Diese Seite wurde mit freundlicher Unterstützung des
Zentralverbands Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) erstellt.

Joachim Palm

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    Fachhandwerk oder Internet?

    Internet inspiriert, Fachhandel berät

    Mehr Licht, hochwertige Details, viel Bewegungsfreiheit und Komfort – die Ansprüche an das Badezimmer haben sich verändert. Wer sich heute ein echtes Traumbad wünscht, braucht zur Beratung, Planung und Realisierung einen Badprofi aus dem SHK-Handwerk. Das Internet kann zwar bei der Suche nach Gestaltungsideen helfen – wenn es konkret werden soll, sind jedoch praxisorientierte Tipps und handwerkliches Know-how gefragt. Der Badprofi vor Ort vermisst die Räumlichkeiten, nimmt Wünsche auf und präsentiert wenig später einen durchdachten Planungsentwurf. Von Beginn an hat er das Gesamtprojekt von der Badausstattung über die Heizungsanlage und Elektrik bis zum Innenausbau im Blick. Eigenheimbesitzer gehen so nicht das Risiko ein, Produkte zu bestellen, die nicht passen. Und sie sind auch im Schadensfall gut abgesichert, da die sogenannte Haftungsübernahme-Vereinbarung viele SHK-Markenhersteller dazu verpflichtet, bei fehlerhaften Produkten für Ersatz zu sorgen und auch die Kosten für den Ein- und Ausbau zu übernehmen.

    Badsanierung: Mit dem Fachhandwerk auf der sicheren Seite

    Ob großzügiger Wellnessbereich oder funktionales Gäste-WC: Auf dem Weg zum neuen Bad ist das Know-how des Fachhandwerkers unerlässlich. Denn der SHK-Profi kann aus insgesamt über drei Millionen Originalprodukten auswählen. Plagiate gibt es hier nicht – bei Online-Bestellungen hingegen ist es durchaus möglich, auf minderwertige Produkte zu stoßen. Gleichzeitig profitieren Eigenheimbesitzer von der professionellen Beratung. Schließlich wird die Ausstattung im Badezimmer immer hochwertiger und nachhaltiger. Intelligente Technik erhöht nicht nur den Wellnessfaktor, sondern hilft Energie zu sparen. Anregungen bieten die zahlreichen Bäderausstellungen. Hier kommen Funktionalität, Formen und Farben in Kombination mit unterschiedlichen Lichtvarianten viel besser zur Geltung als am heimischen Computer. Am Ende wird die ausgewählte Ware dann vom Badprofi im Rahmen eines Gesamtangebots geliefert und montiert. In der Regel enthält der Festpreis die Kosten für Beratung, Heizungs- und Sanitärprodukte, Montagematerialien, Arbeitsleistung und Gewährleistung. Damit ist sichergestellt, dass nur Markenprodukte in einwandfreier Qualität montiert werden – für die es unkomplizierte Gewährleistungsregelungen gibt. Und zu guter Letzt: Wer mit dem Fachhandwerker sein Bad saniert, zahlt nicht komplett im Voraus, sondern nach Baufortschritt, wenn die eingebauten Produkte auch wirklich funktionieren.

    Fachhandwerker genießen Vertrauen

    Kein Zweifel: Es zeichnet sich ein neues Zeitalter in der Badgestaltung ab. Von einer Nasszelle, in der wir rasch nur die notdürftigsten Dinge verrichten, entfernen wir uns immer mehr. Stattdessen wird das Bad zu einer Komfortzone. Wer sich für eine Sanierung entscheidet, tauscht beispielsweise immer öfter die Badewanne gegen eine komfortable, großzügige Duschwanne mit Sitzmöglichkeit ein oder erfüllt sich den Traum von einer Dampfdusche, in der gleichzeitig auch normal geduscht werden kann. Oder der Handtuchhalter ersetzt den profanen Heizkörper und wird zugleich zum Kunstobjekt an der Wand.

    Erster Ansprechpartner dafür ist das Fachhandwerk, wie eine aktuelle Umfrage von TNS Emnid zeigt. Mit 89 Prozent ist das Vertrauen in die SHK-Profis sehr groß, weit dahinter folgen die Baumärkte (27 Prozent), Ausstellungen/Messen (23 Prozent) und das Internet (12 Prozent). Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Der Fachhandwerker überzeugt sowohl mit Produkt- als auch Servicequalität. Denn falls es ein dringendes Problem gibt, ist er meist in der Nachbarschaft direkt erreichbar und schnell persönlich zur Stelle. Nicht nur bei größeren Reparaturen, sondern auch wenn’s mal mit dem Wasserhahn in der Küche nicht mehr so läuft. Auch die problemlosen Gewährleistungen für Markenprodukte sind für die meisten Hausbesitzer entscheidend.

    Eigenleistung birgt Risiken

    Als Laie teure Badprodukte im Internet zu bestellen, um diese selbst einzubauen – das kann riskant sein. Passen alle Anschlüsse? Wie lassen sich Garantieansprüche durchsetzen? Was passiert, wenn es durch eine Leckage zu teuren Bauschäden kommt? Wer auf Nummer sicher gehen möchte, wendet sich an den Badspezialisten aus dem SHK-Fachbetrieb vor Ort. Die Profis haben Zugriff auf mehr als drei Millionen Produkte und finden die individuell optimale Lösung. Dabei kommen ausschließlich Original- und Markenprodukte zum Einsatz. Ein weiteres Plus: Viele Betriebe haben eine eigene Badausstellung. Hier kommen Design, Funktionalität und Qualität in Kombination mit unterschiedlichen Lichtvarianten viel besser zur Geltung als am heimischen Computer. Die ausgewählten Markenprodukte werden vom Badprofi dann in der Regel zum vereinbarten Festpreis geliefert und montiert. Und sollte es etwas zu bemängeln geben, kann sich der Eigenheimbesitzer auf unkomplizierte Gewährleistungsregelungen verlassen. Zudem wird in der Regel erst nach Baufortschritt gezahlt und nicht komplett im Voraus, wie dies bei vielen Online-Bestellungen der Fall ist.

    Weitere Informationen:

    Das moderne Bad: Komfortabel. Sicher. Barrierefrei.

    Ratgeber für eine vorausschauende Badplanung

    Dass ein modernes Bad auf der Wunschliste der Deutschen ganz oben steht, liegt nicht nur am steigenden Bedarf nach Komfort und Sicherheit. Es hängt auch oder gerade mit der zusätzlich gebotenen Barrierefreiheit zusammen. Denn allein schon eine bodengleiche Dusche und ein erhöhtes Platzangebot vor und zwischen den Einrichtungsobjekten tragen zu mehr Mobilität und damit verbesserter Lebensqualität bei.

    Wer also frühzeitig schwellenlos und großzügig plant, der erhält sich laut Aktion Barrierefreies Bad in allen Lebenslagen ein hohes Maß an Selbstständigkeit. Wie eine vorausschauende Badplanung funktionieren kann, das erklärt die von der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) und dem Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) geförderte firmen- und produktunabhängige Aufklärungskampagne jetzt in einem Ratgeber.

    „Das moderne Bad: Komfortabel. Sicher. Barrierefrei.“, so der Titel, vermittelt kompaktes Basiswissen zu den besonderen Anforderungen für die uneingeschränkte Nutzung. Das Fundament dafür liefert u. a. die DIN 18040-2. Die Planungshilfe führt ihre Vorgaben fürs Bad detailliert sowie mit wertvollen Tipps und Checklisten auf. Durch die Aufteilung in allgemeine und spezifische Informationen lässt sich dieser Bereich des 40-Seiters im A4-Format ebenfalls selektiv nutzen; etwa, wenn nur die Wanne gegen eine Dusche getauscht werden soll.

    Fünf Schritte zu einem passgenauen Bad

    Ziel der Broschüre ist es zudem, ein konkretes systematisches Vorgehen beim barrierefreien Bad(um)bau zu ermöglichen. Daher bietet sie eingangs umfängliches Hintergrundwissen und zahlreiche Hinweise zur finanziellen Entlastung. Darüber hinaus nennt sie bundesweite Informationsstellen und gibt Bauherren, Modernisierern und Renovierern mit dem Kapitel „Fünf Schritte zu einem passgenauen Bad“ einen extra Leitfaden an die Hand.

    Aufgrund der hohen Praxisnähe sieht die Aktion Barrierefreies Bad in ihrer aktuellen Publikation außerdem eine kompakte Beratungsgrundlage für Sanitärfachleute, Badplaner und Architekten. „Bisher hat ein Mangel an bedarfsgerechten Ratgebern geherrscht, deren Aufbau und Inhalte sowohl die Laien- als auch die Profiseite unterstützen. Diese Lücke möchten wir schließen“, so Referentin Daniela Heinemann.

    Vor Ort stehen Ihnen die Experten aus den SHK-Fachbetrieben mit Rat und Tat zur Seite.

    Zum Download: Das moderne Bad: Komfortabel. Sicher. Barrierefrei.

    Was bringt der Anschluss der Heizung an das Internet?

    Neue Heizungen sind mittlerweile immer internetfähig. Doch die meisten Besitzer nutzen diese Funktion nicht. Dabei hat sie viele Vorteile. Beim Datenschutz besteht aber noch Unsicherheit.

    Im Mai 2019 erschien dieser Beitrag in "Welt" https://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article193254739/Smarte-Heizungen-Was-sind-die-Vor-und-Nachteile.html Auch der ZVSHK-Referent Energie- und Wärmetechnik, Dr. Matthias Wagnitz, erläutert darin die technischen Möglichkeiten.

    Internetfähige Heizungen lassen sich auch von unterwegs aus über das Smartphone oder Tablet steuern. Wirklich neu ist das eigentlich nicht: „Die Heizungen, die heute verkauft werden, sind immer internetfähig“, berichtet Andreas Lücke, Hauptgeschäftsführer vom Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie.

    Trotzdem werden die Möglichkeiten von vielen Besitzern nicht genutzt. „Wir haben ermittelt, dass die Zahl der tatsächlich so im Gebrauch befindlichen Heizungen bei zehn bis 15 Prozent liegt“ – wenn auch mit steigender Tendenz. Was spricht für den Anschluss der Heizung an das Internet und was spricht dagegen? Eine Abwägung.

    Smarte Heizungen: Reparatur und Leistungsoptimierung

    Eine Heizungsanlage, die online ist, lässt sich besser optimieren – das zumindest führen Hersteller als Vorteil ins Feld. „Wenn der Fachmann oder Auswertungsprogramme auf bestimmte Daten schauen können, lässt sich feststellen, dass zum Beispiel die Vorlauftemperatur zu hoch eingestellt ist und die Wärmepumpe sehr viel effizienter laufen könnte“, erklärt Matthias Wagnitz vom Zentralverband Sanitär Heizung Klima.

    So kann man erkennen, ob wirklich alles rundläuft. „Das bekommt man am besten mit einem Computerzugriff heraus“, sagt Wagnitz.

    Auch bei Reparaturen ist der Fernzugriff für den Handwerker möglich – Mängel lassen sich dadurch oftmals schnell und günstiger beheben, erklärt Günter Martin vom TÜV Rheinland. Der Handwerker kann sich zum Beispiel einen zweiten Termin sparen, da er die Analyse bereits aus der Ferne vornimmt und direkt das passende Ersatzteil einpackt.

    Oder aber er muss gar nicht kommen, denn häufig gebe es keinen echten Mangel, sondern die Heizung müsse nur zurückgesetzt werden. Für Martin ist das „absolut eine Verbesserung des Service“.

    Allerdings kann das bedeuten, dass man sich an Vertragshandwerker binden muss. Wie auch bei vielen Autos können nur jene Betriebe die Heizung am Computer auslesen, die auch die entsprechenden Programme der Hersteller erhalten oder kaufen, sagt Martin.

    Der Heizungsbesitzer habe unter Umständen weniger Möglichkeiten, Handwerker und Preise zu vergleichen. Der TÜV-Experte rät, diesen Service vor einem Kauf einer bestimmten Anlage zu hinterfragen.

    Smarte Heizungen ermöglichen flexibleres Heizen

    Ein wichtiges Argument der Hersteller für internetfähige Heizungen ist der Komfort. Bewohner können die Temperatur der Anlage erhöhen, wenn sie das Büro verlassen – und es ist warm bei Ankunft zu Hause. Kommt man dagegen mal später als üblich heim, bleibt es einfach länger kühler.

    Allerdings findet selbst Branchenexperte Wagnitz: Den Fernzugriff braucht nicht jeder. „Es ist ein Komfort, wenn jemand unstetige Arbeitszeiten hat“, sagt er. „Wenn er also nicht immer weiß, wann er nach Hause kommt, und eventuell zwischendurch Dienstreisen hat.“ Wer einen gleichbleibenden Lebensrhythmus hat, kann auch an traditionell steuerbaren Anlagen Nutzungsprofile mit Laufzeiten einstellen.

    „Dafür kann das aber für einen Technik-Enthusiasten wiederum total interessant sein, weil er dann zum Beispiel von außen sehen kann, was seine Fotovoltaikanlage gerade macht und ob der Strom vielleicht gerade in der Wärmepumpe genutzt wird“, ergänzt Wagnitz.

    Es gibt auch andere Nutzungsmöglichkeiten des Internets für Wagnitz, die für Nutzer sinnvoll sind. Zum Beispiel bei der Produktion von Warmwasser über die Heizung: „Wenn die Heizung Wetterprognosen berücksichtigt und sie erfährt zum Beispiel, dass die Solaranlage ab heute Mittag kostenlos Warmwasser macht, dann kann sie ab dem Morgen, wenn alle aus dem Haus sind, die Anlage herunterfahren.“

    Oder die Heizungsregelung sieht, dass ab dem Mittag die Sonne so stark scheint, dass sie das Haus erwärmt. In diesem Fall kann sie vorausschauend abschalten und Energie sparen, ohne dass der Nutzer Komforteinschränkungen spüre, so Wagnitz.

    Solche passgenauen Steuerungen ermöglichen Einsparungsmöglichkeiten von 15 Prozent im Vergleich zu analogen Heizungen. Das zeigen Berechnungen am Institut für Technische Gebäudeausrüstung Dresden (ITG), die vom BDH in Auftrag gegeben wurden.

    Datensicherheit bei smarten Heizungen

    Eine Unsicherheit, die insgesamt bei der Nutzung von smarten Geräten im Haus besteht, ist die Datensicherheit. „Es könnte sein, dass zum Beispiel einer kriminell das Gerät manipuliert“, sagt Wagnitz. „Oder dass die Daten kriminell ausgewertet werden, also anhand der Urlaubsschaltung zu sehen ist, ob der Bewohner weg ist oder heute Abend nach Hause kommt.“

    Gleichzeitig spricht Wagnitz von einem „angemessenen Sicherheitsniveau“ bei den Herstellern. Der Zentralverband Sanitär Heizung Klima schule außerdem seine Mitgliedsbetriebe verstärkt in diesem Bereich.

    „Klar, wer mit Brutalität einbrechen will, kann das im Gebäude – und auch hier. Aber dass man einfach so aus Versehen und mit einmal Probieren schon im Kessel landet? Bei einer abgesicherten Verbindung muss man schon ziemlichen Aufwand betreiben“, so Wagnitz.

    Auch TÜV-Experte Günter Martin hält die Anlagen grundsätzlich für sicher gegenüber Hackerangriffen. „Ist das WLAN gut abgesichert, sind auch die smarten Heizungen abgesichert.“

    Er erkennt noch ein anderes mögliches Problem: wenn Besitzer billigend in Kauf nehmen, dass manche Heizungsfirmen Daten speichern oder diese gar weiterverkaufen. Damit lassen sich zum Beispiel Profile bilden und Werbung individualisieren. „Das klingt harmlos, kann aber bis zur personalisierten Manipulation führen“, so Martin. Er rät, zu klären, ob und wie die Hersteller Daten speichern.

    Wissen sollte man, dass die Datenschutz-Grundverordnung auch von Heizungsfirmen eingehalten werden muss. „Ist das der Fall, ist man auf einem hohen Sicherheitsniveau“, sagt Martin. Erkennen können Heizungsbesitzer das in den Datenschutzerklärungen zum Produkt.

    Wird darin erwähnt, dass Daten verkauft oder zu Werbezwecken genutzt werden, sollte man kritisch sein, rät der TÜV-Experte. „Fehlt eine Datenschutzerklärung, würde ich ganz die Finger davon lassen.“

    Quelle: https://www.welt.de/