lampen und energieeffiziente Elektrogeräte. Damit lassen sich die Stromkosten (indirekt auch der Gasverbrauch) deutlich senken.
  • Entlüften Sie bei „Glucksgeräuschen“ Ihre Heizkörper oder lassen Sie diese entlüften und den Anlagendruck kontrollieren.
  • Lüften Sie richtig im Winter (Stoßlüftung statt Dauerlüften).
  • Undichte Fenster verursachen Wärmeverluste. Fehlende oder schadhafte Fensterdichtungen können ein Grund sein. Lassen Sie undichte Fenster prüfen und fachgerecht instandsetzen.
  • Schließen Sie nachts die Rollläden. Tagsüber kann solare Einstrahlung durch Fenster für Wärmegewinne genutzt werden.

Was kann ich langfristig tun, um Kosten zu sparen?

Tipps zur Optimierung der Heizanlage für Hausbesitzer

Lassen Sie umgehend eine umfassende Wartung – ggfs. einschließlich einer Reinigung – des Wärmeerzeugers zur Wirkungsgradoptimierung (Abgastemperatur, Abstrahlverluste usw.) durchführen und – sofern bislang nicht dokumentiert – einen hydraulischen Abgleich im bestehenden Heizsystem durchführen. Bis zu 15 Prozent Einsparung sind möglich. Lassen Sie sich in dem Zusammenhang von Ihrem Fachhandwerksbetrieb für Sanitär, Heizung, Klima (SHK) zu sinnvollen Modernisierungsmaßnahmen beraten. Er ist der fachkompetente Ansprechpartner für Fragen und Beratungen rund um energiesparende Heizungstechnik und ihre Förderung. Die nachfolgenden, niedrigschwelligen und oft nur gering-investiven Optimierungs- und Modernisierungsvorschläge können als Leitfaden für die Erstberatung dienen. Für viele Maßnahmen ist eine attraktive finanzielle Förderung möglich.

 

Leitfaden für die Erstberatung bei Ihrem SHK-Fachbetrieb

1. Heizanlagentechnik

Lassen Sie den Brennwertbetrieb bei Ihrer Öl-/Gas-Brennwertheizung überprüfen. Ggfs. wird der SHK-Fachbetrieb einen hydraulischen Abgleich und/oder die Optimierung der Heizkurve empfehlen.

Eine neue Heizungs- und Zirkulationspumpe kann Wunder wirken. Lassen Sie sich dazu beraten. Die Pumpen sollten die zum Zeitpunkt des Einbaus geltenden Anforderungen der Ökodesign-Richtlinie an den Energieeffizienzindex einhalten, um förderfähig zu sein.

  • Lassen Sie den Wärmeerzeuger auf eine mögliche Überdimensionierung prüfen und lassen Sie sich zur Modernisierung der Heizungsanlage möglichst unter Nutzung Erneuerbarer Energien beraten.
  • Fördermöglichkeiten: Informationen zu Fördermöglichkeiten für energiesparende Maßnahmen und Heizungsmodernisierungen sind unter https://intelligent-heizen.info/foerderung-heizung/ abrufbar. Alle Förderdetails finden Sie unter www.bafa.de.
  • Sprechen Sie den Überbringer dieser Information an. Wenn es sich um einen Handwerksbetrieb handelt, dann sollte es ein qualifizierter SHK-Fachbetrieb sein, der einer Innung angehört.
  • Weitere Infos: Falls Sie keinen bestehenden Kontakt zu einem SHK-Fachbetrieb nutzen können, dann finden Sie unter https://www.wasserwaermeluft.de/ alles, was Sie benötigen. Bis hin zur konkreten Angebotsanfrage, die Ihnen binnen 24 Stunden beantwortet wird.

 

2. Wärmeverteilsystem im Haus

  • Rüsten Sie die Einzelraumregelung nach: Bauen Sie elektronische (und programmierbare) Heizkörperthermostate ein.
  • Lassen Sie sich zum Austausch von Heizkörpern mit dem Ziel beraten, die Systemtemperaturen der Heizung zu reduzieren und so Energie zu sparen und den Einsatz Erneuerbarer Energien oder z.B. einer Wärmepumpe zu ermöglichen.
  • Lassen Sie im Rahmen der Wartung eine nachträgliche Dämmung, Ergänzung oder Ersatz fehlender oder schadhafter Wärmedämmung von Rohrleitungen, Armaturen und sonstigen wärmeverlustbehafteten technischen Komponenten ausführen.
  • Bringt der Einbau, Austausch oder die Optimierung raumluft- und klimatechnischer Anlagen inklusive Wärme-/Kälterückgewinnung weitere Vorteile? Lassen Sie sich beraten.
  • Sofern vorhanden, lassen Sie Raumlüfter und Lüftungsanlagen warten, reinigen und ggfs. erneuern (verschmutzte Filter sorgen für erhöhte Stromaufnahme des Ventilators).
  • Überlegen Sie den Austausch alter und den Einsatz wasser- und energiesparender Sanitärarmaturen, einer Abwasser-Wärmerückgewinnung etc.

 

3. Optimierung des Anlagenbetriebs

  • Heizungs-Check: Fragen Sie Ihren Heizungsfachbetrieb z.B. im Rahmen der Wartung nach weiteren Einspar- und Optimierungsmöglichkeiten. Er kann auf Wunsch auch einen detaillierten Check der Heizung durchführen.
  • Optimierung Heizkurve: Lassen Sie danach die Regelung der Heizungs-, Lüftungs- bzw. Klimatechnik mit dem Ziel der Senkung des Energieverbrauchs (z.B. Optimierung der Heizkurve, Anpassung der Vorlauftemperatur und der Pumpenleistung) optimal einstellen.
  • SmartHome-Lösungen: Ertüchtigen Sie Mess-, Steuer- und Regelungstechnik (MSR), ggfs. unter Nutzung von SmartHome-Lösungen oder eines Energiemanagementsystems.
  • Lassen Sie hydraulisch geregelte gegen elektronisch geregelte Durchlauferhitzer austauschen, falls die Umstellung auf eine zentrale Warmwasserbereitung nicht möglich ist.
  • Gönnen Sie sich, dem Hausmeister oder der Hausverwaltung ein Update für die Bedienung der Heizungsanlage. Die Einweisung durch den SHK‐Fachbetrieb sensibilisiert Anlagenbetreiber für energiesparendes Verhalten und Bedienen. Oft kann der Betrieb der Heizungsanlage im Sommer auf die Warmwasserbereitung umgestellt bzw. reduziert werden.
  • Optimierungsrechner: Mögliche Energieeinsparungen durch einzelne Maßnahmen können mit dem Optimierungsrechner  https://intelligent-heizen.info/optimierungsrechner/ der Wirtschaftsvereinigung Gebäude und Energie e.V. (VdZ) berechnet werden.

 

4. Zusätzliche Möglichkeiten, fossile Brennstoffe einzusparen

  • Lassen Sie sich vom Fachhandwerker zu Möglichkeiten beraten, die Energieart zu wechseln. Infrage kommen aktuell der Umstieg auf Pelletheizung oder Wärmepumpe. Umfangreiche und neutrale Informationen zu den Themen klimafreundliches Heizen, Energiesparen und Energiewechsel finden Sie auch im Webportal des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz unter https://www.energiewechsel.de
  • Auch hybride, also kombinierte Heizungssysteme sind möglich. So kann die vorhandene Heizung ggfs. um ein Solarkollektoranlage für die Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung ergänzt oder um eine Wärmepumpe erweitert werden. Für den Betrieb einer Wärmepumpe kann der Strom aus einer eigenen Photovoltaikanlage sinnvoll und wirtschaftlich sein.
  • Einzelfeuerstätten für Holz (nach Stufe II der 1. BImSchV) können ganz autark Räume (i.d.R. auch ohne Strom) beheizen oder ‐ sofern sie eine Anbindung an die Heizungshydraulik besitzen, die Gebäudeheizung unterstützen. Es stehen Scheitholz‐ oder Pelletsöfen zur Auswahl. Voraussetzung ist eine passende Abgasführung.
  • Nutzer von Heizöl oder von Flüssiggas in Zentralheizungen können ihren Energieträger in Tanks bevorraten und sich damit für einen längeren Zeitraum unabhängig machen. Gleiches gilt für Nutzer einer Pelletheizung mit einem Pelletlager im Gebäude oder z.B. einem Sacksilo außerhalb des Gebäudes.

Der richtige Ansprechpartner

Das Sanitär-Heizung-Klima-Handwerk und deren Innungsfachbetriebe als Partner in der Region sind der richtige Ansprechpartner für Fragen und Beratungen rund um energiesparende Heizungsanlagentechnik und Wärmeverteilsysteme im Gebäude und deren staatliche Förderung. Aber auch für Fragen rund um den Betrieb der Heizsysteme. Gehen Sie auf uns zu und werden Sie verbrauchs- und kostensparend für sich aktiv!

⇒ Fachbetrieb finden: https://www.wasserwaermeluft.de/handwerkersuche
⇒ Direkt ein Angebot vom Fachbetrieb in Ihrer Nähe anfordern: https://serviceportal-shk.de/


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Weitere Informationen:

Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)

Sanierung von Gebäuden - Antragsberechtigt sind u.a. Privatpersonen und Wohnungseigentümergemeinschaften

Mit der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) erhalten Sie Unterstützung bei der Sanierung von Gebäuden, die dauerhaft Energiekosten einsparen und damit das Klima schützen.

Die Bundesförderung für effiziente Gebäude – kurz BEG – fasst frühere Förderprogramme zur Förderung von Energieeffizienz und erneuerbaren Energien im Gebäudebereich zusammen und unterstützt unter anderem den Einsatz neuer Heizungsanlagen, die Optimierung bestehender Heizungsanlagen, Maßnahmen an der Gebäudehülle und den Einsatz optimierter Anlagentechnik.

Die BEG besteht aus drei Teilprogrammen:

  1. Bundesförderung für effiziente Gebäude – Wohngebäude (BEG WG)
  2. Bundesförderung für effiziente Gebäude – Nichtwohngebäude (BEG NWG)
  3. Bundesförderung für effiziente Gebäude – Einzelmaßnahmen (BEG EM)

Themenseite:

Der Zentralverband Sanitär Heizung Klima hat die detaillierten Informationen auf seiner Themenseite aufbereitet:
https://www.zvshk.de/beg

Weitere Informationen:

Vor Ort berät Sie der Innungsfachbetrieb:
Handwerksbetrieb suchen und finden

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) informiert zur BEG:
https://www.bafa.de/DE/Energie/Effiziente_Gebaeude/Foerderprogramm_im_Ueberblick/foerderprogramm_im_ueberblick_node.html;jsessionid=E5E1961737238D7E950085D3AC949EB5.2_cid390

Tipps zum sparsamen Heizen

Heizung optimieren und Fördergelder nutzen

Heizungsoptimierung

Wenn es draußen kalt ist, steigen die Heizkosten. Dabei bietet eine Heizungsoptimierung durchaus Möglichkeiten, es auch mit niedrigem Energieverbrauch kuschelig warm zu haben.

Hier einige Tipps:

  • Raumtemperatur tagsüber konstant halten und nur nachts absenken. Der ständige Wechsel zwischen Aufheizen und Abkühlen gehört zu den teuersten Heizfehlern. Deshalb die Temperatur konstant halten. Im Wohnbereich 20 °C, im Schlafzimmer 18 °C, in der Küche 17 °C. Heizungsoptimierung durch Konstanz.
  • Gemäßigt heizen: das Absenken der Raumtemperatur um ein einzigen Grad Celcius spart sechs Prozent der Heizenergie.
  • Kältebrücken schließen, damit die Wärme nicht über undichte Türen und Fenster entweicht. Sinnvoll ist beispielsweise, die Innentüren geschlossen zu halten.
  • Heizkörper freihalten und regelmäßig entlüften. Nichts vor die Radiatoren stellen, denn Vorhänge oder Sofas führen zu Wärmestaus.
  • Clever dämmen: Reflektorfolien hinter den Heizkörpern bieten zusätzliche Isolierung und reduzieren Wärmeverluste über die Außenwände. Auch die Rohrleitungen der Heizung sollten professionell gedämmt sein.
  • Thermostate auswechseln: programmierbare Thermostatventile an den Heizkörpern regeln den Energieverbrauch individuell und bedarfsgerecht. Das spart viel Heizenergie und trägt zur Heizungsoptimierung bei.
  • Hydraulischen Abgleich durchführen lassen. Die umfangreiche Maßnahme des SHK-Fachhandwerkers gewährleistet, dass alle Heizkörper gleichmäßig warm werden und die Heizungsoptimierung gelingen kann. Das Einsparpotenzial ist groß, knapp ein Drittel der Nettokosten übernimmt der Staat.
  • Heizungspumpen modernisieren: Alte Modell sind wahre Energiefresser, da sie permanent laufen – selbst wenn die Heizventile geschlossen sind. Eine neue Umwälzpumpe spart bis zu 90 Prozent Strom gegenüber einer alten Pumpe - ein wichtiger Beitrag zur Heizungsoptimierung.

Ansprechpartner ist der SHK-Betrieb vor Ort.

Strom sparen mit der Heizungspumpe

Bei den meisten Heizanlagen und der Heizungsoptimierung spielt die Umwälzpumpe eine wichtige Rolle. Sie transportiert den aufgeheizten Wärmeträger (in der Regel Wasser) im Heizkreislauf zu den Heizkörpern und wieder zurück. Was viele Hauseigentümer nicht wissen: der Stromverbrauch einer älteren ungeregelten Pumpe kann sehr hoch sein – mitunter fast ein Zehntel des durchschnittlichen Stromverbrauchs im Haushalt.

Der Grund: ungeregelte Modelle können ihre Leistung nicht an den tatsächlichen Bedarf anpassen. Sie laufen deswegen in der Übergangszeit genauso wie in kalten Winternächten mit voller Leistung – und verbrauchen so permanent viel Strom. Maßnahmen zur Heizungsoptimierung sollten getroffen werden.

Eine moderne geregelte Umwälzpumpe hingegen „erkennt“ den Wärmebedarf und passt ihre Drehzahl entsprechend an - wichtig für die Heizungsoptimierung. Der Stromverbrauch sinkt dadurch so deutlich, dass es sich auch lohnt, funktionstüchtige ältere Modelle zu ersetzen. Wird beispielsweise eine alte 100 Watt-Pumpe gegen eine geregelte 20 Watt-Pumpe ausgetauscht, kann sich die Investition der Heizungsoptimierung schon nach vier Jahren rechnen.

Heizungsoptimierung: Hydraulischer Abgleich senkt Heizkosten

Viele Heizungen verbrauchen mehr Energie als nötig. Oft lohnt es sich, die alte Heiztechnik auszutauschen. Wer das (noch) nicht möchte, kann den Energieverbrauch des Systems durch den sogenannten hydraulischen Abgleich senken – eine Maßnahme, die sich auch für neue Heizungen empfiehlt und im Rahmen der Heizungsoptimierung durchgeführt werden kann.

Beim hydraulischen Abgleich reguliert der SHK-Fachmann den Druck im Verteilsystem der Heizungsanlage, damit jeder Heizkörper passend zum Wärmebedarf des Raums optimal versorgt wird – vom Hobbykeller bis zum ausgebauten Dachboden. Ohne diese Feineinstellung sind kleine Räume oder solche in der Nähe des Kessels oft überhitzt, entfernt liegende hingegen zu kühl.

Der hydraulische Abgleich sorgt nicht nur für eine bessere Wärmeverteilung, sondern kann auch die Heizkosten erheblich senken und dient damit der Heizungsoptimierung. Bei einem 125 Quadratmeter großen Einfamilienhaus lassen sich mitunter mehrere hundert Euro jährlich einsparen.

Voraussetzung für den hydraulischen Abgleich sind voreinstellbare Thermostatventile oder Rücklaufverschraubungen an den Heizkörpern und sogenannte Zweirohr-Systeme, bei denen die Heizkörper mit zwei Rohren an den Wärmekreislauf angeschlossen sind. Ob sich die vorhandenen Ventile eignen, kann der SHK-Fachmann beurteilen. Er berät auch zu weiteren Details der Heizungsoptimierung.

Weitere Informationen:

Fördermöglichkeiten der BAFA: https://www.bafa.de/DE/Energie/Effiziente_Gebaeude/Sanierung_Wohngebaeude/Heizungsoptimierung/heizungsoptimierung_node.html

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