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Zentralverbands Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) erstellt.

Heiko Hempel

Heizungs- u. Sanitärtechnik

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Heiko Hempel
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99089 Erfurt
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News

    Heizen mit Holzpellets

    Kleine Pellets, großer Sparfaktor

    Weil fossile Brennstoffe im Preis stark schwanken und tendenziell steigen, werden Holzpellets als nachwachsende Alternative immer gefragter. Die kleinen Sägemehlpresslinge punkten gleich mehrfach: Sie bewegen sich seit Jahren auf einem stabilen Preisniveau, verbrennen annähernd CO2-neutral, werden staatlich gefördert und erlauben in einer fachgerecht installierten Anlage sehr sparsames Heizen. Pelletheizungen gibt es in verschiedenen Ausführungen – von der großen Zentralheizung für Verwaltungsgebäude bis hin zum einzelnen Kaminofen auf Pelletbasis. Welche Anlage am besten zum eigenen Gebäude passt, wissen speziell geschulte Pelletfachbetriebe aus dem SHK-Handwerk am besten. Durch regelmäßige Weiterbildungen rund um das klimafreundliche Heizen mit Holz sind sie immer auf dem neuesten Stand der Technik und wissen über die aktuellen Förderprogramme Bescheid. Damit können Hausbesitzer sicher sein, dass ihr Pelletfachbetrieb sein Handwerk versteht und die Holzpelletheizung am Ende maximalen Wohnkomfort bei minimalem Heizenergieverbrauch bietet. Dank der Postleitzahlensuche unter www.pelletfachbetrieb.de ist der richtige Ansprechpartner vor Ort schnell gefunden.

    Pelletlager müssen gut geplant werden

    Niedrige Betriebskosten, günstige Wärmeerzeugung, umweltschonender Betrieb – eine Holzpelletheizung hat viele Vorteile. Allerdings sollten Kessel und Pelletlager optimal auf den Heizwärmebedarf des Gebäudes abgestimmt sein. Deswegen empfiehlt es sich, von Anfang an einen Fachbetrieb aus dem SHK-Handwerk in die Planungen einzubeziehen. Viele Eigenheimbesitzer unterschätzen den Platzbedarf. Als Faustregel gilt: „Ein Pelletlager sollte mindestens Platz für den Jahresvorrat bieten“, weiß Frank Ebisch, Sprecher des Zentralverbands Sanitär Heizung Klima (ZVSHK). Wer etwa von Öl auf Pellets umrüstet, kann den Raum, in dem der Öltank war, für das neue Pelletlager nutzen. Für Planung und Bau empfehlen sich spezialisierte Pelletfachbetriebe. Ihr Wissen garantiert, dass der Betrieb der Pelletheizung störungsfrei und emissionsarm erfolgt. Weitere Infos: www.pelletfachbetrieb.de

    Förderung für Pelletheizung nutzen

    Ob Neubau oder Umrüstung – wer darüber nachdenkt, eine umweltschonende und sparsame Holzpelletheizung einzubauen, sollte sich vorab gut beraten lassen. „Viele Hausbesitzer wissen nicht, dass sie für eine klimafreundliche Holzfeuerung viel Fördergeld erhalten können“, sagt Frank Ebisch, Sprecher des Zentralverbands Sanitär Heizung Klima (ZVSHK). Mit einem gut aufgestellten Konzept durch den Pelletfachbetrieb vor Ort sparen Hausbesitzer viel Geld und reduzieren damit die Mehrkosten gegenüber traditionellen Heizsystemen deutlich. Die Experten aus dem SHK-Handwerk berücksichtigen neben der Basisförderung viele weitere Zuschussmöglichkeiten. Wer etwa die Pelletheizung mit einer Solarthermieanlage koppelt, spart gleich doppelt. Hausbesitzer nutzen dann nicht nur die günstigste Wärmequelle flexibel, sondern summieren Fördergelder für einzelne Techniken und profitieren von Kombinationsprämien. Ansprechpartner finden sich online unter www.pelletfachbetrieb.de

    Holzpellets reduzieren Treibhausgase

    Bis zum Jahr 2050 muss Deutschland seine CO2-Emissionen im Vergleich zu 1990 um mindestens 80 Prozent senken. Umweltexperten sind sich einig: Holzpelletheizungen helfen dabei, denn sie verbrennen annähernd CO2-neutral. „Ein durchschnittlicher Vier-Personen-Haushalt kann die Emissionen um bis zu 9,3 Tonnen Kohlendioxid jährlich reduzieren, wenn statt Öl mit Pellets geheizt wird“, betont Anna Katharina Sievers vom Deutschen Pelletinstitut. Holzpellets werden aus naturbelassenen Holzspänen hergestellt, die im holzverarbeitenden Gewerbe anfallen. Die Qualität der Pellets wird heute unter anderem durch das ENplus-Zertifikat sichergestellt, das die gesamte Bereitstellungskette überwacht. Aus ökologischer Sicht ist die Pelletheizung im Eigenheim auf jeden Fall ein Gewinn – und auch finanziell rechnet sich die Investition. Denn Bund, Länder und viele Kommunen fördern die klimafreundliche Feuerung mit attraktiven Zuschüssen. Planung und Einbau der Anlage übernimmt am besten der speziell qualifizierte Pelletfachbetrieb vor Ort. Die Fachhandwerker sind auf dem neuesten Stand der Technik geschult und kennen sich mit aktuellen Förderprogrammen aus. Ansprechpartner sind unter www.pelletfachbetrieb.de über eine Postleitzahlensuche zu finden.

    Bei weiteren Fragen stehen auch gern die Fachleute in den SHK-Betrieben in Ihrer Nähe zur Verfügung.

    Anschlusszwang bei Wärmenetzen

    Wärmenetz oder individuelles Heizsystem?

    Wärmenetze hinterfragen

    Nah- und Fernwärmenetze gelten als wirksames Mittel zur Senkung der CO2-Emissionen. Denn wenn etwa Abwärme aus der Müllverbrennung die Eigenheime im Nahbereich heizt, ist das ökologisch vernünftig. Allerdings sollte es dafür keine Anschlusszwänge geben, die Hausbesitzern vorschreiben, welches Heizsystem sie zu nutzen haben. Frank Ebisch, Pressesprecher des Zentralverbandes Sanitär Heizung Klima (ZVSHK): „Nur wenn Wärmenetze sich dem Wettbewerb im Markt stellen, setzen sie sich langfristig durch. Eine Monopolstellung kann für Hausbesitzer und Mieter zu deutlichen Nachteilen führen.“ Wer sich über die bundesweiten Anschlusszwänge und Verbrennungsverbote informieren möchte, findet viele wichtige Informationen online unter www.freie-waerme.de

    Wärmenetz oder individuelles Heizsystem?

    Vor der Entscheidung beraten lassen

    Auch wenn sie noch so gut gedämmt sind – Wohnhäuser in Deutschland brauchen ein Heizsystem. In vielen Regionen existieren mittlerweile gut ausgebaute Nah- und Fernwärmenetze. Für Baufamilien klingt es verlockend, sich anschließen zu lassen und einfach nur den Heizkörper aufzudrehen, wenn es draußen kalt wird. Bei genauerem Hinsehen gibt es aber durchaus auch Nachteile.

    Verzicht auf Flexibilität : Der Heizungsmarkt bietet eine Vielzahl effizienter Wärmeerzeuger, die mit Öl, Gas, Strom, Holz oder Sonnenkraft arbeiten und sich gut kombinieren lassen. So können Hausbesitzer jederzeit auf Veränderungen im Energiemarkt reagieren – und sind nicht von einem Anbieter abhängig.

    Verzicht auf Wertsteigerung: Die Haustechnik ist das Herzstück moderner Eigenheime. Wer in einen Kachelofen oder in Solarthermie investiert, heizt nicht nur besonders ökologisch, sondern steigert auch den Wert der Immobilie. Diese Möglichkeit entfällt meist beim Anschluss an ein Wärmenetz.

    Risiko zu hoher Preise: Weil sich Wärmenetze rechnen müssen, sind die Kosten je Kilowattstunde Heizleistung oft vergleichsweise hoch. Zudem wird die Höhe der Zahlungen meist für lange Zeit vertraglich festgelegt. Das führt zu kuriosen Effekten: Wer sein Haus dämmt, um Energie zu sparen, wird finanziell nicht entlastet.

    Bauexperten empfehlen deshalb, sich vor der Entscheidung für Nah- und Fernwärme durch Spezialisten aus dem SHK-Fachhandwerk beraten zu lassen.

    Wärmenetze mit Anschlusszwang

    Wer ein Eigenheim plant oder ein älteres Haus kauft, denkt auch über das optimale Heizsystem nach. Wie entwickeln sich die Energiepreise? Welche Technologien sind zukunftsfähig? Die meisten Bauwilligen sind überrascht, wenn sie erfahren, dass sie über ihr Heizsystem nicht frei entscheiden können. Der Grund: Bundesweit gibt es mittlerweile mehr als 1.200 Fälle mit Verbrennungsverboten bzw. Anschlusszwängen für Nah- und Fernwärmenetze in Kommunen. Hier kann dann weder die Heiztechnik noch der Energieträger frei gewählt werden. Stattdessen gibt es meist langfristige Verträge mit einem Energieversorger. Das Problem: Wenn die Energielieferungen des Versorgers zu teuer werden, können Wärmekunden meist nicht wechseln. Was bei Gas und Strom schon jahrelang möglich ist, scheint bei Wärmenetzen noch eine weit entfernte Utopie zu sein. Die Leidtragenden sind  Eigenheimbesitzer, die vielerorts für Energie mehr bezahlen, als dies bei freier Wärmewahl der Fall wäre. Bauherren oder künftige Eigenheimbesitzer. die frei über ihr Heizsystem entscheiden möchten, sollten sich über Einschränkungen zur Wärmenutzung im Baugebiet erkundigen. Denn die Enttäuschung kommt oft erst später. Beispielsweise, wenn kein Kaminofen eingebaut werden darf. Oder wenn das Eigenheim energetisch saniert wurde und trotz deutlich sinkender Heizlast die monatlichen Fernwärmekosten gleich bleiben. Wer derartige Überraschungen vermeiden möchte, sollte sich schon in der Planungsphase für das Eigenheim beraten lassen. Basisinfos gibt es unter www.freie-waerme.de Über die Situation vor Ort weiß am besten der lokale SHK-Fachmann Bescheid.

    Mehr Platz, weniger Flexibilität

    Wer sich an ein Nah- oder Fernwärmenetz anschließen lässt, spart in der Regel den Heizungsraum im Eigenheim. Das klingt gut, kann sich aber auch nachteilig auswirken. Denn die Fernwärmekosten sind in den letzten Jahren gestiegen. Das lässt sich sogar nachvollziehen: Ein Wärmenetz aufzubauen, ist sehr kostenaufwendig. Ein Großteil der Finanzierung erfolgt über die angeschlossenen Haushalte – die wegen des steigenden Umweltbewusstseins immer weniger Heizenergie benötigen. Die Folge: Die Kosten je Kilowattstunde Heizenergie müssen dauerhaft hoch sein, damit sich die Investition in das Wärmenetz für die Betreiber rechnet. Bauherren sollten sich deswegen schon gleich zu Beginn der Planungen mit dem SHK-Fachmann vor Ort zusammensetzen, um die Möglichkeiten zu besprechen.

    Solarenergie mit Öl-Brennwertheizung

    Sonnenenergie lässt sich sehr gut mit modernen Ölheizungen kombinieren, um den Energieverbrauch zu senken.

    Heizsysteme, die verschiedene Wärmequellen nutzen und erneuerbare Energien einkoppeln, sind ein zukunftsweisendes Konzept. Gerade für Ein- und Zweifamilienhäuser bieten sich solche Hybridsysteme an. Möglich sind verschiedene Kombinationen, die zumeist schrittweise installiert werden können.

    Durch Heizungsmodernisierungen und die Einbindung erneuerbarer Energien lässt sich der Verbrauch fossiler Ressourcen deutlich verringern. Das ist gut für das Klima und verringert die laufenden Energiekosten. Bereits weit verbreitet ist die Verbindung von Ölheizungen mit Solarthermie-Anlagen, die für warmes Wasser sorgen und – bei entsprechender Größe – auch die Heizung unterstützen. Solche Kombinationen gibt es deutschlandweit mehr als 900.000-mal. Zunehmend im Kommen sind Kombinationen mit einer PV-Anlage, die auf dem eigenen Dach Sonnenstrom herstellt. Für gewöhnlich wird dieser Strom im Haushalt genutzt. Der Solarstrom, der daheim nicht benötigt wird, wird jedoch ins Stromnetz eingespeist. Hybridsysteme können dagegen diesen Strom intelligent in die Wärmeversorgung einbinden.

    CO2-Einsparungen von rund 50 Prozent

    Um ein PV-Hybridsystem zu installieren, stehen Hauseigentümern verschiedene Optionen offen. Das Institut für Wärme und Oeltechnik (IWO) hat solche Varianten überprüft und Messdaten ausgewertet. Dazu wurden bundesweit zehn Gebäude mit der entsprechenden Technik ausgestattet. Welche Kombination für ein Gebäude in Frage kommt, lässt sich nicht pauschal beantworten, sondern hängt von den Voraussetzungen vor Ort ab. Ist der bisherige Warmwasserspeicher bereits in die Jahre gekommen oder muss ohnehin in eine neue Trinkwassererwärmung investiert werden, bietet sich die Installation eines hybriden Wärmespeichers an. Dieser kann zum Beispiel sowohl von einem Öl-Brennwertkessel als auch von einer ab Werk auf den Wärmespeicher montierten Warmwasser-Wärmepumpe beheizt werden. Ganzheitlich betrachtet kann ein solches Öl-PV-Hybridsystem die CO2-Emissionen und die laufenden Kosten für die Strom- und Wärmeversorgung um bis zu 50 Prozent gegenüber einer Lösung mit altem Heizkessel und konventioneller Stromversorgung reduzieren.

    Ist eine PV-Anlage vorhanden, kann sie ins System integriert werden

    Wer bereits eine PV-Anlage auf dem Dach hat, kann sie einfach in sein Heizsystem integrieren: zum Beispiel mit einem intelligent ansteuerbarem elektrischen Heizelement im Wärmespeicher. Im Rahmen des IWO-Modellvorhabens konnte der Eigenverbrauchsanteil an Solarstrom so von durchschnittlich 27 auf 48 Prozent gesteigert werden. Im Gegensatz zur vorgenannten Lösung mit einer solarstromüberschuss-betriebenen Warmwasser-Wärmepumpe ist diese zweite Variante mit Heizstab finanziell besonders dann interessant, wenn die Einspeisevergütung der eigenen PV-Anlage nach 20 Jahren endet.

    Durch den hybriden Aufbau haben beide Lösungen einen wichtigen Vorteil gegenüber reinstrombasierten Heizsystemen wie zum Beispiel einer monovalenten Strom-Wärmepumpe: Der selbsterzeugte Solarstrom wird zunächst ökonomisch vorteilhaft vorrangig zur Verringerung des Strombezugs eingesetzt. Die ansonsten ins Netz eingespeisten Solarstrommengen werden für die Wärmeversorgung herangezogen. Dort ersetzen sie fossile Brennstoffe. Gleichzeitig können die Brennwertgeräte in den kalten und dunklen Wintermonaten die Wärmeversorgung jederzeit sicherstellen, ohne dass dafür Strom aus dem Netz verbraucht werden muss.

    Weitere Informationen unter www.zukunftsheizen.de/hybrid